Kidslife - das Elternportal > Ernährung & Gesundheit
StartseiteHeft DownloadsBabyBuchtippUnser ProdukttestGewinnspieleKochplanerSuche

Gefährlicher als vermutet: chemische Schlafmittel

Foto: Pixabay

Die Einnahme gängiger verschreibungspflichtiger Schlafmittel erhöht das Sterberisiko um mehr als das Vierfache. Das haben US-amerikanische Forscher in einer Studie mit mehr als 10.500 Teilnehmern herausgefunden. Schon wer 18 oder weniger Tabletten pro Jahr einnehme, habe eine dreifach höhere Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben. Auch die Anzahl der Krebsfälle sei unter regelmäßigen Schlafmittelkonsumenten um 35 Prozent höher, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „British Medical Journal“. Die Studie zeige erstmals, dass acht der gängigsten Schlafmittel selbst in relativ niedriger Dosierung bereits gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. „Das war das vielleicht überraschendste Ergebnis der Studie“, sagen die Forscher. Die Mittel führen wahrscheinlich zum verfrühten Tod, indem sie Herzerkrankungen, Krebs und andere Leiden, aber auch Unfälle fördern, vermuten sie.
Dieses Ergebnis weckt Zweifel, ob selbst eine kurzzeitige Einnahme von Schlafmitteln ausreichend sicher ist, meinen die Forscher. Möglicherweise muss man in Zukunft noch stärker nach alternativen, nicht medikamentösen Behandlungsmethoden für Schlafstörungen suchen als bisher.

Quelle und weitere Informationen: www.ursachen-schlafstoerungen.de

Kinder essen weniger gern Lebensmittel, von denen sie wissen, dass sie gesund sind

Einer neuen Studie zufolge denken Kinder, dass Lebensmittel nicht gleichzeitig gesund sein und gut schmecken können.
 
Mai 2014. Wenn es darum geht, Kinder dazu zu bringen, sich gesund zu ernähren, sollten Eltern lieber nichts über die Vorzüge gesunder Ernährung sagen und darauf verzichten, Kindern zu erzählen, dass bestimmte Lebensmittel sie groß und stark machen.
 
Einer neuen, von Professor Ayelet Fishbach an der Universität Chicago Booth School of Business geleiteten Untersuchung zufolge lehnen Kinder gesunde Nahrung einfach deshalb ab, weil sie wissen, dass sie gut für ihre Gesundheit ist. Sobald sie das wissen, gehen sie davon aus, dass das Essen nicht gut schmecken kann.
 
In dem Artikel „If it’s Useful and You Know it, Do You Eat? Preschoolers refrain from Instrumental Food” (etwa: „Wenn es gesund ist und du weißt es, isst du es dann auch? Kindergartenkinder lehnen gesundes Essen ab“), der in der Oktoberausgabe der Fachzeitschrift für Konsumforschung „Journal of Consumer Research” veröffentlicht wird, zeigen Fishbach und Michal Maimaran von der Kellogg School of Management an der Northwestern University, dass Kindergartenkinder weniger geneigt sind, Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, wenn ihnen gesagt wird, dass diese ihnen dabei helfen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wie zum Beispiel zu wachsen oder lesen zu lernen.
 
„Kindergartenkinder scheinen zu denken, dass Nahrungsmittel nicht gleichzeitig zwei Funktionen erfüllen können, dass sie nicht gesund sein und gut schmecken können”, sagt Fishbach. „Daher bringt der Hinweis, dass das Essen von Karotten sie groß oder schlauer macht, die Kinder nicht dazu, Karotten zu essen. Wenn Sie möchten, dass Ihre Kinder Karotten essen, empfiehlt es sich, beim Anbieten der Karotten nur zu erwähnen, dass sie gut schmecken oder einfach nichts weiter zu sagen.”
 
Die Untersuchungen ergänzen fünf Versuche mit 270 Kindergartenkindern, in welchen jeweils ein Versuchsleiter Bildergeschichten über ein Mädchen vorlas, das eine kleine Mahlzeit zu sich nahm. In einigen Geschichten hatte sie Interesse an den Lebensmitteln, weil sie gesund waren, in anderen, weil sie gut schmeckten und in manchen wurde kein Grund für ihr Interesse an den Lebensmitteln erwähnt.
 
In jedem Fall aßen die Kinder mehr von einem Nahrungsmittel, wenn kein Grund erwähnt worden war, warum man es essen sollte, oder wenn es als schmackhaft dargestellt worden war, als wenn sie dachten, dass das Nahrungsmittel gesund sei.
 
„Unsere Studie bezog sich auf ganz kleine Kinder, und wir sollten bedenken, dass der Geschmack für ältere Kinder aufgrund ihrer ausgeprägteren Selbstkontrolle bei der Entscheidung für ein Lebensmittel eine geringere Rolle spielt, sagt Fishbach. „Auf der anderen Seite kennen die meisten von uns Teenager, die nur sechs verschiedene Lebensmittel essen, was bedeuten könnte, dass ihr Denken mit dem von kleinen Kindern vergleichbar ist.”

Die passende Zahnspange für mein Kind

Foto: flickr/Mattuschek

 

Ab welchem Alter sollte ein Arzt aufgesucht werden?


Vielfach kursiert das Gerücht, dass Kinder erst ab einem Alter von 12 Jahren, also wenn die bleibenden Zähne durchgebrochen sind, eine Zahnspange tragen sollten. Dies ist jedoch falsch, denn gerade die Wachstumsphase der Zähne wird von Spezialisten gerne genutzt, um grundlegende Fehlstellungen des Kiefers zu korrigieren. Etwa zur Einschulung sollten Eltern und Kind einen Kieferorthopäden aufsuchen, der die Gesamtsituation analysiert und gegebenenfalls bereits korrigierende Maßnahmen einleitet. In der dritten Klasse sollte es dann zu einem weiteren Beratungsgespräch kommen.

Arten von Fehlstellungen der Zähne


Eine sehr verbreitete Fehlstellung der Zähne ist der zurückliegende Unterkiefer. Bei ihm liegt die untere Zahnreihe hinter der oberen, sodass die Oberkieferfrontzähne deutlich vor den vorderen Zähnen des Unterkiefers liegen. Umgekehrt gibt es auch den vorstehenden Unterkiefer. Beim Engstand stehen die Zähne nicht in Reih und Glied, sondern schief und durcheinander. Darüber hinaus kann es hier notwendig werden, dass auch schon im jungen Alter die Weisheitszähne gezogen werden müssen. Normalerweise treffen die Zahnreihen beim Zubeißen aufeinander. Nicht so beim offenen Biss, bei dem sich zwar die Seitenzähne treffen, die Frontzähne hingegen eine Lücke bilden. Bei einem gewöhnlichen Gebiss ist im Normalfall der Oberkiefer etwas breiter als der Unterkiefer. Beim Kreuzbiss ist dies gerade umgekehrt, sodass das Kind seinen Unterkiefer beim Kauen immer etwas nach links oder rechts bewegt.

Verschiedene Zahnspangen und ihre Wirkung


Wird eine Fehlstellung durch den Zahnarzt festgestellt, empfiehlt er in vielen Fällen zunächst eine herausnehmbare Zahnspange. Diese haben den Vorteil, dass das Kind sich langsam an das neue Objekt im Mund gewöhnen kann. Herausnehmbare Zahnspangen werden am Ober- oder Unterkiefer angebracht und verhelfen so eine Fehlstellung des Kiefers oder einzelner Zähne zu beheben. Alternativ werden sogenannte Bionatoren eingesetzt. Fest angebrachte Zahnspangen werden eingesetzt, wenn Zähne mitsamt der Wurzel bewegt werden müssen. Nachdem Kiefer und Zähne wieder in die gewünschte Position gebracht wurden, werden Stabilisierungsspangen eingesetzt, die in erster Linie verhindern, dass die Zähne in ihre alte Position zurückwandern. In Absprache mit dem Arzt wird die Tragezeit dieser herausnehmbaren Spangen immer weiter reduziert.

 

Beim Einsatz einer fest sitzenden Zahnspange ist mit einer längeren Eingewöhnungszeit zu rechnen. Die Metallteile können anfangs die Mundschleimhaut irritieren und die Zahnspange bedarf einer besonderen Reinigung, die intensiver abläuft als normales Zähneputzen. Auch beim Essen gibt es Einschränkungen: Harte oder besonders klebrige Speisen, wie Süßigkeiten, könnten die Brackets von den Zähnen lösen. Die festen Produkte, wie Karotten, sollten daher lieber klein geschnitten werden und klebrige Lebensmittel vermieden werden. Gerade letzteres ist für Kinder oft nicht leicht.

Unterstützung der Kinder durch die Eltern


Vater und Mutter sollten das Kind von Anfang an auf seinem Weg begleiten und mit seinen etwaigen Sorgen niemals allein lassen. Die Eltern sollten dem Kind genau zeigen, wie die Zahnspange eingesetzt und gereinigt wird. Außerdem sollten Eltern ihrem Kind immer wieder Mut zusprechen und es motivieren, speziell wenn es von anderen Kindern gehänselt wird. Das vorbildliche Engagement des Kindes können Eltern durch Belohnungen, wie beispielsweise den Besuch eines Freizeitparks honorieren. Die Investition in die Unterstützung des Kindes lohnt sich natürlich auch hier: Viele Kinder blühen nach einer Behandlung durch eine Zahnspange auf, wenn sie sich das erste Mal ohnen Spange und mit korrigiertem Zahnstand im Spiegel sehen.

Gesunde Kinderfüße

Foto: Pixabay

Schuhe müssen passen. Das gilt ganz besonders für zarte Kinderfüße, die noch wachsen und leicht verformbar sind. Laut einer repräsentativen Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ beherzigen diesen Grundsatz die meisten Eltern.

In der Studie gaben 78,5 Prozent der Befragten mit Kindern im Haushalt an, beim Nachwuchs immer auf gut passende Schuhe zu achten. Dabei bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass es sich immer um neue Schuhe handelt: Immerhin ein Fünftel (21,0 Prozent) der Mütter und Väter erklärt, dass ihre Kinder schon mal gebrauchte Schuhe von Geschwistern oder Freunden auftragen würden.
Wie wichtig gut sitzendes Schuhwerk in der Kindheit für das spätere Leben ist, führt ein weiteres Ergebnis der Untersuchung vor Augen: Rund jeder Siebente (14,0 Prozent) in der Altersgruppe 70 plus führt seine heutigen Fußprobleme darauf zurück, dass er als Kind häufig zu enge Schuhe tragen musste.

Quelle: Repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.150 Personen ab 14 Jahren.

Vorsicht bei Thunfisch!

Foto: Pixabay


Thunfisch aus der Dose ist beliebt – aber leider nicht ganz ungefährlich.
ÖKO-TEST warnte bereits in 2011 vor dem hohen Quecksilbergehalt des Meeresbewohners.
Das giftige Schwermetall wird im Laufe des Lebens nach und nach in seinem Fleisch angelagert.
Schwangere und stillende Frauen sollten deshalb nur wenig oder besser gar keinen Thunfisch zu sich nehmen.

Schule im Fokus

Internationale Diskussionsbeiträge zur Schule

 

Was sind gute Schulen?

Schulpädagogik-heute 13/ 2016

Die bisher umfangreichste Ausgabe unserer Halbjahres-Online-Zeitschrift Schulpädagogik-heute liegt nun vor: 120 Autorinnen und Autoren haben ca. 80 Beiträge zur zentralen Frage nach der Qualität von Schule verfasst. weiterlesen ...

 

Schule ist ein Gefängnis? Lesen sie hier, wie Peter Gray das begründet

 


Die Schule im Jahr2050? So wird sie aussehen ...

 

 

Was der Schule bisher fehlt? Lesen Sie hier ...

 

 

 

Wollen wir eine Schule, die krank macht? ...

 

 

"Hat eine Schule sich einmal entschlossen,Projekte pädagogisch sinnvoll in das Schulleben zu integrieren, entwickelt sich das Kollegium kollektiv weiter. Die Qualität der Schule profitiert davon."  weiterlesen ...

 

 

 

Die Schule der Zukunft ...

... gibt es bereits. Auch in Deutschland gibt es eine vielfältige Schullandschaft und viel Bewegung bei den pädagogi-

schen Ansätzen.

Eltern sind oft verunsichert und wüßten gern Näheres über die verschiedenen schulischen Angebote. Eine Orientie-

rung zum Thema Schulreform und ausführliche Darstellungen der wichtig-

sten Schulformen in Deutschland bietet unser Bookazine "Schule". Jetzt erhältlich als E-book und als Print im Buchhandel.


Hier können Sie ein Exemplar erwerben.

 

Ihr Kind hat nur eine Schulzeit - machen Sie das Beste daraus!

 

 

Tipp der Redaktion

Klick mich!

“HÄNSEL”

Eine Film-Initiative gegen Kindesmissbrauch

Filme bewegen uns in unterschiedlichsten Formen. Die Bilder, die laufen lernten, eröffneten eine Kunstform, in welcher viele Filmemacher große Möglichkeiten sahen, Ideen und vor allem Gefühle zu den Zuschauern zu transportieren. Filme erzählen Geschichten. Die Geschichte von „Hänsel und Gretel“ kennt hierzulande jedes Kind. Aber hätten Sie vermutet, was sich in diesem Märchen verbirgt?

 

weiterlesen ...

 

Sehr witzig!

 

 

Was ist braun, kann fliegen und macht Kindern die Zähne kaputt?

 

Die Toffi-Fee!

 

 

Vornamenlisten

Das Baby soll bald zur Welt kommen, aber wie wird es heißen? Bei Kidslife kriegen Sie gehelft: Laden Sie sich hier kostenlos Namenslisten für Mädchen und hier für Jungenmit je 2500 Einträgen herunter. Öffnet in Excel auf Mac und PC. Wer die Wahl hat, hat hoffentlich Kidslife!

 

 

Flüsterpost!

 

 

Flüsterpost e.V. -  
Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern
Information, Beratung und Begleitung für Erwachsene,
Kinder und Jugendliche.Vertraulich und kostenfrei, bundesweit.
 
Wir leben ausschließlich von Spenden.
Herzlichen Dank für Ihre Solidarität und Unterstützung!
Gemeinsam sind wir stark!  
MVB Mainz, Konto 637 900 010, BLZ 55190000
 

Seitwert
Kontakt Impressum Sitemap Mediadaten
© 2010 KidsLife Medienverlag GmbH & Co. KG

Willkommen im Elternportal Kidslife! Als Elternratgeber online ist das Portal eine Ergnzung der Zeitschrift Kidslife, die vierteljhrlich erscheint. Kidslife bietet Eltern, Groeltern und Erziehern, kurz allen Menschen, die mit Babys und Kindern leben, Beitrge zu den Themen Kindergarten, Grundschule, Schule, Erziehung, Bildung, Gesundheit, Freizeit und mehr. Stbern Sie durch unsere Seiten und lassen Sie sich anregen und informieren. Nutzen Sie die praktische Suchfunktion im Menue oben auf der Seite, um in mehr als 300 Beitrgen Ihr Thema zu finden. Nehmen Sie an den zahlreichen Gewinnspielen teil oder lsen Sie unseren Ratekrimi, der alle zwei Wochen eine neue Nuss zu knacken gibt. Am besten gemeinsam mit Ihren Kindern. Wir freuen uns auch ber Ihre Zuschriften und Fragen! Benutzen Sie dazu die Kontaktfunktion im Seitenmenue.