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Säuglinge im Sommer

Foto: fotolia

 

Sommerzeit! Was Eltern von Säuglingen jetzt übers Trinken wissen müssen

 

 

 

Beratungstipp vom Netzwerk Gesund ins Leben

 

Bonn, den 7. Juli 2015 – Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, sind Eltern oft unsicher, ob ihr Säugling jetzt mehr Flüssigkeit braucht. Fachkräfte können hier durch gezielte Information

Ängste nehmen. Ein voll gestilltes oder mit Säuglingsmilchnahrung ernährtes gesundes Kind braucht auch bei Sommerhitze keine zusätzlichen Getränke, erklärt das Netzwerk Gesund ins Leben, eine IN FORM-Initiative des Bundesernährungsministeriums.

 

Sowohl Muttermilch als auch Formulanahrung enthalten genügend freies Wasser, um alle Stoffe mit dem Urin auszuscheiden, die ausgeschieden werden müssen. Gleichzeitig bleibt beim gesunden Säugling ausreichend Wasser fürs Schwitzen, fürs Atmen und den Stuhl übrig. Wird der Säugling

bereits an Beikost herangeführt, braucht er erst bei der Einführung des 3. Breies zusätzliche Flüssigkeit und zwar am besten Wasser (1, 2).

 

Krankheiten können den Flüssigkeitsbedarf des Säuglings erhöhen. Bei Fieber, Durchfall oder Erbrechen kann daher eine frühere und auch zusätzliche Flüssigkeitszufuhr nötig sein. Gestillte Säuglinge sollten in dieser Zeit häufiger angelegt werden. „Durch das Stillen nach Bedarf wird ausreichend Muttermilch gebildet, um die benötigte Menge an Flüssigkeit zu decken“, erklärt Prof. Hildegard Przyrembel, Kinder- und Jugendärztin im Netzwerk Gesund ins Leben. Nicht-gestillten Säuglingen kann zwischen den Mahlzeiten Wasser angeboten werden. Verdünnen von Säuglingsmilchnahrung ist nicht nötig und kann im Extremfall problematisch sein. So kann es zu schlechtem Gedeihen kommen, wenn Säuglinge zu stark verdünnte Nahrung erhalten, oder zu Wasserintoxikation, weil Säuglinge aus Hunger zu viel von der verdünnten Nahrung trinken und das zusätzliche Wasser über die Nieren nicht ausscheiden können.

 

Säuglingsmilchnahrung soll immer frisch vor der Mahlzeit zubereitet werden. Schon zubereitete, aber nicht getrunkene Reste sollen verworfen werden – und auf keinen Fall für die nächste Mahlzeit aufbewahrt werden (3). „Diese allgemeine Empfehlung hat im Sommer besondere Bedeutung, weil sich krankmachende Keime unter warmen Bedingungen noch schneller vermehren.“, betont Przyrembel.

 

Einen ausführlichen Ratgeber rund um die Ernährung des Säuglings im 1. Lebensjahr und der stillenden Mutter bietet die App „Baby & Essen“. Sie ist vom Netzwerk Gesund ins Leben für junge Eltern entwickelt. Neben den Infos für jeden Lebensmonat gibt es Checks, Rechner und Rezepte zur Unterstützung im Familienalltag. Informationen zur App finden Sie unter www.gesund-ins-leben.de/app

Quellen:

 

(1) Koletzko B, Bauer CP, Brönstrup A et al. Säuglingsernährung und Ernährung der stillenden Mutter. Aktualisierte Handlungsempfehlungen des Netzwerks Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie, ein Projekt von IN FORM. Monatschr Kinderheilkd 2013;161:237–46

 

(2) Gesund ins Leben (2013): Nachgefragt: Ab wann brauchen Säuglinge zusätzlich Flüssigkeit. www.gesundinsleben.de/Nachgefragt-Fluessigkeit-Fuer-Babys

 

(3) Gesund ins Leben (2014): Nachgefragt: Worauf ist bei einer hygienischen Zubereitung von

Säuglingsmilchnahrung zu achten?  www.gesund-ins-leben.de/Nachgefragt-Zubereitung- Saeuglingsnahrung

 

Über Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie: Das Netzwerk Gesund ins Leben ist ein Projekt des Nationalen Aktionsplans IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanziell gefördert. Es vereint die führenden Institutionen, Fachgesellschaften und Verbände zur praxisnahen Unterstützung junger Familien bei der Entwicklung eines gesunden Lebensstils. Me

Infos: www.gesund-ins-leben.de

 

Über IN FORM: IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Sie wurde 2008 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) initiiert und ist seitdem bundesweit mit Projektpartnern in allen Lebensbereichen aktiv. Ziel ist, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Menschen

dauerhaft zu verbessern. Weitere Informationen unter: www.in-form.de



Kinder sicher im Netz begleiten: Hinweise und Tipps für Eltern

Kinder sind von neuen Geräten und Online-Anwendungen schnell fasziniert. Viele Erwachsene hingegen stehen neuer Technik oft eher ratlos gegenüber. Für eine angemessene Medienerziehung sollten aber besonders Eltern mit ihren Kindern mithalten können. Um Eltern bei Fragen rund um kindgerechte Webseiten, Altersempfehlungen und Zeitvorgaben zu unterstützen, hat die EU-Initiative klicksafe nun gemeinsam mit dem Internet-ABC und der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) Materialien zum Thema "Internetkompetenz für Eltern - Kinder sicher im Netz begleiten" entwickelt. Diese können ab sofort unter www.klicksafe.de, www.internet-abc.de und www.lfm-nrw.de heruntergeladen oder in der Printversion bestellt werden.

Die neuen Materialien zum Thema "Internetkompetenz für Eltern - Kinder sicher im Netz begleiten" bestehen zum einen aus einem Elternleitfaden. Dieser richtet sich vor allem an Eltern, die sich mit Fragen der Medienerziehung auseinandersetzen möchten und Orientierung für den Umgang mit dem Internet in der Familie suchen. Der Leitfaden enthält neben Sachinformationen rund um Themen wie Social Web, Smartphones, Apps, Online Games und Jugendschutz auch konkrete Rechercheaufträge und Anregungen für Diskussionsthemen.

Neben dem Elternleitfaden bestehen die neuen Materialien aus Hinweisen für Referenten. Dadurch liefern die Inhalte auch für Pädagogen und Fachkräfte, die im Arbeitsalltag mit Kindern und Jugendlichen beziehungsweise deren Eltern zu tun haben, wertvolle Informationen. Die Referenten-Hinweise sind vor allem eine praktische Arbeitshilfe zur Durchführung von Eltern-Kursen. Je nach Interesse der Teilnehmer beziehungsweise dem Alter ihrer Kinder können Referenten spezielle Schwerpunkte setzen und einzelne Themenfelder vertiefend behandeln. Neben theoretischen Inputs werden auch hier Tipps für praktische Übungen im Internet gegeben und Themen zur Diskussion innerhalb der Gruppe vorgeschlagen.

Die Materialien zum Thema "Internetkompetenz für Eltern - Kinder sicher im Netz begleiten" können ab sofort unter http://www.klicksafe.de/service/elternarbeit/materialien-elternkurs/ heruntergeladen oder in der Printversion bestellt werden. Sie ergänzen die klicksafe-Broschüren "Elternabende Internet und Handy" und "Elternabende Computerspiele". Im Online-Bereich der Materialien stellt klicksafe zudem weitere Inhalte für die Elternarbeit bereit, unter anderem Vorlagen und Checklisten sowie begleitende Präsentationen und Karikaturen.

klicksafe (www.klicksafe.de) ist eine Initiative im Safer Internet Programme der Europäischen Union für mehr Sicherheit im Internet. klicksafe wird gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) umgesetzt. klicksafe ist Teil des Verbundes der deutschen Partner im Safer Internet Programme der Europäischen Union. Diesem gehören neben klicksafe die Internet-Hotlines internet-beschwerdestelle.de (durchgeführt von eco und FSM) und jugendschutz.net sowie die Nummer gegen Kummer (Helpline) an.

Das Internet-ABC ist ein spielerischer Ratgeber für den Einstieg ins Internet. Als Kompass zur Orientierung bietet es praxisnahe und leicht verständliche Informationen über den sicheren Umgang mit dem World Wide Web. Die Plattform richtet sich an Kinder von fünf bis zwölf Jahren und auf eigenen Seiten an Eltern und Pädagogen. Die Website ist nicht kommerziell, sicher und werbefrei. Das Projekt wird von dem gemeinnützigen Verein Internet-ABC e. V. getragen, dem die 14 deutschen Landesmedienanstalten angehören. Fördermitglieder sind die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, der Deutsche Kinderschutzbund e.V., die Evangelische Kirche in Deutschland, die Initiative D21 e.V. und die Stiftung Digitale Chancen. Die Website steht seit 2005 unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e.V. Die Projektdurchführung obliegt dem Verein Internet-ABC und dem Grimme-Institut, Marl. Für seine medienpädagogische Arbeit wurde das Internet-ABC bereits mehrfach ausgezeichnet. In 2012
erhielt der Verein als erste deutsche Einrichtung den internationalen King-Hamad-bin-Isa-Al-Khalifa-Preis der UNESCO und wurde zudem mit dem Deutschen Bildungsmedienpreis digita 2012 und der Comenius-EduMedia-Medaille geehrt.


Nähere Informationen

Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz
Dr. Joachim Kind
Tel.: 0621 - 5202-206
kind@lmk-online.de

Landesanstalt für Medien NRW (LfM)
Dr. Peter Widlok
Tel.: 0211 - 77 007-141
pwidlok@lfm-nrw.de


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Geschwistertest? Warum nicht?

 

Der eine hat sie und will sie nicht, der andere hat sie nicht, hätte aber gerne welche. Andere haben den Verdacht, es könnte welche geben, sind sich aber nicht sicher. Die Rede ist von Geschwistern. Es gibt viel Literatur darüber, wie Geschwister unser Leben beeinflussen können. Sicher ist es auch schön zu wissen, wer Bruder und Schwester sind. Wenn Menschen unsicher sind, wer der nächste Verwandte ist, können DNA Tests tatsächlich Klarheit bringen. Auch, wenn nur ein einziger möglicher Bruder oder eine mögliche Schwester für einen Test zur Verfügung stehen und sonst keine Verwandte DNA Material abgeben wollen, lässt sich ein verlässliches Ergebnis erstellen.

 

Der Weg für einen Geschwistertest führt natürlich am einfachsten über die Feststellung, ob zwei Menschen gemeinsame Eltern haben.

 

Geschwistertest über die Eltern

Bestehen Zweifel daran, ob Geschwister wirklich einen gemeinsamen Vater haben, so könnte man über einen Vaterschaftstest die Verwandtschaft am einfachsten nachweisen. Dazu wird die DNA des möglichen Vaters getestet und dazu jene der vermuteten Kinder. Auch ein Mutterschaftstest ist analog möglich, um Sicherheit über eine gemeinsame Mutter zu geben. Teilen sich Menschen eine Mutter oder einen Vater, so spricht man von Vollgeschwisterschaft, teilen sie lediglich ein Elternteil, von Teil- oder Halbgeschwistern.

 

Es ist jedoch nicht immer möglich, die DNA der Eltern zu einem solchen Test hinzuzuziehen. Dann können geschwisterliche Linien auch lediglich mit der DNA der möglichen Geschwister festgestellt werden. Dieser Test ist zwar aufwändiger als ein Vaterschaftstest, ist aber ebenfalls verlässlich.

 

Geschwistertest ohne elterliche DNA

Sollten die Eltern bereits verstorben sein oder die Zustimmung zu einem Test verweigern, so kann ein klassischer Geschwistertest zwischen den Geschwistern gemacht werden. Insbesondere dann, wenn die möglichen Geschwister wahrscheinlich Halbgeschwister mit nur einem gemeinsamem Elternteil sind, ist es vorteilhaft, möglichst viele Geschwister oder andere Verwandte mit einzubeziehen.

 

Lassen sich zwei mutmaßliche Brüder testen, so lässt sich ein gemeinsamer Vater über die Vererbung des Y-Chromosoms feststellen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn das Y-Chromosom wird als männliches Geschlechtschromosom natürlich von allen männlichen Familienmitgliedern geteilt.

 

Beim Test zwischen zwei möglichen Schwestern ist es schon etwas schwieriger. Eine Frau bekommt sowohl vom Vater als auch von der Mutter ihre X-Chromosomen vererbt. Um hier sicher zu sein, ist es gut, wenn die Mutter sich am Test beteiligen kann. Ohne die mütterliche DNA ist der Test aufwändiger, aber das Ergebnis ebenfalls absolut verlässlich.

 

Komplizierter wird es, wenn Bruder und Schwester ihren Verwandtschaftsgrad testen lassen möchten. Je mehr nahe Verwandte sich einem solchen Test anschließen, desto besser kann ein Ergebnis ausfallen.

 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mit den modernen DNA Tests wirklich viele verwandtschaftliche Linien aufgedeckt werden können. Durch das Gendiagnostikgesetz aus dem Jahr 2010 wurde der Markt der Anbieter auch sehr gut reglementiert. Nur solche Labore, die regelmäßig externe Prüfungen bestehen und auch eine ISO Akkreditierung nach 17025 nachweisen können, dürfen in Deutschland überhaupt DNA Analysen anbieten. Damit ist für den Verbraucher eine möglichst hohe Sicherheit geschaffen worden, dass die Ergebnisse solcher Labore wirklich verlässlich sind, auch dann, wenn die Fragestellung vielleicht etwas komplizierter ist.

 

Quelle: www.vaterschaftstests.de

 

 






Die Schule der Zukunft ...

... gibt es bereits. Auch in Deutschland gibt es eine vielfältige Schullandschaft und viel Bewegung bei den pädagogi-

schen Ansätzen.

Eltern sind oft verunsichert und wüßten gern Näheres über die verschiedenen schulischen Angebote. Eine Orientie-

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Sehr witzig!

Sohn: "Papi, wie heißt eigentlich die griechische Rachegöttin?"

Vater: "Rachitis, glaube ich."

 

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MVB Mainz, Konto 637 900 010, BLZ 55190000
 

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