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Kidslife-Magazin · Leben mit Kindern

Herbstferien

Herbstferien mit der Familie

© Stockbyte/Thinkstock
Herbstferien

So gelingen die Herbstferien mit der Familie

Viele Familien nutzen die Herbstferien noch einmal als Gelegenheit für eine Auszeit, um die Zeit bis zu den besinnlichen Weihnachtstagen zu verkürzen. Damit die wenigen Urlaubstage jedoch nicht in Stress ausarten, will der Familienurlaub im Herbst gut geplant werden. Flexibilität und Mobilität sorgen für Spaß und Abwechslung im Urlaub mit Kindern.

Um die Herbstferien genießen zu können, ist eine gute Planung unerlässlich. Schließlich soll der Urlaub den Kleinen ebenso wie den Großen gefallen. Es kann sich stets lohnen, auch im Familienurlaub für Mobilität zu sorgen – so können Sie Tag für Tag neu entscheiden, welche Aktivitäten Sie einplanen möchten, ohne sich von öffentlichen Verkehrsmitteln abhängig machen zu müssen.

Mobil in den Herbstferien – mit einem Mietwagen kein Problem

Im Urlaub mobil zu sein, ist für viele Familien ein Traum. Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln können sich mit kleinen Kindern schnell zum Chaos entwickeln, besonders wenn Sie zusätzlich auch noch die Landessprache nicht sprechen und das Verkehrsnetz vor Ort nicht kennen. Eine erstaunlich erschwingliche und zugleich praktische Lösung ist ein Mietwagen. Sehr viele nützliche Tipps für den Urlaub mit einem Mietwagen hat CarDelMar auf seiner Seite zusammengestellt.

Für eine Woche Mietwagen müssen Sie mit Kosten von etwa 35 bis 70 Euro pro Tag rechnen, je nachdem für welches Fahrzeug Sie sich entscheiden. Benötigen Sie den Mietwagen auch für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel, sollten Sie auf einen Familienvan mit großem Kofferraum zurückgreifen. Geht es Ihnen jedoch nur darum, sich zwischen dem Hotel, Restaurants und Ausflugszielen bewegen zu können, können Sie Ihren Geldbeutel schonen und auf eine Limousine oder einen Kleinwagen zurückgreifen, die teilweise schon ab 30 Euro angeboten werden.

Damit sich die Flexibilität nicht zur Kostenfalle entwickelt, sollten Sie allerdings auf etwaige Zusatzkosten achten. Wenn Sie eine besondere Ausstattung wünschen, beispielsweise Kindersitze, einen Dachgepäckträger oder ein Navigationssystem, sollten Sie sich auf einen Aufpreis zum regulären Mietpreis für das Auto einstellen. Zusatzkosten können auch entstehen, wenn mehr als ein Fahrer eingetragen werden soll oder Sie den Mietwagen nicht am Ausgangspunkt wieder abgeben.

Frühe Buchung spart Geld

Besonders wenn Sie ein größeres Auto buchen möchten, beispielsweise einen Minivan, sollten Sie so früh wie möglich buchen. Gerade während der Ferienzeiten sind große Autos sehr beliebt und deshalb schnell vergriffen. Eine frühe Buchung kann Ihre Flexibilität im Urlaub sichern. Beachten Sie auch folgende wertvollen Tipps für die Mietwagenbuchung:

  • Prüfen Sie das Fahrzeug bei Übernahme unverzüglich auf offensichtliche Mängel, z. B. Lackschäden oder Beschädigungen an den Reifen, Scheibenwischern oder Scheinwerfern.
  • Tanken Sie den Mietwagen vor der Rückgabe wieder voll. Muss der Vermieter tanken, fallen oft teure Servicepauschalen an.
  • Buchen Sie nur Zubehör, das Sie tatsächlich brauchen, um Ihren Geldbeutel zu schonen.
  • Um das Fahrzeug vor Ort abzuholen, müssen Sie nicht nur Ihren Führerschein vorlegen, sondern auch eine Kreditkarte.
  • Nehmen Sie einen Vollkaskoversicherungsschutz ohne Selbstbeteiligung in Anspruch. Die Haftpflichtversicherung des Fahrzeugs sollte mindestens eine Million Euro betragen.

Weitere Tipps zur Buchung eines Mietwagens gibt der ADAC.

Gepäck einplanen: So gehen Sie auf Nummer sicher

Ein großes Problem beim Mietwagen ist der Platzbedarf, den Sie vorher nicht kennen. Im Idealfall mieten Sie ein Auto, das Ihrem eigenen Fahrzeug recht ähnlich ist. So können Sie im Vorfeld ganz einfach testen, ob das Gepäck in den Kofferraum passen wird. Nehmen Sie Ihre Koffer und Taschen zur Hand und packen Sie sie – ohne Inhalt – in den Kofferraum. So bekommen Sie schnell ein Gefühl dafür, wie viel Gepäck Sie auf jeden Fall mitnehmen können, ohne Platzprobleme zu bekommen.

Kennen Sie das Volumen nicht, sollten Sie tendenziell lieber etwas sparsamer packen. Zudem können Sie statt zu vielen sperrigen Koffern auf mehrere kleine Taschen setzen. Diese sind zwar nicht so einfach zu transportieren, können aber bei Bedarf auch einmal in den Fußraum des Autos oder in Zwischenräume oder auch auf dem Schoß transportiert werden.