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Malen mit Kindern

Schon Kleinkinder sehen gebannt zu, wenn man etwas für sie zeichnet. Schulkinder sind begierig, Zeichentechniken zu lernen. Hier erfahren Sie, wie Sie die kindliche Kreativität altersgemäss fördern können.

 

 

Kleinkinder

lieben es, wenn Erwachsene etwas für sie zeichnen. Sie finden es unendlich faszinierend zuzuschauen, wie aus einem Punkt eine Linie und aus der Linie ein Haus, ein Baum, eine Katze oder Superman entsteht. Probieren Sie es aus. Oft genügen ein Blatt Papier und ein Bleistift, um einen kindlichen Wutanfall zu stoppen. Sie haben so auch ein wundervolle Möglichkeit, etwas mit ihrem Kind „zu machen“ und ihm zu zeigen, dass Kreativität zum Leben dazugehört. Und durch Ihr Vorbild animieren sie ihren Nachwuchs, eigene Entdeckungsreisen auf dem Papier zu unternehmen. Kleinkinder lieben es, zu schmieren und zu pantschen, ein ganzes Bild unter einer Schicht brauner Sauce verschwinden zu lassen.

Kindergartenkinder

entdecken voller Freude, was man mit Stiften alles anstellen kann. Sie krickeln und krakeln, lernen Kreisformen zu malen und stellen aus einfachen Formen erste Bilder zusammen. Einmal gelernte Formen werden gerne wiederholt: Ein ovaler Kreis mit einem Dreieck darauf sieht aus wie ein Haifisch, zwei lange Ovale und ein kleiner Kreis am Hinterteil: So entsteht ein Hase. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist das Malen enorm wichtig. Es ermöglicht ihnen, aktiv auf ihre Welt einzuwirken, Dinge zu erschaffen und Erlebnisse zu verarbeiten. Das Beste, was Eltern in dieser Phase tun können ist, sich mit guten Ratschlägen zurückzuhalten, auch wenn das Bild, das für Omas Geburtstag gedacht war, in ihren Augen misslungen ist – für ihr Kind hat alles eine Bedeutung.

 

Schulkinder

Früher oder später wollen alle Kinder wissen, wie man etwas zeichnet. Sie wünschen sich, die Dinge so abbilden zu können, wie sie sie sehen: Naturalistisch zeichnen können, ist angesagt. Kinder in dieser Phase freuen sich über gute Hinweise und Tipps vom Profi. Vielleicht bieten Sie ihrem Nachwuchs an, einen Malkurs zu besuchen wo sie Techniken lernen können, z. B. wie man Proportionen richtig erfasst, räumliche Perspektive zeichnet, wie man schraffiert, wie man Licht und Schatten malt und wie man Farben gekonnt mischt. Die meisten Volkshochschulen bieten gute Kurse an und viele Künstler veranstalten Kinderateliers oder Workshops.

 

Malspiele für Kleine & Große

so bringen sie die Kreativität in Schwung

 

Einn leeres Blatt, aber keine Idee? Kein Problem: Entweder Sie und Ihr Kind malen einfach drauflos, irgendetwas aus Ihrer Umgebung. Oder Sie probieren eines unserer Mal-Spiele aus und bringen damit Ihre Kreativität in Schwung.

 

 

phantasie-welten auf Papier

Zuerst malen die Kinder auf weißem Papier alles was ihnen Spaß macht, z. B. eine Sonne, Wolken, Vögel in der Luft, Gras und Bäume oder auch Häuser. Dann mit einer Schere alle einzelnen Teile ausschneiden und zu einem fröhlichen Bild auf anderes Papier zusammenkleben.

 

Das kleine Gespenst

Erzählen Sie doch mal ihrem Kind die Geschichte vom kleinen Gespenst: Das kleine Gespenst spukt herum, ärgert böse Leute, ist aber lieb zu kleinen Kindern. Das kleine Gespenst ist ein lustiges Gespenst. Es stellt viel Unfug an, treibt mit den Leuten allerlei Schabernack, und wenn man es fangen will, husch – schon ist es fort. Lassen Sie Kind das kleine Gespenst malen, wie es durch die Luft saust, wie es Leute ärgert – vielleicht malt Ihr Kind auch noch eine kleine Gespensterburg dazu. Natürlich kann Ihr Kind auch eine andere Lieblingsgeschichte illustrieren.

 

Klecksbilder weiterzeichnen

Mit dem Pinsel viel Farbe aus dem Malkasten nehmen und auf ein weißes Blatt Papier klecksen. Dann den Bogen in der Mitte falten, mit einer Hand darüber reiben, so wird die flüssige Farbe zu einem Klecksbild zerquetscht. Mit etwas Phantasie entdecken die Kinder in den Farbklecksen Figuren, die sie mit ein paar Stiften zeichnen können: einfach nur Umrisse, Augen, Ohren – je nach dem, was Ihr Kind sich vorstellt.

 

Kreative Collagen

Dafür brauchen Sie Seidenpapier in mindestens fünf verschiedenen Farben, etwas angerührten Tapetenkleister, Papier in beliebiger Größe, eine Uhr.

Alle haben 20 Minuten Zeit, um eine (oder mehrere) Collage zu kleben. Die Kinder dürfen das Papier reißen, knüllen, übereinander kleben, aber nicht mit der Schere schneiden. Das Bild darf abstrakt sein, oder gegenständlich, ganz nach Laune. Ganz wichtig: Nicht lange überlegen, einfach machen – Schauen und Analysieren kann man später, wenn man möchte.

 

sich Warm malen

Für diese Übung sollten Sie oder Ihr Kind stehen. Nehmen Sie ein großes Blatt Papier und befestigen Sie es an der Wand, oder spannen Sie es auf ein Stück Pappe oder Sperrholz und stellen es auf eine Staffelei. Malen Sie mit einem dicken Pinsel und genug Wasser mit einer hellen Farbe großzügige Schwünge aufs Papier. Finden Sie einen Rhythmus, der Ihnen entspricht. Wie das Resultat aussieht, ist nicht wichtig. Wenn Sie auf diese Weise einen lebendigen Untergrund geschaffen haben, nehmen Sie andere Farben und malen lockere Kreise darauf. Es kommt nicht darauf an, dass die Kreise akkurat gemalt sind, sondern darauf, dass Sie ein Gefühl für den Pinsel und für die Bewegung bekommen. Spielen Sie mit den Farben, genießen Sie sie. Sie werden feststellen, dass das Ergebnis gar nicht schlecht aussieht.

 

Landschaft malen

Auch hier sollten Sie nicht zu kleinteilig arbeiten. Stellen Sie sich eine Landschaft vor, die Sie lieben, etwa Strand und dahinter das offene Meer, eine grüne Hügelkette, oder eine Wiese mit majestätischen Bergen im Hintergrund. Nun malen Sie diese Landschaft auf ganz einfache Weise, mit einem dicken Pinsel, in lockeren Schwüngen von rechts nach links. Fangen Sie mit stark verdünnter Farbe an und tragen Sie nach und nach dickere Farbschichten auf. Konzentrieren Sie sich mehr auf die Farbe, nicht so sehr auf die Form. Bauen Sie das Bild aus waagerechten Streifen auf und bleiben Sie locker und spielerisch.

Zusammen malen –

gedanken zum Schluss

 

„Zusammen malen. Viele Eltern haben große Hemmungen, mit Ihren Kindern zusammen zu malen, auch wenn diese es ausdrücklich wünschen. St. Exuperys “Kleiner Prinz“ beginnt genau mit der Sache, die Erwachsenen oft Probleme macht: Der Ich-Erzähler erwacht nach dem Flugzeugabsturz mitten in der Wüste und hört eine seltsame kleine Stimme: „Bitte zeichne mir ein Schaf!“ „Wie bitte?“ „Zeichne mir ein Schaf!“ Und der Erwachsene kriegt sofort Angst, denn „Ich war im Alter von sechs Jahren aus meiner Malerlaufbahn geworfen worden und hatte nichts gelernt zu zeichnen als geschlossene und offene Riesenschlangen.“ Nachdem dem Erzähler dann einige Schafszeichnungen missglückt waren, malte er einfach eine Kiste, mit der Ausrede „Das Schaf, das Du willst, steckt da drin!“

Natürlich ist der kleine Prinz zufrieden. Ich finde, die Geschichte drückt genau das aus, was ich mir als Malkultur vorstelle: Ganz unverkrampft lässt sich der Erwachsene auf das gemeinsame Spiel ein, auf die Geschichte, die da auf dem Papier passiert, und das wird für beide Seiten spannend. Wahrscheinlich auch lehrreich für beide Seiten, denn wie beim kleinen Prinzen gibt es von der Ernsthaftigkeit, mit der Kinder malen, viel für uns abzuschauen.“

Michael Fink in einem Vortrag der KLAX-Elternakademie <<

 

 






 

 

 

Sehr witzig!

Der Vater:

Das Einzige, was ich mir zum Geburtstag wünsche,

sind vier liebe Kinder!

 

Die Kinder:

Au, fein, dann sind wir ja zu acht!

 

 

 

Das Bundesministerium informiert:

Let´s party, Strolche!

Unter www.partystrolche.de gibt es jede Menge Partyzubehör für den Kindergeburtstag, von der Tisch- und Raumdekoration, bis hin zu Mitgebseln, Bastelartikeln, Geschenken, Verkleidungen und Backzubehör für über 50 verschiedene Mottopartys.

 

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