Jana Frey - Literatur die tief unter die Haut geht!
Die deutsch-schweizerische Autorin Jana Frey wurde am 17. April 1969 in Düsseldorf geboren. Bereits mit fünf Jahren begann sie zu schreiben und verkündete schon als Erstklässlerin ihrer Mutter: „Mama, wenn ich groß bin, will ich Schriftstellerin werden!"
Anschließend studierte sie Literatur, Geschichte und Kunst und gründete eine Familie. Nachdem Jana Frey in Wiesbaden ihr Literaturstudium erfolgreich beendet hatte, folgte ein Kunst- und Geschichtsstudium in Frankfurt am Main, San Francisco und Auckland. In dieser Zeit engagierte sie sich stark in der Jugendarbeit und konnte viele Anregungen für ihre Bücher sammeln.
Jana Frey hat bereits zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in vielen Sprachen übersetzt wurden. Dabei reicht ihr Spektrum von Bilder- und Erstlesebüchern bis hin zu anspruchsvollen Romanen für ältere Leser. Besonders mit ihren authentisch erzählten Jugendromanen hat sich Jana Frey einen Namen gemacht. Ihr gelingt es in bewegenden Tönen die Jugendlichen auch mit schwierigen Themen wie Drogensucht, Inzest, Jugendknast oder Magersucht zu erreichen. Die Eindringlichkeit und Nachhaltigkeit ihrer Romane kommen dabei gänzlich ohne leere Floskeln oder erhobenen Zeigefinger aus. Zahlreiche Auszeichnungen und ausverkaufte Lesungen sprechen für den großen Erfolg ihrer „erzählten Lebensgeschichten“.
Die talentierte Autorin lebt mit ihrem Mann, ihren beiden Kindern und dem Familienhund in Süddeutschland.
Romane von Jana Frey stimmen nachdenklich, machen betroffen, schenken Hoffnung und gehen tief unter die Haut.
Antje Szillat
Jana Freys Tipp für Dich
AS: Was würden Sie jungen Menschen raten, die gerne Schreiben? Können Sie den Kids ein paar Tipps geben?
JF: Ich rate gerne: immer alles aufheben, was du geschrieben hast. Auch wenn du die Geschichte oder das Gedicht nicht zuende bekommst: aufbewahren! Es kann später neue Impulse geben, es ist ein wichtiger Teil deiner Gedankenwelt! Gut ist es auch, wenn man jemanden hat, dem man seine Werke mal vorlesen oder zum selbstlesen geben kann. So übt man die ‚Öffentlichkeit’ und es ist ein gutes Gefühl, über die eigenen Texte zu sprechen. – Ansonsten halte ich es tatsächlich immer noch mit den drei Worten, die ich als 17-jährige an die Berliner Mauer gesprüht habe: LEBEN. LIEBEN. KÄMPFEN! Das trifft auf vieles zu. Auch aufs Schreiben…!

