Liste aller Zusatzstoffe der Verbraucherzentralen mit der Bewertung „Nicht für Kinder zu empfehlen“
Farbstoffe
Tartrazin E 102, Chinolingelb E 104, Gelborange S E 110, Cochenille E 120, Azorubin E 122, Amaranth E 123, Ponceau 4R E 124a, Erythrosin E 127, Rot 2G E 128,Allurarot AC E 129, Brillantsäuregrün E 142, Brillantschwarz BN E 151, Braun FK E 154, Braun HT E 155 und Litholrubin BK E 180
Konservierungsstoffe
Benzoesäure und Salze E 210 – 219, Schwefeldioxid und Salze E 220 -228, Nisin E 234, Natamycin E 235, Nitrit E 249 -250, Nitrat E 251-252, Borsäure E 284 – 285,
Antioxidations- und Säuerungsmittel
Citronensäure E330, Phosphorsäure und Salze E 338 – 343, E 385,
Verdickungs- und Feuthaltemittel
Propylenglykolalginat E 405, Carrageen E 407, Johannisbrotkernmehl E 410, Guarkernmehl E 412, Traganth E 413, Gummi Arabicum E 414, Karayagummi E 417, Konjak E 425, Phosphat E 442, E 450 – 452, Sorbitanmonostearat E 491
Säuerungsmittel und Co
Saures Natriumaluminiumphosphat E 541
Geschmacksverstärker und Co
alle Geschmacksverstärker E 620 – E-640
Süßstoffe und Co
Acesulfam E 950, Aspartam E 951, Cyclamat E 952, Saccharin E 954, Thaumatin E 957, Neohesperidin DC E959, Maltit E 965, Lactit E 966, Xylit E 967, Quillajaextrakt E 999
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Broschüre „Was bedeuten die E-Nummern?“ der Verbraucherzentralen
Inhalte
Welcher Lebensmittel-Farbstoff steht unter Krebsverdacht? Warum kann man Kopfschmerzen nach dem Verzehr von Trockenfrüchten bekommen? Welche Süßstoffe sind empfehlenswert? Antworten auf diese Fragen erhalten die Verbraucher in unserem Ratgeber "Was bedeuten die E-Nummern?".
Wer wissen will, was er isst, braucht diesen Ratgeber. Darin werden alle 316 in der EU und damit in Deutschland zugelassenen E-Nummern entschlüsselt und bewertet. Kein noch so komplizierter Name, keine nichtssagende Nummer auf der Zutatenliste bleibt unerkannt.
Bei 102 Zusatzstoffen wird vom Verzehr abgeraten. Wichtige Hinweise für Allergiker oder Asthmatiker fehlen genauso wenig wie solche für Vegetarier, die mit der Liste Zusatzstoffe tierischer Herkunft aufspüren können.
Die neue Ausgabe des Ratgebers "Was bedeuten die E-Nummern" führt darüber hinaus eine zusätzliche Bewertung ein: Nicht für Kinder geeignet. Denn Kinder sind auf Grund des relativ geringen Körpergewichtes besonders gefährdet, überhöhte Mengen an Zusatzstoffen zu sich zu nehmen. Gerade Kinderlebensmittel, Süßigkeiten und Limonaden enthalten oft viele Zusatzstoffe und werden zum Teil in großen Mengen verzehrt. 83 E-Nummern fallen in diese Kategorie. 64. Auflage 2006, 80 Seiten.
Preis: 4,90 Euro zuzüglich 2,50 Euro für Porto
Bestellung: Verbraucherzentrale Hamburg e. V. , Kirchenallee 22 , 20099 Hamburg , Fax: 040/24832-290,
E-Mail:
bestellung@vzhh.de
Was können Eltern tun?
Überprüfen Sie die Zutatenlisten der Verpackungen wählen Sie für sich und Ihre Kinder möglichst Produkte mit weniger Zusatzstoffen aus.
Bio-Lebensmittel enthalten fast immer am wenigsten Zusatzstoffe.
Verbieten Sie ihren Kindern das Naschen nicht gänzlich, sondern achten Sie auf eine insgesamt abwechslungsreiche Ernährungsweise.
Fertiggerichte kommen in der Regel nicht ohne Zusatzstoffe aus. Bereiten sie daher möglichst viele Speisen selbst zu.
Um das Geschmacksempfinden der Kinder nicht zu fälschen, sollten nur selten mit Süßstoff oder Geschmacksverstärker versetzte Waren gegessen werden.
Info-Broschüre
Die Broschüre „Was bedeuten die E-Nummern?“ der Verbraucherzentralen bewertet alle 316 E-Stoffe. Sie zeigt auf, welche Nahrungsmittelzusätze hergestellt werden, welche Vegetarier meiden sollten oder welche für Kinder ungeeignet sind. Beispielhaft werden konventionelle und biologische Rezepturen gegenübergestellt. Kernstück des Ratgebers ist ein Bewertungssystem für alle E-Nummern, dass von „unbedenklich“ bis zu „vom Verzehr ist abzuraten“ reicht. Die Broschüre gibt es für 4,90 Euro bei der Verbraucherzentrale Hamburg e.V., Kirchenallee 22, 20099 Hamburg, E-Mail:
bestellung@vzhh.de (Fax unter 040/2 48 32-290).
