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Kidslife-Magazin · Leben mit Kindern

Babyzimmer

Babys erstes Zimmer – ­­aus zweiter Hand­­

Babyzimmer

von Karin Katz

Kinder brauchen Platz, zuerst im Bauch und dann im Haus

Wenn ein kleiner Mensch sich anschickt, die Bühne des Lebens zu betreten, sorgt er gleich von Anfang an für Wirbel, ganz besonders im Leben seiner Eltern. Und das sogar schon lange bevor er aus dem Bauch seiner Mutter herausgeschlüpft ist. So auch in unserem Fall. Ein Baby hat seine ganz eigene Art, seinen Eltern klar zu machen, dass es für eine Weile die Hauptperson in der Familie sein wird. Es beansprucht Raum –­­ nicht nur im Bauch, der sich rundet und immer dicker wird, sondern dann bald auch in der gemeinsamen Wohnung, wo nun ein Kinderzimmer eingerichtet werden muss.
Ganz davon abgesehen, dass es natürlich wunderbar ist und großen Spaß macht, sich Babysachen anzuschauen und sich auszumalen, was man alles kaufen möchte – von stylischer Schwangerschaftsmode über Babys Erstausstattung bis hin zu Kinderwagen, Wickelkommode, Babybett und Co. – wird einem auch klar, dass die ganze Sache mit Kosten verbunden ist. Und zwar nicht zu knapp für zwei Leute, die beide noch am Studieren sind, so wie wir.
Auch wenn es Großeltern gibt, die es gar nicht abwarten können, alles mögliche für ihr zukünftiges Enkelkind zu kaufen, ist es sinnvoll, ein paar gute Überlegungen anzustellen, ganz besonders, was Babys erstes Zimmer betrifft. Was möchten wir alles haben, was brauchen wir wirklich – und wo können wir sparen?

Babybett aus zweiter Hand – gut fürs Portemonnaie und noch besser für die Umwelt

Mein Partner und ich sind Vintage Fans. Wir gehen gerne auf Flohmärkte, sehen uns in Second Hand-Läden um oder stöbern am Abend auf Ebay. In unserer Wohnung gibt es zwar auch einige Dinge, die von IKEA stammen, aber die meisten Stücke sind einzigartig – und stammen aus ganz verschiedenen Jahrzehnten. Da liegt es nahe, auch im Kinderzimmer vieles aus zweiter Hand zu kaufen. Zum Beispiel das http://http//www.wmix.de/babybettBabybett und die Wickelkommode.
Schließlich gibt es so viele Sachen, die klasse ausshen, supergünstig sind – und obendrein noch die Umwelt schonen. Man kann es kaum glauben, aber nur bei uns in Deutschland werden pro Jahr rund sieben Millionen Tonnen Möbel ausgemistet. Darunter viele Dinge, die völlig unbeschadet sind, und weiter verwendet werden können. Auch wenn man den Eindruck hat, dass jedes Stück, dass noch halbwegs etwas hermacht beim Spermüll, sogleich von polnischen Kleinbussen weggeschafft wird, bleiben noch viele Schätze, die weiter verkauft werden und auf Schnäppchenjäger warten – so wie uns.
„Upcycling“ ist inzwischen ein riesiger Trend, bei dem altes Mobiliar recycelt und auf chice Art aufgearbeitet oder verändert wird. Eine Mode, die nicht nur angesagt, sondern auch sehr sinnvoll ist. Schließlich möchten wir für unser Kind keine Welt, in der die Natur von ständig ansteigenden Müllbergen überlagert und zerstört wird. Die Welt spielt verrückt – aber wer ein Kind erwartet, muss positiv denken und aus allem das Beste machen.
Ein kleines Budget ist nichts, was mich und den hoffentlich „besten Vater der Welt“ vom Träumen abhalten kann. Ein Babybettchen aus zweiter Hand wird mit etwas Farbe und guten Ideen schnell zu einem echten Unikat und Designerstück. Und zwar genau so, wie wir es uns vorstellen und – wie unser Nachwuchs selber – mit Liebe gemacht. Was könnte besser sein für uns und unser Kind?