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Kidslife-Magazin · Leben mit Kindern

Strategien gegen den Stress – Entspannung lernen

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Vielen Eltern fehlt zum Entspannung lernen nicht nur die Zeit, sondern auch die Ruhe. Oft gibt es zu Hause keinen wirklich ruhigen und ungestörten Platz. Warum nicht mal einen Kurs belegen? Mit anderen gemeinsam etwas Neues erleben und spüren, wie der Stress von einem abfällt. Damit Sie die richtige Methode für sich entdecken, haben wir hier die wichtigsten Entspannungstechniken für Sie zusammengefasst.
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Autogenes Training

ist eine Art der Selbsthypnose. Mithilfe kurzer formelhafter Vorstellungen, die man sich wiederholt und konzentriert im Geiste vorsagt, kann man seinen Körper in einen Ruhezustand versetzen. Wenn man sich etwa darauf konzentriert, dass der eigene Arm warm wird, kann man es mit einiger Übung tatsächlich schaffen, die Durchblutung in den Armen zu fördern und sich dadurch körperlich zu entspannen.

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Progressive Muskelentspannung

funktioniert anders: Hier wird ein Entspannungszustand durch Anspannung erreicht. Bei vielen Muskeln, etwa denen im Nacken, wissen wir weder wie sie sich in Aktion noch wie sie sich im Ruhezustand anfühlen. Die Progressive Muskelentspannung hilft, diese vergessenen Muskeln wieder bewusst zu spüren. Man lernt, sie gezielt zu lockern, und kann auf diese Weise Zeichen körperlicher Unruhe oder Erregung – Herzklopfen, Schwitzen oder Zittern – reduzieren. Sowohl Autogenes Training als auch Progressive Muskelentspannung sind ideale Methoden, um sich gewissermaßen auf Knopfdruck zu entspannen – wenn es sein muss auch während eines nervenaufreibenden Meetings oder kurz vor einer Präsentation.

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Das meditative Tai Chi

ist einer altchinesischen Kampfkunst nachempfunden und in seinem Ursprungsland Volkssport Nummer eins. Ziel des Schattenboxens ist es, körpereigene Energien freizusetzen und dem hektischen Alltag mehr Ruhe und Gelassenheit entgegenzusetzen. Tai Chi soll positive Erlebnisse vermitteln, Körpererfahrung und Entspannung ebenso fördern wie Leistungsfähigkeit, Konzentration und Kreativität.

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Qi Gong

hat seinen Ursprung ebenfalls in China, wenn auch nicht in der Kampfkunst, sondern in der traditionellen chinesischen Medizin. Ähnlich wie beim Tai Chi geht es um das Zusammenspiel von Atmung, Bewegung und Konzentration. Beide Entspannungsformen sind besonders für jene Menschen geeignet, die Entspannung mit Bewegung verbinden möchten.

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Hatha-Yoga

tut allen gut, die nicht nur Ruhe tanken, sondern auch ihre Beweglichkeit verbessern wollen. Diese traditionelle indische Bewegungskunst basiert auf Körper- und Atem-Übungen sowie auf dem Training der Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit und hat zum Ziel, das Körperbewusstsein zu verbessern. Hatha-Yoga ist allerdings nicht für jeden geeignet: Menschen mit gesundheitlichen Problemen sollten darauf achten, nicht zu extreme Yoga-Stellungen zu praktizieren und vorher am besten Rücksprache mit einem Arzt halten.

Alle hier empfohlenen Entspannungstechniken eignen sich als Anti-Stress-Programm für Jung und Alt und sind am besten durch einen Einführungskurs erlernbar. Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung kann man sich mithilfe von CDs und Büchern sogar selbst beibringen. „Ideal ist“, erklärt York Scheller, „dass man mit jeder der fünf Techniken auf Dauer mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt: Man lernt, sich zu entspannen; die eigene Stresstoleranz wird langfristig erhöht; leichte psychosomatische Störungen können abgebaut werden; man bleibt in Bewegung und stärkt durch den Sport im Freien – wie beim Tai Chi – obendrein sein Immunsystem.“<<

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Informationen zu den Entspannungskursen gibt es z. B. bei

www.tk-online.de und in jeder Geschäftsstelle der TK.