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Leerer Bauch lernt nicht gern

Über die Hälfte aller schulpflichtigen Kinder in Deutschland bekommt mittags keine frisch gekochte Mahlzeit. Darunter leidet die Leistungsfähigkeit der Schüler am Nachmittag.
 
Bingen, September 2014 (AMC). Eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Alfa Metalcraft Corporation (AMC) ergibt: 53 Prozent der Schulkinder in Deutschland bekommen unter der Woche kein frisch gekochtes Mittagessen zu Hause. Muss uns dieser Trend Sorge bereiten?
 
Grundsätzlich sind sich Ernährungsexperten über die Bedeutung des Mittagessens – gerade im Kindes- und Jugendalter – einig: „Es geht gar nicht darum, dass Eltern für ihre Schulkinder mittags ein 3-Gänge-Menü zaubern“, sagt AMC-Ernährungsexpertin Dr. Doris Rumm-Kreuter, „aber es ist für die Leistungsfähigkeit wichtig, dass Kinder das Richtige zu sich nehmen“. Dazu gehören frisches Gemüse, Kartoffeln und mindestens ein- bis zweimal pro Woche Fisch. Auch ein Klassiker, wie Spaghetti mit frischer Tomatensoße liefert Energie für die Mathe-Hausaufgaben und das Fußballspiel mit den Freunden. Im Gegensatz zu Erwachsenen haben Kinder nämlich keine lang anhaltenden Energiespeicher und müssen diese daher ständig auffüllen. Umso wichtiger ist es, dass Eltern darauf achten, was ihre Kinder mittags zu sich nehmen. Das sollten auf keinen Fall Fertiggerichte oder Fast Food sein. Und auch in vielen Schulkantinen ist das angebotene Essen laut aktuellen Untersuchungen oft nicht ausreichend an die Bedürfnisse der Schüler angepasst. Einer Studie der Hochschule Niederrhein zufolge, weisen nämlich neun von zehn Schulkantinen Mängel auf.
 
Die von AMC beauftragte Umfrage liefert aber noch weitere besorgniserregende Ergebnisse: So gaben 23 Prozent der befragten Eltern an, dass es bei ihnen unter der Woche gar kein Mittagessen gibt. Das kann in zweierlei Hinsicht problematisch sein: Zum einen geben sie damit die Kontrolle darüber ab, was ihre Kinder mittags essen. Zum anderen verpassen sie damit eine Chance, ihre Kinder frühzeitig für eine bewusste Ernährung zu sensibilisieren. Gerade im Hinblick auf ihr späteres Verhalten ist es wichtig, den Kindern vorzuleben, dass die Zeit für ausgewogenes, selbst zubereitetes und am besten gemeinsam eingenommenes Essen in jedem Falle gut investiert ist.


Inklusive Schulen gesucht

Bewerbungsstart für Jakob Muth-Preis
 
Prämiert werden Schulen, an denen alle Kinder besonders gut gemeinsam lernen
 
Jetzt können sich inklusive Schulen erneut um den Jakob Muth-Preis bewerben. Der Preis zeichnet seit 2009 Schulen aus, die inklusive Bildung beispielhaft umsetzen und so allen Kindern die Möglichkeit eröffnen, an hochwertiger Bildung teilzuhaben und ihre individuellen Potenziale zu entwickeln. Der Preis wird zum sechsten Mal vergeben; Träger sind die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung. Die Bewerbungsfrist endet am 15. November 2014.
 
Erfolgreiche inklusive Schulen lenken ihren Blick auf die Bedürfnisse aller Kinder und sehen ihre Unterschiedlichkeit als Chance. In diesen Schulen ist der Perspektivwechsel vom getrennten zum gemeinsamen Unterricht bereits gelungen. Hier profitieren alle Kinder vom gemeinsamen Lernen. Die bisherigen Preisträger-Schulen zeigen, dass sich durch Inklusion eine neue Lernkultur entwickeln kann, die konsequent am Prinzip individueller Förderung ausgerichtet ist und das Potenzial aller Schüler besser entfaltet. Das Recht auf inklusive Bildung ist mit der UN-Behindertenrechtskonvention seit 2009 in Deutschland verankert.
 
Die Erkenntnis, dass Inklusion allen nützt, ist auch deshalb besonders wichtig, weil sich gerade beim gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf – einer der großen Aufgaben der Inklusion in Deutschland – seit 2009 wenig getan hat. Zwar besucht mehr als ein Viertel der Schüler mit Förderbedarf inzwischen eine reguläre Schule. Der Anteil der Kinder, die in Sonderschulen unterrichtet werden, geht jedoch nicht zurück, und die Anzahl an Kindern mit Förderbedarf hat sich seit 2009 sogar erhöht.
 
Der Preis ist benannt nach dem Pädagogen Jakob Muth (1927-1993), einem Vorkämpfer und Wegbereiter des gemeinsamen Lernens. Jakob Muth war überzeugt: „Am stärksten wirken Beispiele“. Deshalb werden durch den Jakob Muth-Preis in diesem Jahr zum sechsten Mal Schulen prämiert, die anderen Schulen Mut machen können, sich der Herausforderung Inklusion zu stellen: damit alle Kinder besser lernen.
 
Weitere Informationen
 
Wer kann sich bewerben?
Bewerben können sich Schulen und Verbünde aller Schulformen – von der Grundschule bis zum Gymnasium. Die Voraussetzung: Alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Aspekten wie Förderbedarf, ethnischem oder sozioökonomischen Hintergrund, lernen gemeinsam und können so ihre Potenziale entfalten.
 
Wie kann man sich bewerben?
Auf der Website des Jakob Muth-Preises www.jakobmuthpreis.de/bewerbung können sich Schulen und Verbünde für die Bewerbung mit dem Online-Tool registrieren.
 
Wann kann man sich bewerben?

Die Bewerbungsfrist läuft vom 1. September bis 15. November 2014.
 
Was gibt es zu gewinnen?

Es werden drei gleichwertige Preise in Höhe von jeweils 3.000 Euro an drei Schulen vergeben. 5.000 Euro gibt es für einen Schulverbund. Die Preisträger erhalten außerdem eine individuell auf ihre Schule/ ihren Verbund zugeschnittene Fortbildung zum Index für Inklusion durch die Montag Stiftung für Jugend und Gesellschaft.
 
Wo gibt es noch mehr Informationen?
Weitere Informationen zum Preis und zum Bewerbungsverfahren gibt es unter www.jakobmuthpreis.de


Deutscher Jugendfotopreis 2014

Jugend-Bilder für die photokina
Deutscher Jugendfotopreis 2014 mit hoher Beteiligung – Ausstellung und Preisverleihung auf der photokina in Köln – Jury ist von der Qualität der Fotos begeistert – Porträts, Experimente und Fotobücher sind die wichtigsten Trends
 
Remscheid, Juni 2014. 21.000 Fotos von 5.000 Teilnehmern: die hohe Beteiligung beim diesjährigen Deutschen Jugendfotopreis machte die Jurysitzung zu einem regelrechten Foto-Marathon. Die Arbeiten der Preisträger im Alter zwischen acht und 25 Jahren werden im Rahmen des Photoszene-Festivals 2014 in Köln auf der photokina präsentiert. Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesjugendministeriums vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) veranstaltet.
 
Persönliche Bilder, neue Perspektiven
Die Auswahl der Bilder erfolgte in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst wählten Experten aus Fotografie und Medienpädagogik die Arbeiten für die Endausscheidung aus: Kein leichtes Vorhaben angesichts der Menge und der Qualität. Wichtigste Kriterien waren die Intensität und Originalität der Fotografien, bei Serien die besondere Geschichte. Aus den verbleibenden 2.500 Bildern ermittelte die Fachjury in lebhaften und engagierten Diskussionen die Siegerarbeiten, die durch besonderen Ideenreichtum, Eigenständigkeit und Aussagekraft überzeugen. Der von Bundesministerin Manuela Schwesig berufenen Jury gehörten an: Günther Anfang vom Medienzentrum München, der Galerist und Foto-Redakteur Michael Biedowicz, Max Eicke und Miriam Hüning als ehemalige Preisträger, Julia Fassbender vom Bundespresseamt und die Fachredakteurin Jana Kühle.
 
Der Trend geht zum Fotobuch
„Wir sind begeistert von der enormen Kreativität und von der hohen technischen Qualität der Bilder“, so Jury-Sprecherin Julia Fassbender. „Die Arbeiten vermitteln, was junge Fototalente bewegt und wie einfallsreich sie analoge und digitale Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Das zeigen auch die vielen künstlerisch gestalteten Fotobücher – ein Trend jetzt auch in der Jugendfotografie.“
 
Eine weitere Erkenntnis der Jury: „Fotografische Selbstdarstellungen sind ein wichtiges Thema“, stellt Julia Fassbender fest. „Jugendliche inszenieren sich zum Beispiel als Figuren aus Computerspielen und schlüpfen in verschiedene Rollen und Maskierungen. Hier zeigt sich, dass Jugendliche die Fotografie auch dazu nutzen, um mit Identitäten zu spielen und ihr Ich zu erkunden.“
 
Kreative Bilderfindungen
Nicht nur das Spiel mit Identitäten reizte die Teilnehmer, sie experimentierten auch rege mit den Möglichkeiten von Fotografie und Imaging. Ob mit Kamera, Smartphone oder am PC: Die Erforschung digitaler und analoger Techniken stand dabei hoch im Kurs. Eine Gruppe ging sogar bis zu den Anfängen der Fotografie zurück: Die jungen Fotokünstler legten Fotopapier unter eine Laterne auf die Straße, liefen über das Papier, legten sich darauf und erzeugten ein Fotogramm im Riesenformat. „Diesen kreativen Umgang mit allen Spielarten der Fotografie haben wir oft bei Gruppenarbeiten und Foto-AGs beobachtet“, so Projektleiter Jan Schmolling. „Das spricht auch für die Begeisterung der Pädagogen für dieses Medium. Diese Auseinandersetzung mit der Fotografie und ihren Möglichkeiten wollen wir mit dem Deutschen Jugendfotopreis fördern.“
 
Finale auf der Weltmesse für Fotografie
Eine Ausdrucksform, die vor allem den älteren Teilnehmern am Herzen liegt, sind Reportagen. Jurymitglied Michael Biedowicz: „Hier haben wir eine Reihe beeindruckender Arbeiten gesehen – Reportagen im besten Sinne, etwa über den Arbeitsalltag in einer indonesischen Schwefelmine oder über die geheimnisvollen Orte der Freimaurerloge. Klug ausgewählte Bilder, die Geschichten erzählen und den Betrachter mitten ins Geschehen ziehen.“
 
Die besten Arbeiten aus dem Deutschen Jugendfotopreis 2014 sind während der photokina in Köln vom 16. bis 21. September zu sehen. 50 Preisträgerinnen und Preisträger werden dort im Rahmen einer großen Siegerehrung am 21. September ausgezeichnet. Die Preise im Gesamtwert von über 15.000 Euro stiften das Bundesjugendministerium, das nordrhein-westfälische Jugendministerium, der Photoindustrie-Verband, die Agentur „Jugend für Europa“ und Adobe Deutschland.


Kinder essen weniger gern Lebensmittel, von denen sie wissen, dass sie gesund sind

Einer neuen Studie zufolge denken Kinder, dass Lebensmittel nicht gleichzeitig gesund sein und gut schmecken können.
 
Mai 2014. Wenn es darum geht, Kinder dazu zu bringen, sich gesund zu ernähren, sollten Eltern lieber nichts über die Vorzüge gesunder Ernährung sagen und darauf verzichten, Kindern zu erzählen, dass bestimmte Lebensmittel sie groß und stark machen.
 
Einer neuen, von Professor Ayelet Fishbach an der Universität Chicago Booth School of Business geleiteten Untersuchung zufolge lehnen Kinder gesunde Nahrung einfach deshalb ab, weil sie wissen, dass sie gut für ihre Gesundheit ist. Sobald sie das wissen, gehen sie davon aus, dass das Essen nicht gut schmecken kann.
 
In dem Artikel „If it’s Useful and You Know it, Do You Eat? Preschoolers refrain from Instrumental Food” (etwa: „Wenn es gesund ist und du weißt es, isst du es dann auch? Kindergartenkinder lehnen gesundes Essen ab“), der in der Oktoberausgabe der Fachzeitschrift für Konsumforschung „Journal of Consumer Research” veröffentlicht wird, zeigen Fishbach und Michal Maimaran von der Kellogg School of Management an der Northwestern University, dass Kindergartenkinder weniger geneigt sind, Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, wenn ihnen gesagt wird, dass diese ihnen dabei helfen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wie zum Beispiel zu wachsen oder lesen zu lernen.
 
„Kindergartenkinder scheinen zu denken, dass Nahrungsmittel nicht gleichzeitig zwei Funktionen erfüllen können, dass sie nicht gesund sein und gut schmecken können”, sagt Fishbach. „Daher bringt der Hinweis, dass das Essen von Karotten sie groß oder schlauer macht, die Kinder nicht dazu, Karotten zu essen. Wenn Sie möchten, dass Ihre Kinder Karotten essen, empfiehlt es sich, beim Anbieten der Karotten nur zu erwähnen, dass sie gut schmecken oder einfach nichts weiter zu sagen.”
 
Die Untersuchungen ergänzen fünf Versuche mit 270 Kindergartenkindern, in welchen jeweils ein Versuchsleiter Bildergeschichten über ein Mädchen vorlas, das eine kleine Mahlzeit zu sich nahm. In einigen Geschichten hatte sie Interesse an den Lebensmitteln, weil sie gesund waren, in anderen, weil sie gut schmeckten und in manchen wurde kein Grund für ihr Interesse an den Lebensmitteln erwähnt.
 
In jedem Fall aßen die Kinder mehr von einem Nahrungsmittel, wenn kein Grund erwähnt worden war, warum man es essen sollte, oder wenn es als schmackhaft dargestellt worden war, als wenn sie dachten, dass das Nahrungsmittel gesund sei.
 
„Unsere Studie bezog sich auf ganz kleine Kinder, und wir sollten bedenken, dass der Geschmack für ältere Kinder aufgrund ihrer ausgeprägteren Selbstkontrolle bei der Entscheidung für ein Lebensmittel eine geringere Rolle spielt, sagt Fishbach. „Auf der anderen Seite kennen die meisten von uns Teenager, die nur sechs verschiedene Lebensmittel essen, was bedeuten könnte, dass ihr Denken mit dem von kleinen Kindern vergleichbar ist.”


Ideenwettbewerb für Kindergärten, Schulen, Vereine und Initiativen

Kulturelle Vielfalt mit Musik – Ideenwettbewerb für Kindergärten, Schulen, Vereine und Initiativen

 
Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung sucht vorbildliche Projekte für das kulturelle Miteinander von Kindern und Jugendlichen

 
Gütersloh, 13. Mai 2014. Die bundesweite Initiative „Kulturelle Vielfalt mit Musik“ der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung fördert zum siebten Mal vorbildliche Projekte, die über die Musik das Miteinander von Kindern und Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft stärken. Bis zum 15. September 2014 können sich Kindergärten, Schulen, Vereine, Verbände, Stiftungen, aber auch einzelne Initiativen und Akteure mit gemeinnütziger Zielsetzung bewerben, die in ihren musischen Projekten zeigen, wie Vielfalt gelebt werden kann. Maximal 15 Anträge wird die „Ideeninitiative ,Kulturelle Vielfalt mit Musik‘“ der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung (LMKMS) mit jeweils bis zu 5.000 Euro unterstützen. Insgesamt stehen 50.000 Euro Fördermittel bereit. Das Formular für den Projektantrag steht auf der Website www.kultur-und-musikstiftung.de.
 
„Mit dem Projektaufruf zur Ideeninitiative möchten wir eine Initialzündung geben für die Entwicklung und Umsetzung neuer Projektideen und viele Einrichtungen und Akteure zum Handeln motivieren“, sagt Liz Mohn, Vorstandsvorsitzende der LMKMS. „Musik kann einen wichtigen und positiven Beitrag leisten, das Verständnis zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen zu fördern.“
 
Gesucht werden neue Ideen, bei denen Kinder und Jugendliche in allen Phasen aktiv beteiligt sind. Bereits gestartete oder in Deutschland schon existierende Projekte werden nicht gefördert. Die Laufzeit sollte zunächst drei Monate nicht überschreiten.
 
Die Kultur- und Musikstiftung wurde 2005 von Liz Mohn gegründet. Sie finanziert das Internationale Opernstudio der Staatsoper Berlin und fördert die regionale Kulturarbeit im Kreis Gütersloh. Das Stiftungskapital beträgt 16,2 Millionen Euro, die Zinseinnahmen fließen in die Projektarbeit. Seit der ersten Ideeninitiative 2008 bis zum Jahr 2013 wurden 82 Integrationsprojekte mit insgesamt rund 350.000 Euro gefördert.
 
Dem Vorstand der Stiftung gehören neben der Vorsitzenden Liz Mohn und dem stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Friedrich Loock, Direktor des Instituts für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, fünf weitere Personen an: Kammersänger Fran­cisco Araiza, Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart; Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie und Geschäftsführer der KölnMusik GmbH; Pamela Rosenberg, Dean of Programs and Fellows, The American Academy; die Journa­listin und Autorin Asli Sevindim sowie Prof. Martin Christian Vogel, Rektor der Hochschule für Mu­sik Detmold. Geschäftsführerin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung ist Nadine Sträter.

 

 


Umwelt durch Recycling schützen ...

... und dabei Spenden sammeln

 

Natürlich ist es wichtig, Kinder für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, die natürlichen Lebensräume zu schützen und mit unserer Umwelt nachhaltiger umzugehen. Doch wie? Eine Möglichkeit ist, sie aktiv in das Recycling unseres Abfalls mit einzubinden. Die Recyclingprogramme von TerraCycle bieten dazu eine hervorragende Gelegenheit. Zusammen mit Herstellern wie BiC oder Colgate werden hier Produkte wiederverwertet, die bisher nicht recycelt wurden.

Die Kinder sammeln zum Beispiel ihre alten Stifte oder alten Zahnbürsten in einem Karton und schicken sie kostenlos an TerraCycle. Pro Stift und Co. erhalten sie 2 Cent, die sie an einen gemeinnützigen Verein, so auch ihren eigenen Förderverein, spenden können.

 

Wie jeder die Umwelt schützen, seinen Abfall recyceln und dabei Spenden sammeln kann, erfahren Sie hier:

http://www.terracycle.de


Trotz erkennbarer Fortschritte: Inklusion ist gefährdet

Bertelsmann Stiftung: Anstieg der Schüler mit Förderbedarf um 10 Prozent / Bundesländer entwickeln sich sehr unterschiedlich / Nationale Kraftanstrengung gefordert
 
Gütersloh, 9. April 2014. In Deutschland gibt es immer mehr Schüler mit besonderem Förderbedarf. Seit sich Deutschland vor fünf Jahren dazu verpflichtet hat, Schüler mit und ohne Handicaps gemeinsam zu unterrichten, wurde bei 10 Prozent mehr Schülern bis zur zehnten Klasse besonderer Förderbedarf festgestellt (Anteil von 6,0 auf 6,6 Prozent gestiegen). Mehr als ein Viertel dieser Schüler besucht inzwischen eine reguläre Schule. Zugleich geht jedoch der Anteil der Kinder, die in Sonderschulen unterrichtet werden, nicht zurück. Die Chancen dieser Förderschüler auf einen anschlussfähigen Schulabschluss sind nach wie vor schlecht: Im letzten Schuljahr verließen fast drei Viertel (73 Prozent) der betroffenen Schüler die Sonderschule ohne einen Hauptschulabschluss. Das zeigt der aktuelle „Datenreport Inklusion“ der Bertelsmann Stiftung. „Die Sonderschule bleibt für zu viele Jugendliche eine Sackgasse. Ein Schulabschluss ist für die gesellschaftliche Teilhabe aber sehr wichtig“, sagte Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.
 
Positiv ist, dass sich die allgemeinen Schulen immer mehr für Förderschüler öffnen. Der so genannte Inklusionsanteil, der den Fortschritt beim gemeinsamen Unterricht belegt, hat sich in den vergangenen Jahren stetig vergrößert. Im Schuljahr 2012/13 besuchten 28,2 Prozent der insgesamt knapp eine halbe Million Förderschüler eine Regelschule. Vor fünf Jahren lag der Inklusionsanteil noch bei 18,4 Prozent. Dennoch ist ein wirklich inklusives Schulsystem noch nicht in Sicht. Seit mehreren Jahren bleibt der Anteil der Förderschüler, die keine Regelschulen besuchen, konstant: Die Förderschulbesuchs- bzw. Exklusionsquote stagniert bei rund 4,8 Prozent. So wurde im Schuljahr 2008/09 bei 60 von 1.000 Schülern in Deutschland ein Förderbedarf diagnostiziert. Von diesen 60 Kindern besuchten 48 eine Förderschule. Im vergangenen Schuljahr wurde bei 66 von 1.000 Kindern Förderbedarf festgestellt, von denen immer noch 48 auf eine Sonderschule gehen. „Von einem Systemwandel kann hier noch nicht die Rede sein, denn das Doppelsystem aus Regel- und Sonderschulen bleibt bestehen“, sagte Dräger. „Der Anstieg der Schüler mit besonderen sonderpädagogischen Bedarfen deutet einen bisher verdeckten Förderbedarf an, für den jetzt zusätzliche personelle und finanzielle Ressourcen benötigt werden. Bleiben dann auch noch die bisher vorhandenen Ressourcen im Förderschulsystem gebunden, ist die Inklusion in den Regelschulen ernsthaft gefährdet.“
 
Bei der Inklusion zeigt sich Deutschland als Flickenteppich. So haben in Mecklenburg-Vorpommern anteilig doppelt so viele Kinder Förderbedarf wie in Rheinland-Pfalz (10,1 versus 5,1 Prozent). In Bremen besuchen vier Mal so viele Schüler mit Behinderung eine reguläre Schule wie in Niedersachsen (63,1 versus 15 Prozent). Und in Sachsen-Anhalt gehen nahezu drei Mal mehr Schüler auf eine Sonderschule als in Schleswig-Holstein (7,1 versus 2,5 Prozent). „Inklusion ist die aktuell größte Herausforderung im deutschen Schulsystem. Damit Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in den Regelschulen angemessen gefördert werden, brauchen wir konzeptionell wie finanziell eine nationale Kraftanstrengung von Bund und Ländern“, sagte Jörg Dräger.

 

 


Gefährlicher als vermutet: chemische Schlafmittel

Foto: Pixabay

Die Einnahme gängiger verschreibungspflichtiger Schlafmittel erhöht das Sterberisiko um mehr als das Vierfache. Das haben US-amerikanische Forscher in einer Studie mit mehr als 10.500 Teilnehmern herausgefunden. Schon wer 18 oder weniger Tabletten pro Jahr einnehme, habe eine dreifach höhere Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben. Auch die Anzahl der Krebsfälle sei unter regelmäßigen Schlafmittelkonsumenten um 35 Prozent höher, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „British Medical Journal“. Die Studie zeige erstmals, dass acht der gängigsten Schlafmittel selbst in relativ niedriger Dosierung bereits gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. „Das war das vielleicht überraschendste Ergebnis der Studie“, sagen die Forscher. Die Mittel führen wahrscheinlich zum verfrühten Tod, indem sie Herzerkrankungen, Krebs und andere Leiden, aber auch Unfälle fördern, vermuten sie.
Dieses Ergebnis weckt Zweifel, ob selbst eine kurzzeitige Einnahme von Schlafmitteln ausreichend sicher ist, meinen die Forscher. Möglicherweise muss man in Zukunft noch stärker nach alternativen, nicht medikamentösen Behandlungsmethoden für Schlafstörungen suchen als bisher.

Quelle und weitere Informationen: www.ursachen-schlafstoerungen.de


Große Tricks mit kleinen Nummern

Viele bunte Süssigkeiten
Wieso kleben Gummibärchen eigentlich nicht aneinander? Was macht den Instantpudding so schön locker? Und warum klumpt Salz nicht? Für all diese erwünschten Eigenschaften vieler Lebensmittel – aber auch für einige unerwünschte – sind Zusatzstoffe verantwortlich. Auf den Zutatenlisten findet man sie unter Bezeichnungen wie E 300, E 440, E 102 oder E 620. Manche von ihnen sind harmlos und altbekannt: Hinter E 440 etwa verbirgt sich das als Geliermittel bekannte Pektin. E 300 ist auch als Vitamin C bekannt, das nicht nur die Abwehrkräfte stärkt, sondern auch Lebensmittel konserviert. Andere Zusätze hingegen haben es in sich: E 102 etwa steht für Tartrazin, ein Farbstoff, der in Streichkäse oder Süßwaren verwendet wird und Allergien auslösen kann. Nicht ohne ist auch E 620 – Glutamat. Der Geschmacksverstärker steht in Verdacht, das mit Kopfschmerzen, Taubheitsgefühlen und Herzklopfen einhergehende „China-Restaurant-Syndrom“ auszulösen.
Artikel lesen......
 





Die Schule der Zukunft ...

... gibt es bereits. Auch in Deutschland gibt es eine vielfältige Schullandschaft und viel Bewegung bei den pädagogi-

schen Ansätzen.

Eltern sind oft verunsichert und wüßten gern Näheres über die verschiedenen schulischen Angebote. Eine Orientie-

rung zum Thema Schulreform und ausführliche Darstellungen der wichtig-

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In der Schule sind zwei Garderobenhaken angebracht worden.
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Am nächsten Tag klebt ein Zettel darunter:
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