Zur Schau gestellt und vorgeführt: Kinder im Fernsehen
Text: Redaktion Flimmo
Wenn Kinder als Darsteller in Fernsehsendungen oder Filmen mitwirken, gelten die strengen Bestimmungen des Kinderarbeitsschutzes: Die tägliche Zeit am Drehort ist auf wenige Stunden begrenzt, das körperliche Wohlergehen und die seelisch-geistige Gesundheit der jungen Schauspieler müssen gesichert sein. Das Wohl des Kindes ist leitender Maßstab.
Damit ist es offensichtlich vorbei, wenn das Fernsehen nach Hause kommt. Die Einwilligung der Eltern genügt, um Kinder einem Millionenpublikum auszusetzen, und zwar nicht in Schauspielerrollen, sondern als Personen. Im boomenden Real-Life-TV sind Kinder eine feste Größe: Wenn Familien in den Busch ziehen, dann müssen auch die Kinder das Experiment durchhalten. Wenn sich die Familie falsch ernährt, werden die übergewichtigen Kinder auf Diät gesetzt. Und wenn die "Super Nanny" Familien beglückt, die an ihrem Nachwuchs verzweifeln, dann stehen die Kinder im Zentrum – und ein beachtlicher Teil der Fernsehnation sieht zu.
Ob die öffentliche Zurschaustellung dem Kind gut tut, ob sein körperliches, geistiges und seelisches Wohlergehen gesichert ist, ob seine Rechte gewahrt werden – solche Aspekte gehen bei Real-Life-Sendungen oft unter. Denn hier werden Kinder zu Schauobjekten ohne jede Intimsphäre gemacht. Zuschauen kann nicht nur ein anonymes Fernsehpublikum, die Kinder werden auch Verwandten, Nachbarn, Lehrkräften, Spiel- und Schulkameraden vorgeführt. Damit werden offensichtlich die Bedürfnisse von Kindern übergangen und so das fundamentale Rechte auf Privatsphäre missachtet. Wenn ein Medium wie das Fernsehen dem Vorschub leistet, dann ist Kritik berechtigt. Die Mindestforderung lautet: Wenn reale Menschen mit ihren realen Lebensvollzügen ins Fernsehen gebracht werden, dann muss ihnen in Wort und Bild mit Respekt begegnet werden.
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Inklusion, ja bitte! Aber wie?
HOFGEISMAR. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen künftig gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb widmet sich dem Thema Inklusion, der Einbeziehung aller Kinder in der Schule, eine Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Von Freitag, 9. März, bis Samstag, 10. März, wird unter dem Titel „Praxis Inklusion! Anforderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion in der Schule“ diskutiert, wie dieses Recht, das eine UN-Richtlinie festschreibt, im Schulalltag umgesetzt werden kann. Erziehungswissenschaftler und Schulpraktiker zeigen auf, was Lehrkräfte und Eltern beachten müssen, wenn künftig Schulen alle Kinder integrieren sollen. Anmeldung und Information bei der
Evangelischen Akademie Hofgeismar,
Tel. 05671/881-0 und
unter
www.akademie-hofgeismar.de.
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Sehr witzig!
Stolz sitzt der frisch ernannte Abteilungsleiter in seinem neu eingerichteten Büro.
Als ein junger Mann sein Büro betritt, greift er zum Telefon:
"Aber ja Herr Direktor, wirklich ein reizender Abend gestern bei Ihnen Herr Direktor, aber ja, bis dann".
Er hängt wieder ein, wendet sich an den Besucher: "Was kann ich für Sie tun?"
"Nichts, ich will nur das Telefon anschließen!"
Let´s party, Strolche!
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