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Schönes Leben trotz Kindern - Trotzki

 

Lassen Sie sich den Alltag mit Kindern einmal mit einer Extraportion Humor beschreiben.

 

Unser Autor A. Schmid-Ohren ist ein ungebrochener Optimist trotz jahrzehntelangen Schädigungen durch Frau und Kinder.

 

Lesen Sie hier seine Erlebnisberichte.


Wir gehen Essen

Als wir uns dem Ziel unserer Wünsche, der beliebten Pizzeria „Da Luigi“ bis auf wenige Meter genähert hatten, verließ mich plötzlich der Mut. Die Vorfreude auf ein gemeinsames Essen mit Frau und Kindern wurde von Erinnerungen an ähnliche Unternehmungen wie ein Papierschiffchen hinweggespült. An dessen Stelle dümpelte jetzt ein fetter Kahn böser Ahnungen im brackigen Wasser der Erfahrung. Nicht die Restaurant-Erlebnisse mit der Anvermählten lagen schwer auf meiner Unternehmungslust. Nein, die nicht.

 

An der linken Hand führte ich den dreijährigen Jan. Seine kleine, weiche und flinke Kinderhand hatte es bisher jedesmal verstanden, die  nach langer Überlegung immer gleiche Getränkewahl Cola über Tischtuch und Boden zu verteilen. Das macht er bevorzugt kurz nach dem Servieren, wenn noch eine hinreichende Menge Cola im Glas ist. Sein Bruder, der sechsjährige Timo, den ich an der anderen Hand zum Aufführungsort variantenreicher Elternblamage führte, war ein Spezialist für lautstark vorgetragene Peinlichkeiten aus dem Elternleben und ein Schnorrer vor dem Herrn. Ließ man ihn nur einen Wimpernschlag lang aus den Augen, stand er an einem fremden Tisch und begutachtete aus allernächster Nähe solange das Essen, bis man ihn teilhaben ließ. Wir taten dann immer so, als kennten wir das Kind nicht und hofften, dass er nicht an unseren Tisch zurückfinden würde.

 

Nun standen wir also wieder einmal vor der Tür des noch ahnungslosen Luigi und ich vermisste die Inschrift „Wer hier mit Timo und Jan eintritt, lasse jede Hoffnung fahren!“ Mein Frau stellte sich heiter: „Hach, hab´ ich einen Hunger! Ob sie heute Steinpilze haben?“ Ich überging meinen Part der Konversation und hastete hinter dem Kleineren ins Lokal, der bereits seine Platzwahl getroffen hatte. Er brüllte wie ein Kommandeur, der Schlachtenlärm übertönen muß: „Hier will ich sitzen, Papa!“ und noch einmal ­­– ein Kanonenschlag wäre akustisch untergegangen: „Hier sitzen wir!“ Alle Blicke waren auf uns gerichtet und mir war klar, dass meine pädagogischen Bemühungen bewertet werden würden. „Wir wollen doch mal abwarten, wie die anderen darüber denken und dann sehen wir weiter.“ „Ich bleibe hier!!!!“ Ich tauschte einen Blick mit der hungrigen Gattin und wir  nahmen rechts und links von unserem jüngsten Entscheidungsträger Platz. Timo setzte sich ohne weitere Umstände zu uns. Er hatte an der Theke ein Dreiliter-Gurkenglas voller Münzen entdeckt und konnte den Blick nicht davon wenden. Dankbar ergriff ich die Möglichkeit der Ablenkung, indem ich jedem Kind eine Hand auf den Unterarm legte und mit Märchenonkelgesicht vorschlug: „Schätzt doch mal, wieviel Geld in dem Glas ist!“

 

Ich weiß nicht, wie alt ein Mensch werden muß, um selbst einfachste Gefahren zu erkennen und zu meiden. Ich hatte dieses Alter wohl noch nicht erreicht, wie die nächsten Ereignisse zeigen sollten. Doch zunächst einmal begrüßte uns Luigi, von den Kindern Lurchi genannt, mit Handschlag und gespieltem Entzücken. Er hätte unter vollständigem Gedächtnisverlust leiden müssen, um uns ernsthaft mit Freude zu sehen. „Na, Luigi,“ ging ich auf seinen professionellen Fatalismus ein, „womit kannst Du uns heute entzücken?“ „Ische binne entzückt von die schöne Fraue. Möchte Aperol?“ Jan quengelte: „Mama, kann ich aufstehen?“ Meine Frau, leicht errötet über Luigis, übrigens immer gleicher Ansprache, flötete „Ja, bitte!“ Jan sprang vom Stuhl. „Nein, Du doch nicht!“ Ich setzte ihn wieder hin. „Mama hat gesagt, ich darf!!!“ Es war schon wieder gefährlich laut. „Nein, habe ich nicht!“ korrigierte sie sanft,  noch unter dem Einfluß  des italienischen Charmes. „Doch, Du lügst! Du lügst! Du lügst!“ An den anderen Tischen stellte man sich taub. „Wo willst Du denn hin?“ fragte ich mit aufgeschlagener Speisekarte. „Das Geld zählen. Ich will auch das Geld zählen!“ Jetzt erst wurde ich gewahr, dass unser Timo bereits an der Theke auf einem Barhocker saß, das Geldglas fest im Blick. „Na gut, aber sag vorher, was wir Dir bestellen sollen?“ „Pizza.“ „Mit Spinat?“ Die Frage war natürlich rhetorisch. „Mit Wurst,“ korrigierte er mich und eilte an die Theke.

 

Mit der angemessenen Eile von Menschen, die um die Vergänglichkeit der Momente des Glücks wissen, überflogen wir die Karte. Wir bestellten die Getränke. Nachdem Lurchi sie serviert hatte, riefen wir die Kinder.

Jan kam sofort angerannt, kletterte auf seinen Stuhl, nickte als ich sagte, „Pass aber auf!“, trank einen hastigen Schluck und sprang vom Stuhl um wieder das Geld zählen zu gehen. Dabei zog er an der Tischdecke und seine Cola ergoss sich über den halben Tisch. Das Glas zersprang vor Scham am Boden. Interessiert besah sich Jan das Werk höherer Mächte. Zerknirschung war ihm anzusehen, ‚wieso immer ich’, schien er zu denken. Luigi kam mit einer neuen Tischdecke und einem Eimer. „Da kannst Du nicht dafür, das ware Peche,“ erklärte er dem Kind. „Ich weiß, bringst Du mir noch eine?“ Ich vermied es, mich umzusehen.

 

 

 

Das Essen wurde serviert. Obwohl von den Kindern die ganze Zeit nichts zu hören gewesen war, hatte ich die Ahnung, daß Eile geboten sei. Ich ging hinüber zur Theke, weil ich nicht schon wieder laut durchs Lokal rufen wollte. „Kommt Ihr? Die Pizza ist da!“ Jedes Kind fuhr mit einem Finger an dem Geldglas entlang, die Augen unverwandt auf die Münzen gerichtet. „Hallo!?“ „Ja gleich.“ „Es wird doch kalt!“ versuchte ich zu argumentieren. Genauso gut hätte ich sagen können, „Ich stehe im Wald“, die Reaktion wäre die gleiche gewesen. Also setzte ich mich an unseren Tisch und widmete mich meiner Pasta. Vorsorglich trank ich Jans Cola-Glas halb leer. Meine Frau aß und ließ träumerisch den Blick schweifen. Sie konnte ihr Glück einer in Ruhe genossenen Mahlzeit noch nicht so recht fassen, wir hoben die Rotweingläser und lächelten einander verschworen an.

 

Dann ging es schnell. Kinderkreischen, ein Knall wie beim Durchbrechen der Schallmauer und ein langgezogener Tusch ertönten. Ein Klang wie eine Mischung aus Meeresrauschen und Schlagzeugbecken. Zwei Kinder lagen zwischen Kleingeld und Scherben, der eine heulte, der andere schaute ungläubig auf  das Arrangement. Ich reagierte unverzüglich und zückte meine Geldbörse um auf unserem Tisch eine großzügige Abfindung zu hinterlassen. Dann ergriffen meine Frau und ich je einen Delinquenten, um das Lokal vor der kompletten Zerstörung zu bewahren, aber beide kreischten als ginge es ihnen verdientermaßen an den Kragen. „Was wollt Ihr denn noch?“ rief ich, auf dem letzten dünnen Nervenstrang balancierend, die Betonung lag auf „noch“ und mein Griff, der an Timos Arm zog, wurde etwas krampfig. Nun heulten beide. „Seid jetzt bitte still, wir gehen sofort!“ Ich legte alles, was ich an autoritärem Druck aufzubieten imstande war in diese Anweisung. Empörtes Aufheulen zweier grundlos geknechteter Kinder war die Antwort: „Aber jetzt könnten wir doch das Geld zählen!!!“

 

Auf dem Heimweg wurde nicht viel gesprochen. „Gut, dass sie keine Steinpilze hatten, die hätte ich ungern stehen gelassen.“ Mein Trostversuch wurde von der Gattin schweigend übergangen, doch die Kinder nickten verständnisvoll.


Dakotatinte

Es war gegen sieben Uhr am Abend, die Kinder saßen in der Wanne, das treue Weib war im Wohnzimmer am Telefon zu hören und ich steuerte  meinen Lesesessel an, eine Flasche Spätburgunder und meine Abendlektüre unter dem Arm. Ich ließ mich in den Sessel gleiten, stellte die Flasche ab und schloss für einen Moment die Augen. Feierabend, Wein und eine spannende Lektüre. Wunderbarer Moment des Friedens, des Nichtgefordertseins. Erfüllt ausschließlich mit freudiger Erwartung baumelte meine Seele und gab auch dem Körper das Signal zur Entspannung. „Schahatz!?“ Ich erschrak. Ein Frage- und ein Ausrufezeichen hingen über dieser Ansprache und versetzten mich in höchste Alarmbereitschaft. Wie der Regenwurm auf das Geräusch des näherkommenden Spatens wartete ich auf die Wiederholung des Befehlsrufs, vielleicht bliebe sie ja aus. Nichtwahrhabenwollen, Totstellen, Fliehen -  in Sekundenbruchteilen ordnete ich meine Möglichkeiten. „Schahatz!?!?“, die Hebung der zweiten Silbe war nun um eine ungeduldige Note angereichert. Mit brüchiger Stimme, die darauf hinweisen sollte, dass ich zu keinen Höchstleistungen mehr fähig sei, schickte ich ein „Ja??“ in die Richtung der Attacke. „Schatz, bringst du heute mal die Kinder ins Bett, ich muss noch mit Hilde die Vorbereitungen für die Feier durchsprechen. Sei so gut, ja!“

Obwohl es hätte schlimmer kommen können, verließen mich spontan Mut und Kraft. Ist der Mensch unfrei geboren und dazu verdammt, sein Leben unter der Knute zu fristen? Wie kann ein gütiger Gott so etwas zulassen? Nun gut - ich kalkulierte mein Elend. Grob geschätzt würde ich in fünfzehn Minuten wieder an meinem selbstgewählten Platz sitzen, das Erzählen der Gute-Nacht-Geschichte eingeschlossen. Na wartet ihr Monster, Euer Abgang wird herzlich aber schnell sein.

Als ich die Badezimmertür öffnete traf mich ein Schwall Badewasser, es war nicht mehr viel davon in der Wanne. Der Große sah mich erschrocken an. Der Kleine gluckste und sagte: „Timo wars.“ Ich watete auf Zehenspitzen durch schaumige Pfützen, schnappte mir ein Handtuch und den Täter. „Seinen Vater nass zu spritzen, ohne das dieser darum gebeten hat, ist ein Verbrechen und der Schuldige muß als erster aus der Wanne.“ Timo akzeptierte die Strafe und ließ sich klaglos von mir abrubbeln. Die tägliche Streiterei um die Reihenfolge beim Abtrocknen wäre damit schon mal vermieden, mindestens fünf Minuten eher als sonst würde ich bei meinem Rotwein sitzen. Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her…

Ich hatte das Bad gewischt, die Kinderklamotten auf zwei Stühle verteilt und betrat nun mit ernster Mine das Kinderzimmer. Timo und Jan verhandelten, auf dem Bett sitzend, die Raumaufteilung. „Du sitzt auf meiner Seite, hau ab!“ „Von wegen, du sitzt auf meiner!“ Gegenseitiges Schieben und Knuffen. „Hau jetzt ab, du Idiot!“ „Hau du doch ab, Arschloch!“ Ich ließ mich zwischen den beiden auf dem Bett nieder und drohte mit dem Finger abwechselnd nach rechts und links: „Du nennst deinen Bruder nicht Idiot, du Arschloch. Und du nennst das Arschloch da nicht Idiot, äh Quatsch, ich meine, Ihr sollt nicht solche grässlichen Wörter gebrauchen, jedenfalls nicht in der Familie! Klar?“ Die zwei kuschelten sich rechts und links an meine Seiten und zogen sich die Bettdecke unters Kinn. Der Kleine streckte dem Großen die Zunge raus. „Du weißt, was du bist!“ zischte der. „Was denn?“ kam es scheinheilig zurück. „Sag ich dir nachher.“ Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Trotz alledem wartete mein Sessel. „Also los jetzt, was lest ihr gerade?“ Sie waren sechs und neun Jahre alt und hörten von uns als Gute-Nacht-Geschichten ganze Romane, manchmal auf viele Abende verteilt. „Wir lesen gerade „Lederstrumpf“, also Band eins und wir sind auf Seite 142.“ Der Kleine war ein ehrgeiziger Klugscheißer und brachte so seinen lässig faulen Bruder regelmässig auf die Palme. Der war aber auch nicht ohne: „Ich will heute nichts vorgelesen haben, erzähl uns eine von deinen Geschichten, Papa.“ Jan protestierte: „Seite 142, mach schon, fang an zu lesen!“ „Dann halte ich mir solange die Ohren zu. Und du kannst dich auf morgen freuen.“ Diese subtile Drohung richtete Timo an seinen Bruder, nicht an mich.

Zeichnung: Stephan Rürup

Ich sah heimlich auf die Wanduhr und beschloss zu vermitteln: „Ich könnte ja mal erzählen, wie die Dakota mich zum Häuptling gewählt haben, weil sie dachten ich hätte einen Grizzly niedergerungen, was aber gar nicht stimmte. Ich war nur zufällig in den Black Mountains, weil doch mein kleines Propellerflugzeug abgestürzt war. Oh man, da war die Hölle los. Aber das interessiert euch sicher nicht, wir lesen lieber „Lederstrumpf“. Welche Seite nochmal? 172?“ „142“ kam es von rechts, „Du warst nie bei den Dakota“ von links. „Höhö, das erzähl mal den Dakota, die feiern heute noch jedes Jahr den Tag meiner Häuptlingsweihe!“ „Die feiern den Tag, an dem du wieder abgehauen bist“ vermutete der kleinere und Timo stellte klar: „Du kannst nicht reiten und nicht Bogenschießen und wenn du einen Speer wirfst, geht besser alles hinter dir in Deckung!“ Jetzt freuten sich beide wie kleine Diebe. „ Dann eben nicht…“ ich tat so, als wollte ich aufstehen. „Fang schon an!“ lenkte der erste ein. „Na gut, aber wehe du lügst!“ kam es von der anderen Seite.

„Es ist schon sehr lange her, ihr wart noch gar nicht auf der Welt und ich wollte gerade einen Roman schreiben, als mir die Tinte ausging. So ein Ärger. Schnell schmierte ich mir ein paar Brote und bestieg mein Propellerflugzeug um nach Amerika zu fliegen, denn dort gab es damals die beste Tinte. Schon über dem Atlantik stotterte der Motor und dicke Qualwolken kamen aus dem Auspuff. Ein paar Eskimos sahen mich und winkten mir zu, aber von dem Qualm fingen sie an zu husten und rannten in ihre Iglus. Als ich endlich über New York flog, konnte ich den Tintenladen nicht sehen vor lauter Qualm und flog deshalb aus Versehen bis in die Rocky Mountains. Dort machte ich eine Bruchlandung mitten im Indianergebiet und aß erst mal meine Brote. Ich hatte noch nicht aufgegessen, als plötzlich ein riesiger Grizzlybär auf mich zugerannt kam. Schnell holte ich ein Klappfahrrad und meine lederne Dompteurspeitsche mit dem geflochtenen Griff aus dem Flugzeug. Mir blieb nicht viel Zeit den Bären zu dressieren, aber es gelang mir gerade noch rechtzeitig. Ich ließ ihn mit dem Fahrrad immer um das Flugzeug herum fahren, bis er schließlich erschöpft zu Boden sank. In dem Moment kamen zwei Dakotaspäher um die Ecke, äh also aus dem Wald und sahen mich mit dem reglosen Bären zu meinen Füssen. Sie wußten nun, daß ich unglaublich stark bin. Sie luden mich in ihr Dorf ein und wir saßen ums Feuer. Sie tanzten für mich den Bärentanz und ich sang ihnen „Oh Tannenbaum“ vor und zeigte ihnen, wie man mit Messer und Gabel isst. Sie fragten mich, ob ich ihr Häuptling sein wolle und ich sagte, sehr gerne aber ich muß gleich wieder heim. „Dann wirst du unser Ehrenhäuptling und wir feiern jedes Jahr den Tag, an dem du uns besucht hast.“ Wir rauchten eine Friedenspfeife und sie schenkten mir ein Fässchen Tinte. Dann ging ich mein Flugzeug reparieren und flog wieder heim, um weiter zu an meinem Roman zu schreiben. So, das war´s, gute Nacht!“

Der Kleine schlief schon fast und murmelte nur noch etwas wie „morgen wieder „Lederstrumpf““ oder so und Timo saß da und überlegte. „Die war nicht schlecht, aber zu kurz.“ „Du kannst sie ja mal länger erzählen“, schlug ich ihm vor „und dabei schreibst du sie auf.“ Ich brachte ihn in sein Bett und löschte das Licht.

Endlich! Ich schenkte mir ein Gläschen ein, schwenkte es vor meiner Nase und überlegte: woher, beim Manitou, haben Indianer ein Fass Tinte?

 

Zeichnung: Stephan Rürup

Ein Elternabend

Als ich am frühen Abend den Schulhof betrat und meinen Blick über die Betonfassade wandern ließ, hatte ich sofort ein schlechtes Gewissen. Hier, an diesen trostlosen Ort schickst du dein Kind jeden Tag! Diese ramponierte Steinwüste ist es, was das zarte Wesen nach einer Fahrradfahrt durch den kühlen Morgen in der Dämmerung erwartet?! Da steht man doch lieber mit einem Bier am Kiosk! Aber wahrscheinlich soll das ja genau darauf vorbereiten.

 

Ich betrachtete die Graffiti und Sprüche an den Wänden. Hat sich mein Spross hier auch verewigt? Vielleicht noch mit einem grausam peinlichen Rechtschreipfehler? Eine so potthässliche Schule zu beschmieren, ist sicherlich nicht die originellste Art der Meinungsäußerung, aber auf keinen Fall als Sachbeschädigung zu bewerten. So dachte ich gerade als ich die ersten Eltern vor dem Eingangstor bemerkte.Was jetzt? Einfach dazustellen oder jemanden ansprechen? Das Problem löste sich von selbst, indem eine Mittvierzigerin in Jeans und Blazer mich ansteuerte.

 

„Sie sind der Vater von ...?“ „... Kevin Schmid-Ohren“. Die Klassenlehrerin! Ich studierte aufmerksam ihre Miene. Sie verriet keine Regung bei der Nennung von Kevins Namen. Hat die sich jetzt cool im Griff oder benimmt der sich hier anders als zu Hause? Na ja, wir werden ja gleich mehr erfahren! Ich ging mit den anderen Eltern in einen Klassenraum. Der Raum war hell und groß, die Möbel leicht schrottig, aber immer noch besser als bei uns daheim. An den Wänden hingen Schülerzeichnungen, eine hässlicher als die andere. Von Kevin konnte ich, Gott sei Dank, keine entdecken. Die Tafel war noch vom letzten Unterricht beschrieben. Leider hatte jemand die Tische im Karree aufgestellt, so dass ich mich nicht auf Kevins Platz setzen konnte, um mal wieder wie ein Schüler zu ticken.

 

Wir setzten uns auf die etwas zu kleinen Stühle und die Streber-Eltern holten Schreibzeug aus ihren Taschen. Ich hatte natürlich nicht an so etwas gedacht, aber schließlich verfüge ich über ein fehlerfreies Gedächtnis. Die meisten Eltern und nicht nur die Frauen, hatten sich für den Abend extra gekleidet. Wie für einen Theaterabend oder so etwas. Aus Respekt vor dem Lehrer? Oder um ihren Fummel vorzuführen? Ich hatte meinen Trainingsanzug an, schließlich ist das meine Freizeit. Die Haare hatte ich gegelt, das geht schneller als Waschen und da es zu spät zum Duschen geworden war, hatte ich aus Rücksicht auf meine unmittelbaren Platznachbarn ordentlich desodoriert. Man weiß ja schließlich, was sich gehört. Der Kevin hat auch immer saubere Sachen an, wenn er in die Schule geht, darauf achten wir. Meine Frau steht morgens sogar extra auf und macht ihm einen Tee, obwohl sie, wie ich, im Bett bleiben könnte.

 

Jetzt wurde es lauter, denn eine Mutter hatte sich über die Menge der Hausaufgaben beschwert und irgend so ein Glatzkopf meinte wohl, er müsste jetzt die Lehrerin verteidigen. Ich verstehe die Debatte nicht. Zu viel, zu wenig. Ich könnte mich nicht erinnern, Kevin jemals bei Hausaufgaben erwischt zu haben. Als ob die Quälerei in der Schule nicht reichen würde. Kevin weiß schon genau, was er will: zur Bundeswehr. „Dafür brauche ich nur eine gute Note in Sport. Ich will ja nicht General werden.“ Recht hat er. Als ob es beim Schießen nützt, gut in Ethik zu sein! Die Lehrerin sprach mich plötzlich an. Warum Kevin so oft zu spät kommen würde. „Weil ihr zu früh anfangt!“, sagte ich und sah sie trotzig an. „Ihr Sohn will doch mal zur Bundeswehr, dann muss er aber auch früh raus.“ Sie schaute triumphierend in die Runde. Ich stellte nüchtern fest: „Ja, dann!“

 

Nachdem ich das gesagt hatte, sah sie mich noch eine Weile erwartungsvoll an, aber für mich war das Thema beendet. Die anderen Eltern wirkten irgendwie bedrückt. Das hat die Kuh davon, hier die Stimmung zu versauen. Ich klaubte mir eine Zigarette aus der Packung und wie nicht anders zu erwarten, kam sofort der Hinweis, dass „wir hier nicht rauchen“. Also schraubte ich mich aus dem Stuhl und ging hinunter vor das Schultor. Als ich da so stand und qualmte, bekam ich plötzlich einen tierischen Durst. Ein Bierchen beim Egon am Kiosk und dann kommst du wieder her, beschloss ich und war spontan aufgeheitert. Na ja, es wurde dann etwas später, so dass ich dachte, die haben bestimmt schon Schluss gemacht mit ihrem Quatschsalon und deshalb gleich nach Hause ging. Es gibt ja Leute, die fahren die paar Meter zur Schule mit dem Auto. Das habe ich nie gemacht, auch nicht, als ich meinen Führerschein noch hatte.

 

„Und?“, fragte meine Frau am nächsten Tag. „Was, und?“ „Benimmt er sich in der Schule?“ „Wenn er da ist ...“ Gespräch beendet. Ich hasse es, so ausgequetscht zu werden. Wenn die das so interessiert, soll sie sich doch selber mal den ganzen Abend in die Schule hocken!

 

A. Schmid-Ohren

 

 


Am Tag des Herrn

Zeichnung: Stephan Rürup

 

Sonntagmorgen, der Tag des Herrn. Die Sonne zeichnet Goldkringel auf den Terrassentisch, in der  lauen Frühsommerluft tanzen Bienen. Die Fliederdolden hängen lasziv über den Zaun, ihr Duft mischt sich mit dem von frischen Brötchen und Kaffee. Die Katze liegt wie zufällig in der Nähe des Tisches mit all seinen Leckereien und stellt sich teilnahmslos. Meine Frau erscheint wie immer perfekt zurechtgemacht zum Sonntagsfrühstück. Wenn ich Ihr spontan eröffnen würde, dass wir den UNO-Generalsekretär zum Frühstück erwarten, müsste sie sich nicht einmal umziehen. Unsere Jungs, 6 und 9 Jahre alt, erscheinen erwartungsgemäß ungewaschen und im Pyjama, den sie heute unter Umständen bis zum Schlafengehen anbehalten. Ich habe immerhin eine frische Jogginghose an und ein Unterhemd ohne Löcher. Soviel Respekt vor dem Sonntag muß schon sein.

Nun, da die Idylle vollkommen und die Familie komplett versammelt ist, kann ich meine obligatorische Ansprache beginnen:

 

Na, schmeckt´s? Hier, am Tischlein-Deck-Dich? Ihr seid mir eine verzogene und verwöhnte Bande! Ach was, von wegen Bande -  ihr Autisten seid ja nicht mal zur Bandenbildung fähig. Wie ihr schon wieder dasitzt! Ungepflegte kleine Stinker, teilnahmslos und gedankenleer wartet ihr auf die Atzung. Stumpfer Blick ins Wesenlose, keine Körperspannung, das Maul halb offen – danke, dass ihr nicht sabbert! Menschenskinder, das ist kein Zoo hier und ich habe keinen Bock auf den Wärterjob!

 

Was glaubt ihr, wie man im Schweinesystem bestehen kann? Was sagst du? Als Schwein? Ja, sicher! Aber als aktives Schwein in menschlicher Verkleidung! Doch nicht so, wie ihr! Das Prinzip da draußen ist Konkurrenz! Konkurrenz – das heißt nie endender Kampf, jeden Tag aufs Neue den eigenen Vorteil suchen und ihn anderen nehmen! Wer diesen Kampf nicht kämpft, wird zur Sau gemacht, ausgenommen und gedemütigt, bis er in der Gosse verkommt. Damit würde sich euer Lebensstil zwar nicht wesentlich ändern, aber euer Lebensgefühl. Und darauf kommt es an! Das Lebensgefühl ist entscheidend. Es ist ein entscheidender Unterschied, ob ich als Penner Sonntags am von den Eltern gedeckten Tisch sitze oder unter einer Brücke. Wie, dir wär die Brücke lieber?! Provozier mich nicht, ich kann auch unfreundlich werden.

 

Überhaupt redest du, wenn du zuhören solltest! Das hätte ich mir bei meinem Vater nicht erlauben dürfen. Aber, das kann man eh nicht vergleichen. Wir haben Sonntags um sieben Uhr gefrühstückt. Zwanzig Minuten lang, dann ging es ins Feld. Vor dem Frühstück hatte ich schon Zeitungen ausgetragen. Ja, ich bin um fünf Uhr morgens mit einer Backpfeife geweckt worden, damit ihr jetzt hier hocken und faul aufs Abitur warten könnt.

 

Abitur als Lebensziel! Großartig! Wer, bitte schön, hat denn heute kein Abitur? Jeder Analphabet wird da durchgeschleift. Mathe, Deutsch und alles andere wird abgewählt, statt irgendeinen Unterricht zu besuchen, wird zwei Jahre lang in Cafés rumgebalzt und dann gibt´s ein Abitur in Sport und Religion. So ist das doch heute! Außerdem: In dem Alter, in dem die heute Abitur machen, war ich schon Geselle und eure Mutter das zweite oder dritte mal schwanger.

 

Euch fehlen Ehrgeiz und Zielstrebigkeit. Zu allem in der Lage, zu nichts zu gebrauchen. Du, zum Beispiel rennst jetzt schon seit zwei Jahren zum Klavierunterricht! Hast du schon einen einzigen Euro damit eingespielt? Siehste! Aber weißt ja hoffentlich, was das kostet. Vielleicht steht später unter deiner Brücke ja mal ein Klavier!

 

Und mein anderer Spross ist Rettungsschwimmer! Die Zeit möchte ich haben! Als arbeitender Mensch hast du später nicht die Gelegenheit, an Gewässern rumzuhängen und darauf zu warten, dass mal einer ersäuft. Und wenn du da zufällig vorbeikommst, hast du das Recht, Unbekannte vor einem vielleicht erwünschten Ende zu bewahren? Auch mal nachdenken!

 

Überhaupt, das sind mir alles Lebensentwürfe! Mit euch verglichen wirken Koalas hektisch. Ihr braucht ein Ziel, Menschenskinder! Bald habt ihr die Grundschule absolviert und noch nichts Nennenswertes erreicht. Ein konkretes Ziel muß her und dann geht ihr drauflos.

 

Ziel fängt mit Z an, wie Zahl und das ist kein Zufall. Ein Ziel kann man beziffern. Ich sage mal 100 Euro im Monat. Ich hoffe, es klingelt bei euch! Zuerst im Kopf und dann in der Kasse, bruharhar.  Und nun erklärt mir mal, wie ihr mit Klavierspielen, Sport, Schulchor und Schülertheater Geld verdienen wollt! Mir kommt ja in der Kneipe viel zu Ohren, aber davon hat mir noch keiner erzählt.

 

Also, wie geht´s jetzt weiter? Zunächst mal müsst ihr euren Willen stählen. Ohne einen starken Willen geht gar nichts. Ich habe mir schon mindestens fünf Mal das Rauchen abgewöhnt. Geht so etwas ohne einen Willen? Oder auch mal nach dem sechsten Bier, ohne äußeren Anlass aufstehen und nach Hause gehen? Kriegen Willenlose so etwas hin? Ich verfüge über Willenskräfte, die auch noch für andere reichen. Als eure Mutter damals dreißig Kilo abgespeckt hat, habe ich sie mit meinem ganzen Willen unterstützt. Und als sie sich das ganze wieder draufgespachtelt hat, hatte ich die Willenskraft, ihr noch guten Appetit zu wünschen. Daran könnt ihr euch mal messen, ihr Hip-Hopper.

 

So, ihr habt jetzt ein Ziel und ihr kennt den Weg. Sucht euch einen Job, führt Hunde aus, züchtet Läuse, singt in der Fußgängerzone. Mit Willenskraft ran an die hundert. Und am nächsten Sonntag will ich erste Erfolgsmeldungen hören, sonst ziehe ich andere Seiten auf. Dann könnte es passieren, dass ich auf den Frühschoppen verzichte, um hier ein wenig Erziehungsarbeit zu leisten. Am Tag des Herrn, da kenne ich nichts.


Wege zum Ruhm

Zeichnung: Stephan Rürup

 

Die Familie saß komplett versammelt am Abendbrottisch und flinke Kinderfinger klaubten Aufschnittscheiben aus den ALDI-Packungen. „Meine Lieben“, begann ich, zugegeben etwas pathetisch, eine Ansprache. „Wie ihr ja wisst, ist euer Vater nun seit fast drei Jahren arbeitslos. Deshalb sind wir auch so bitter arm...“

Kevin schwenkte den erhobenen Arm, wie in der Schule. „Ja, Kevin?“ „Wie die Eltern von Hänsel und Gretel!“ rief er triumphierend. „Nur, dass ich noch keinem Jäger je den Auftrag gab, euch in den Wald zu führen!“ Meine Tochter erklärte mit vollem Mund: „Das mit dem Jäger war bei Schneewittchen. Hänsel und Gretel wurden von ihren Eltern in den Wald gebracht.“

Ich sah meine Frau auffordernd an. Sie reagierte prompt: „Vanessa kennt sich aus mit Märchen deshalb weiß sie auch, dass bei den armen Eltern von Hänsel und Gretel der Tisch nicht so reich gedeckt war, wie bei uns hier.“ Um die Bedenken des Kindes noch mehr zu zerstreuen, erklärte ich: „Wir würden euch nie in den Wald bringen. Da sind doch heute überall Wege und Schilder, Ihr wärt ja in einer Stunde wieder daheim.“ Das überzeugte die beiden. Doch Theo, der Ältere, setzte nach: „Was ist denn nun mit arbeitslos und arm? Mein Taschengeld kannst du nicht mehr kürzen. Das ist eh schon auf Null.“

 

Ich strafte ihn mit meinem legendären Eisblick und nahm den Faden wieder auf. „Nein, ich denke darüber nach, wie wir gemeinsam Geld verdienen könnten. Überlegt doch auch einmal! Was kommt euch so in den Sinn, wenn ihr an Geld verdienende Familien denkt?“ „Die Familie Corleone.“ Das kam natürlich von Theo. „Rothschilds“, fielen meiner Gattin ein. „Nun, ich dachte eigentlich nicht an Verbrecher, weder vor noch hinter den Bankschaltern. Nennt mir doch mal eine Familie, die etwas macht, was wir auch machen könnten.“ Alle grübelten und ich nutzte die Gelegenheit die letzten beiden Putenbrustscheiben auf meinen Teller zu balancieren. „Also gut“, ich zog den Teller näher zu mir ran, schützte meine Beute mit beiden Ellenbogen und machte mein Jetzt-kommt´s-Gesicht. „Ich denke da zuerst an die Kelly-Family!“

 

Meine Frau verschluckte sich fast und die Kinder sahen ratlos aus der Wäsche. „Ihr werdet doch wohl die Kelly-Family kennen, verdammt noch mal. Jedes Arschloch kennt die!“ „Aber wir nicht!“ Der reine Trotz sprach aus allen drei Gesichtern. Ich musste meine Taktik ändern. „Die Kellys waren bitter arm, so wie wir, bis der Vater eines Tages seine Frau und seine Kinder nahm und auf der Straße mit ihnen Musik machte. Das gefiel den Leuten so gut, dass sie denen ihr ganzes Geld in die Mütze warfen. Die Kellys gehören  heute zu den ganz Reichen. Eins, zwei, ratz, fatz waren die richtig reich. Nur mit Singen!“

 

„Du sagst doch immer, du willst gar nicht reich sein und Eigentum ist Diebstahl und so.“ „Wir können ja aufhören, wenn wir fast reich sind. Oder weiter singen und das Geld den Armen geben.“ „Wenn du auf der Straße singst, dann geben die Armen dir ihr letztes Geld, damit du still bist.“ So etwas Destruktives kommt von der eigenen Ehefrau! Aber ich ließ nicht locker. „Wir könnten vorm Reichstag singen. Die Regierung will doch die Familien entlasten. Die können mit uns anfangen und uns auf dem Nachhauseweg entlasten, indem sie uns was in den Hut werfen! Und dann kommt so ein Musikmanager vorbei und hört uns und wittert das Geschäft seines Lebens. Oder wir kommen direkt ins Abendfernsehen und am nächsten Tag ist hier die Hölle los vor lauter Kamerateams und Reportern. Die Nachbarn werden es nicht glauben, aber wenn wir dann in unser neues Auto steigen und der Chauffeur uns zum Essen ins Hotel fährt, kriegen die die Pocken vor Neid. Mutti, du musst zum Friseur, bevor es los geht und ihr übt schon mal einen lässigen Gang und Lächeln wie ein Star ...   Oh man, wir brauchen einen Tresor und verlässliche Leibwächter, wir müssen...“

 

Inzwischen hatten die Kinder den Tisch abgeräumt und ihre Mutter rumorte in der Küche. Ich saß allein da, wie bestellt und nicht abgeholt ...

 

Wer weiß, vielleicht ist das mit dem Singen doch nicht das Wahre und ich sollte erst mal ein bischen Amok laufen.

 

 

A. Schmid-Ohren






Tipp der Redaktion

Dieses einmalige Hunde-ABC sollte in jedem Kinderzimmer hängen! Hier kann man es bestellen und noch viele wunderschöne Einzelposter von "Ziemlich besten Freunden".

 

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Nachruf

Wir trauern um den Autor Benno Pludra. Wie die Familie des bekannten Schriftstellers bekannt gab, verstarb Pludra in der Nacht zum 27. August 2014 in einem Pflegeheim bei Potsdam, wo er die vergangenen vier Jahre gelebt hatte. Der Poet der Kinder, der Liebhaber des Meeres, der uns mit seinen Erzählungen von Wind und Wellen verzauberte, wäre am 1. Oktober 89 Jahre alt geworden.

Seit über einem halben Jahrhundert zählt Benno Pludra zu den wichtigsten und meist gelesenen Literaten der deutschen Kinderliteratur. Seine Geschichten bestechen durch schlichte, aber eindrucksvolle Charaktere, eine poetische Erzählweise und »sprachliche Meisterschaft« (Jurybegründung DJLP, 2004). Dass er sich in den Jahren der frühen DDR schnell zu einem der wichtigsten Kinderbuchautoren entwickelte, mag nicht zuletzt daran gelegen haben, dass er die Probleme von Kindern besonders ernst nahm und sie nicht belehrte. Er wünschte sich stets: »Die Kinder brauchen Literatur, die gut und stark macht und in der Humor nicht fehlt. [...] Die Kinder sollen lachen, aber auch nachdenken; der Autor darf sie nicht unterfordern.«

 

Sein Buch "Die Reise nach Sundevit" hat die moralischen Werte einer ganzen Kindergeneration geprägt.

 

 


Sehr witzig!

 

 

In der Schule sind zwei Garderobenhaken angebracht worden.
Darüber ein Schild: "Nur für Lehrer!"
Am nächsten Tag klebt ein Zettel darunter:
"und für Mäntel!"

 

 

 

 

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