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Meine Ansichten Archiv

Meiner Ansicht nach...

25.7.

sollte eine entwickelte Gesellschaft ihre Leistungsträger auch wie solche behandeln. Herrn Wiedeking mit 50 Millionen Euro in den Vorruhestand zu schicken, ist keine seinen Leistungen angemessene Entschädigung. Jeder Tagedieb, der einfach mal ein Jahr lang jede Woche eine Million im Lotto gewinnt, kann sich dann einen Lebenswandel wie ein hart arbeitender Manager leisten.

 

Mal einen Durchschnittsverdienst von 30000 Euro im Jahr vorausgesetzt, hätte Herr W. gerade mal den Lohn für 1666 Arbeitsjahre erhalten. Das ist lächerlich, der Mann hat viel mehr gearbeitet!

 


Nun sage ich mir, Jammern hilft nichts - Taten verändern die Welt. Wenn alle Eltern in Deutschland 10 Euro von dem für nichts und wieder nichts eingeheimsten Kindergeld an die Porschefamilie überweisen würden, könnten sich unsere Kinder einmal mit gutem Gewissen ihren Kleinwagen leasen.


Denn Sozialneid ist keine Tugend, merken Sie sich das!


Ihr A. Schmid-Ohren


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Meiner Ansicht nach...

27.7. 2009

 

... sollten zunächst einmal die Abgeordneten in einer Bundeswehruniform nach Afghanistan geschickt werden, die den Einsatz dort befürwortet haben. Begleitet werden sollten sie von denen, die daran, in welcher Form auch immer, verdienen.

Ich denke mal, wenn die in schmucken neuen Zinksärgen wieder Heimatkurs genommen haben, ist die allgemeine Kriegsbegeisterung spontan erloschen.


Meine Söhne stehen jedenfalls nicht zur Verfügung, weder am Hindukusch noch sonstwo. Ich werde nicht winkend am Zug oder auf dem Flughafen stehen, wenn sie mit katholisch und evangelisch gesegneten Waffen aufbrechen, um Interessen des Großkapitals zu verteidigen.

 

Und wissen Sie warum? Es fehlt mir einfach an Kapital.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

29.7. 2009

 

... taugen Spitzensportler nicht als Vorbilder. Jemand, der z. B. sein Leben und das anderer aufs Spiel setzt, indem er schnellstmöglich eine Strecke mit dem Rennauto abfährt, soll als Vorbild taugen? Oder einer, der jeden Tag mehrere Stunden schwimmt? Oder mit Blutkonserven abgefüllt Berge rauf und wieder runter radelt, immer darauf hoffend, daß er sein Sportlerhirn nicht nach einem Sturz auf dem Asphalt verteilt?

 

Nicht nur, daß es im Leistungssport keine ethische Zielsetzung gibt (wenn man mal den unappetitlichen Fahnen- und Hymnenkult, der mit Hilfe dieser Leute betrieben wird, außer acht läßt) - es wird bei der Würdigung der sportlichen Leistungen durch die Medien, nie vergessen, auf das Geld hinzuweisen, das der Sportler dafür erhält. 

 

Als Negativbeispiele sind Leistungssportler allerdings unersetzlich. Man kann Kindern sehr schön zeigen, welche Folgen es hat, wenn man für Geld darauf verzichtet, sich allseitig zu entwickeln.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

31.7. 2009

 

 ... würden einige Besonderheiten des "Unrechtsstaates" DDR dem "Rechtsstaat" Deutschland gut zu Gesicht stehen. Ein(e) Kindergärtner(in) hatte unter diktatorischen Verhältnissen ungefähr das Einkommen eines Arbeiters, ein Arzt hatte etwas mehr, ein Betriebsdirektor maximal das Doppelte. Die Verantwortung und tägliche Aufgabe, Kinder zu betreuen und zu fördern, wurde nicht mit einem monatlichen Hungerlohn diskreditiert, den ein "Topmanager" hierzulande in der Stunde verdient. 

 

Für eine reiche und entwickelte Gesellschaft wie die Bundesrepublik Deutschland ist es eine bodenlose Schande, wenn Menschen, die einer geregelten, gesellschaftlich wichtigen Arbeit nachgehen, davon nicht oder nur unwürdig leben können. Es ist gleichzeitig ein Ausdruck für die Geringschätzung sozialer Arbeit, die darin ihre schönste Ausformung findet, uns zu mehr ehrenamtlicher Tätigkeit aufzufordern.

 

Vielleicht hätten wir einen ersten Schritt getan, wenn wir die Ministerien und Parlamente ehrenamtlich besetzen würden...

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

1.8.

 

 ... ist es eine Sache, wenn ich in der Morgenzeitung lesen muß, daß der Papst Ratzinger Sportler segnet. Demnächst segnet er hoffentlich auch Rennpferde und Versuchsmäuse (aber nur deutsche!).

 

Eine andere Sache ist es, wenn die Medien über jeden Hand- oder Geniestreich dieses reaktionären Aberglaubensverwalters berichten, als hätten wir es hier nicht mit einem zu tun, der seine Amtszeit in fieberhafter Eile nutzt, um den faschistischen Klerus des letzten Jahrhunderts durch Segnung und Seligsprechung dem Vergessen zu entreißen und offen antisemitische Holocaustleugner zu hofieren. Gleichzeitig weigert er sich, die Befreiungstheologen Lateinamerikas zu respektieren, so wie er sich, was hier im Einzelnen nicht anzuführen der Platz ist, noch gegen jede progressive Entwicklung auf der Welt stemmt, als hätte sein oberster Dienstherr ihm aus einer Wolke befohlen: SEI GESTRIG! SEI SO FURCHTBAR WIE DEIN SCHWARZUMRÄNDERTER BLICK! SEGNE SPORTLER UND HUNDE ABER NIEMALS JUDEN ODER SOZIAL ENGAGIERTE PRIESTER! UND VERGISS BLOSS NICHT, DIE KONDOME ZU VERDAMMEN!

 

Also, sollte ich demnächst Weltrekord schwimmen, werde ich Rom weiträumig meiden.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

3.8.09

 

 ... sind Kinder von den meisten in Deutschland verbreiteten Medien fernzuhalten, auf jeden Fall von allen Medien, die sogenannte Nachrichten verbreiten. (Erwachsene eigentlich auch, aber das steht auf einem anderen Blatt.) Damit möchte ich nicht anregen, die Kinder weltfremd aufwachsen zu lassen. Ganz im Gegenteil. Aber erstens hat die Welt, die Kinder verstehen können, andere Grenzen und Themen als die der Erwachsenen und zweitens verwahre ich mich ganz entschieden gegen ein Medienbild, das, als die wesentlichen Vorgänge auf der Welt, auflagensteigernde Katastrophen präsentiert.

 

Was bitte interessiert mich ein Flugzeug, das in Thailand abstürzt? Auch wenn zwanzig Deutsche zu den Opfern gehören, ich kenne sie nicht und als Opfer sind sie nicht bedauernswerter als 20 Polen oder Eskimos. Ich kann nicht erste Hilfe leisten und bin auch kein Sachverständiger, der aus der Beschreibung des Hergangs zukünftige Schutzmaßnahmen herleiten und empfehlen kann. Ich brauche also weder Bilder noch Details von der Tragödie. Und unsere Kinder schon gar nicht!

 

Die bekommen abends etwas erzählt oder vorgelesen. Märchen mit Mord und Totschlag und Schuld und Sühne. Aber da heißt es: "Es war einmal..." und den Kindern ist klar, das sie eine fiktive Welt betreten. Die Wärme und Geborgenheit, die die wirkliche Welt des Kindes hoffentlich ausmacht, ist davon nicht berührt und die manchmal auch schrecklichen Bilder der Geschichten helfen dem Kind emotional zu wachsen.

 

Die von Flensburg bis Passau seltsamerweise absolut identischen Verblödungsattacken richten bei den Eltern schon genug Schaden an, sollen unsere Kinder noch eine Schonfrist haben!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

4.8.09

 ... gibt es in unserem schönen Land zu viele Krankenkassen. Genauer gesagt, zu viele Statuten. Es ist ja völlig in Ordnung, wenn ich als Besserverdienender meinen Anspruch auf Komfort und Ästhetik auch für den Arztbesuch und Krankheitsfall durchsetze. Es ist klar, daß ich dafür etwas mehr bezahlen muß. Es ist aber ein Treppenwitz unseres Gesundheitssystems, daß ich mich mit diesem Anspruch aus der Solidargemeinschaft stehlen kann, die damit aus dem doofen Rest der Schlechterverdienenden besteht, die ihre geringen Einkommen untereinander aufteilen dürfen. 

 

Mal ganz davon abgesehen, daß es unvereinbar mit dem ärztlichen Ethos sein müßte, Unterschiede bei Patienten zu machen (alle mal lachen), wird die Einrichtung der gesetzlichen Krankenversicherung durch die Zulassung privater Kassen unterlaufen, geschwächt und eigentlich ad absurdum geführt. Dabei wäre es ein Leichtes für den Gesetzgeber, dafür zu sorgen, daß Zusatzleistungen und Sonderbehandlungen zwar zugekauft, die gesetzliche Kasse aber nicht verlassen werden darf.

 

Darauf können wir aber so lange warten, wie die Lobbyisten der privaten Kassen und die Gesetzgeber zu den Besserverdienenden gehören.

 

Sagen Sie später nicht, ich hätte nicht darauf hingewiesen,

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

7.8.09

 

 ...ist es nur schwer zu verstehen, daß es Menschen gibt, die sich eine ihnen nicht bekannte chemische Substanz zuführen, von der sie wissen, daß sie bewußtseinsverändernd wirkt, aber nur hoffen können, daß sie keine irreparablen Schäden hervorruft. Vor allem unter Jugendlichen ist es verbreiteter Usus sich mit sogenannten Straßendrogen für Parties "zurechtzumachen". Nun, sie wissen es nicht besser, oder verdrängen die Bedenken zugunsten des kurzfristigen Spaßes.

 

Überhaupt nicht zu verstehen ist, daß es medizinisch ausgebildete Fachkräfte gibt, die Kinder, denen Konzentrationsschwäche nachgesagt wird, den schweren Nebenwirkungen bis hin zur Gehirnschädigung aussetzen, die die Einnahme von Ritalin mit sich bringt. Wenn ein Kind die Symptome zeigt, die immer häufiger als ADHS diagnostiziert werden, stimmt etwas mit seinen Lebensumständen nicht. Anstatt nun diese zu prüfen und eine positive Veränderung anzustreben, wo man sie für richtig und nötig erkennt, stellt man das Kind mit einer Droge ruhig. Das ist die gleiche Hilfe, die Jack Nicholson in "Einer flog über das Kuckucksnest" zur Resozialisierung von der gütigen Schwester Ratched erhalten hat.

 

Ich weise die ganzen Erklärungsmuster zurück, die den Eltern und den Kritikern der Methode immer wieder offeriert werden, das ganze Gedöns von vorübergehend therapiebegleitend und im Einzelfall große Hilfe und und und... Man wirft keine Drogen in Kinder, é basta!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

15.8.

 

 ...kann es doch kein Problem darstellen, Kinderpornographie im Internet zu unterbinden, ohne, daß gleich die Freiheit des Einzelnen durch den Staat ausgehebelt wird. Im Delta der Nutzer zu fischen, indem man die heimischen PC ausspioniert, tut doch gar nicht not! An der Quelle könnte man durch Haftbarmachung der Provider und sofortige strafrechtliche Verfolgung der Anbieter dem Treiben ein schnelles Ende setzen, oder?! Wer einmal beobachtet, mit welcher Präzision die modernen Suchmaschinen den Inhalt von Webseiten scannen, kann unmöglich verstehen, weshalb es möglich ist, straffrei Kinderpornographie im Web zu präsentieren.

 

Ich wette, wenn ich morgen einen Umsturzaufruf mit eindeutig linksradikaler Begründung ins Web stelle, habe ich noch am selben Tag Besuch vom Staatsschutz und eine gesperrte Seite. Ich kann mich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, daß Kindsmißhandlungen eher als Wahlkampfthema taugen und vom Staat ansonsten in der Dringlichkeit hinter Delikten wie Steuerhinterziehung und Falschparken behandelt werden. 

 

Am elegantesten wäre vielleicht eine webinterne Lösung: Eigenhygiene! Die Seiten werden von Hackerklubs lahmgelegt, die Betreiberadressen gleich mitgehackt und als Exel-Datei der nächsten Staatsanwaltschaft übermittelt. Und wenn der Staat sich partout nützlich machen will, kann er ja dafür Prämien zahlen. Ich meine ja nur...

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

18.8.09

 

 ...ist es so was von pillepalle, ob die Frau Ministerin nun ihr Dienstfahrzeug richtig abgerechnet hat, oder nicht. Die Diskussion darüber soll wohl den Eindruck erwecken, daß es in der Politlandschaft den einen oder anderen gebe, der nicht korrupt ist. Wir sollen wohl glauben, daß es noch Abgeordnete, Staatssekretäre oder Minister gibt, die sich nicht verkaufen?! Wenn ich mir das Personal so vor Augen führe, daß da täglich in den Medien antritt, Inkompetenz, Machtgier Skrupellosigkeit vorzuführen, dann frage ich mich sowieso, wie wir auf eine Wahlbeteiligung von mehr als 1 Promille kommen. 

 

Der Strauß hat uns für Geld wiederbewaffnet und die Atomkraft etabliert, der Kohl hat Schwarzgeld verteilt und sitzt immer noch nicht im Knast, der Putzfrauensohn Schröder hat den Sozialstaat demontiert und macht jetzt den Gasonkel, sein grüner Kumpel Fischer hat einen Krieg mitangezettelt und salbadert jetzt in Princeton vom Frieden. Die Liste des korrupten politischen Personals ist genauso lang wie die Namensliste.

 

Also laßt bitte die Frau Schmidt in Ruhe und freut Euch alle miteinander, daß wir in der größten Krise eine Kanzlerin haben, deren hohe Sympathiewerte darauf beruhen, daß sie nichts tut. Vielleicht denken die Leute ja, wer nichts tut, wird auch nicht geschmiert...

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

22.08.

 

 ...ist es nicht nachzuvollziehen, weshalb so etwas wie die "Bildzeitung" öffentlich verkauft und "gelesen" werden darf. Es gibt doch mittlerweile die Einsicht, daß die Freiheit des Bürgers durch Passivschädigung beeinträchtigt wird und also, wie beim Schutz der Nichtraucher, verteidigt werden muß. Wenn Publikationen (und da gibt es ja noch einige mehr als "Bild", die hier nicht alle aufgezählt werden können) mit Wort und Bild die niedrigsten Instinkte der Menschen aufgreifen und abbilden, dann muß es doch einen Schutz für diejenigen unter uns geben, die das nicht sehen wollen! Und wenn es nur 1% der Bevölkerung wäre, müßte dieser Schutz gewährleistet werden. Finde ich schon.

 

Es ist schon deprimierend genug, zu wissen, daß es Menschen gibt, die für Geld diesen Dreck verfassen, herausgeben, drucken und verbreiten und noch ein paar Millionen, die das auch noch kaufen und "lesen". Ich möchte nicht durch zuällige Wahrnehmung der Schlagzeilen im Vorübergehen wissen, was es genau ist, was diese Gemüter beschäftigt. Deshalb fordere ich abgetrennte Bereiche in den Pressevertriebsstellen, in denen die "Bild" verkauft wird, genau wie die Erwachsenenbereiche in der Videothek. Ich fordere ferner hohe Geldbußen für das öffentliche Lesen oder fahrlässige Liegenlassen dieser "Zeitung" an öffentlich zugänglichen Plätzen! Wenn Kinder damit konfrontiert werden, sollte der Gesetzgeber noch härtere Strafen vorsehen.

 

Alles unrealistisch und maßlos übertrieben? Von mir aus...

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

25.8.9

 

...sind die Bundestagswahlen in diesem unserem Lande "Sabine-S.-Wahlen". Sabine S. ging in meine Grundschule und ihr versoffener Stiefvater verprügelte sie bei jeder kleinen "Verfehlung". Dazu schickte er sie in eine Kammer, wo sie sich das Instrument aussuchen "durfte", mit dem er sie mißhandelte. Verschiedene Teppichklopfer, Riemen und anders Gerät standen da zur Auswahl.

 

Ich komme mir vor wie Sabine S., wenn ich mir den Wahlzettel anschaue und werde auch dieses Mal der Versuchung widerstehen, in die Kammer zu gehen.

 

(Und komme mir bitte keiner mit dem Argument, daß die radikalen Parteien vom Nichtwählen profitieren. Es gibt keine noch so radikale Sauerei, die die "Volksparteien" nicht blitzgeschwind umsetzen, sobald es opportun erscheint.)

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

1.9.

 

 ...wäre ein Medien-Ramadan eine sehr nützliche Angewohnheit. So, wie das Nahrungsfasten Gewohnheiten bewußt macht, indem es sie unterbricht, dabei gleichzeitig eine körperliche und geistige "Reinigung" ermöglichend, so könnte ein Medienfasten uns helfen, sinnvolle von sinnlosen oder gar schädlichen Einflüssen zu unterscheiden. Es könnte ferner dazu führen, von äußeren Anregungen unabhängiger und damit ein wenig freier zu werden. Medienverzicht ist kein Informationsverzicht, sondern der Verzicht auf bestimmte Informationsquellen!

 

Außerdem wäre es für mich interessant zu erleben, worüber wir so reden, wenn die Medienereignisse als Thema wegfallen. Etwa über unsere wirklichen Bedürfnisse und Befindlichkeiten? Wäre da plötzlich Zeit für vieles, nicht zuletzt unsere Kinder?

 

Das beste daran ist, daß wir keine staatliche Verordnung brauchen, um den Medien-Ramadan einzuführen. Jeder kann, wann immer er will, damit beginnen. Beginnen Sie heute und halten Sie durch bis einen Tag nach der Bundestagswahl! Sie werden im Unterschied zu den anderen ganz gelassen sein, wenn Sie dann feststellen werden, daß Wahlen nichts ändern können. 

 

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

9.9.9

 

...bleiben die Verantwortlichen und Befürworter eines Ehrenmals für "gefallene Bundeswehrsoldaten" den Ländern, in denen die "gefallen" sind noch die Kriegserklärung schuldig. Und den Eltern der unglücklich Gefallenen die Erklärung wofür die Söhne fielen. Und uns Steuerzahlern, weshalb man uns auf den Zehntel-Cent die Pendlerpauschale ausrechnen läßt, während tausende Hektoliter Treibstoff zusammen mit dem Blut der zivilen Kollateralopfer im Wüstensand versickern.

 

Dem ganzen liegt die gleiche Logik zugrunde wie der Kernkraft-Befürwortung, der Asylgesetzgebung oder der Abwrackprämie: Gewinnstreben, das Leichen in Kauf nimmt, entweder gleich an der Front oder in absehbarer Zeit durch die ökologischen Folgen des Treibens.

 

Den unglücklichen und dämlichen Opfern dieser Politik ein Ehrenmal zu setzen, ist eine zynische Häme, wie ich sie in diesem Jahrhundert nicht mehr für möglich gehalten hätte. Man lernt halt nie aus,

 

 

 Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

 10.09.

 

...wird die ewige Schuldiskussion völlig unnötig geführt. Ich habe das Patent schon lange in der Schublade, aber mich fragt ja leider niemand. Also, es ist ganz einfach:

 

Man beseitige als erstes die Kleinstaaterei, den haarsträubenden Blödsinn der 16 verschiedenen Lehrpläne, Schulbücher, Schulsysteme in der Bundesrepublik und führe eine 10klassige Gesamtschule für alle (!) ein, mit der Option, auf eine weiterführende Schule zum Erwerb des Abiturs zu wechseln, wenn sich bis zur 7. oder 10. Klasse die Eignung dazu zeigt.

 

Man sorge zweitens für ein Ganztagsangebot in der Schule, eine Schulkantine mit höchstwertigen Nahrungsmitteln und beginne den Unterricht nicht vor 9 Uhr.

 

Man schaffe zum Dritten eine gleichberechtigte Berücksichtigung der musischen, wissenschaftlichen und linguistischen Fächer und plane täglich mindestens eine Bewegungsstunde ein (es muß ja nicht immer Sport sein!).

 

Viertens schaffe man gerechte Bewertungskriterien für Lehrer und die demokratische Möglichkeit Kinderhasser und gleichgültige Dienstschrubber zur Rechenschaft zu ziehen, sowie engagierte Pädagogen zu ehren.

 

Man verlange fünftens von allen Eltern die Teilnahme am Schulleben und der Entwicklung Ihrer Kinder im schulischen Bereich und schaffe die Möglichkeit der Schule, das von den Eltern einzufordern.

 

Nummer  sechs: Man baue Schulen, die den Sinnen schmeicheln in Form und Material, hässliche Schulen sind sofort abzureißen und durch neue zu ersetzen. (Was hässlich ist, bestimme ich!!) Das Geld dafür besorge man durch Konfiszierung der Manager-Boni, die trotz Milliardenpleiten gezahlt wurden).

 

Und seventh but not least: Kein Kind muß eine Klasse wiederholen, weil der Frontalunterricht abgeschafft wird und die Schüler altersgemischt in Projektarbeiten lernen. Bewertungen gibt es nur in Form von Prosa (ein besonders begeisterter Lehrer darf natürlich auch mal eine Ode auf einen Schüler verfassen und, siehe Punkt 4, auch umgekehrt).

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit,

 

 Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

21.9.

 

 ...gibt es folgende unerfüllte Voraussetzungen für die Teilnahme eines mündigen Bürgers an den Bundestagswahlen:

 

1. Die Bezüge der Parlamentarier sind nicht höher als die eines gut qualifizierten Angestellten oder Arbeiters in unserem Land.

 

2. Keine Pensionssonderregelungen für die "Volksvertreter". Rente bei Eintritt ins allgemein gültige Rentenalter, bemessen an den eingezahlten Beiträgen.

 

3. Der dienstliche Terminkalender der Herrschaften wird öffentlich einsehbar geführt. (Ich möchte gerne nachvollziehen können, in welchen Gesprächsrunden mit der Industrie mein Glück geschmiedet wird.)

 

4. Entscheidungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung werden per Volksabstimmung getroffen und nicht durch von Lobbyisten gelenkte Fraktionsraison.

 

5. Keine Immunität der Abgeordneten bei Strafverfolgung. Wozu eigentlich??

 

6. Qualifikationsnachweise für die Entscheidungsbereiche, vor allem bei Ministern! (Wieso wird der Verkehrsminister nach der Wahl auf einmal Bildungsminister? Jeder Taxifahrer muß eine Prüfung ablegen, aber der Außenminister kann ohne abgeschlossene Berufsausbildung Bomben auf Serbien werfen lassen.)

 

7. Die Übernahme von "Verantwortung" bei Fehltritten und -entscheidungen wird über den Rücktritt hinaus ergänzt durch die Möglichkeit Schadenersatz zu leisten, wo es sinnvoll erscheint.

 

8. Über das Privileg, das Volk vertreten zu dürfen, hinaus, keine weiteren Vergünstigungen.

 

Wär doch irgendwie schön, oder?

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

 ...ist die Atomkraft eine denkbare Option unter der Voraussetzung, daß die Kraftwerke auf dem Mond errichtet werden. Mit dem nötigen Baumaterial werden gleichzeitig alle (!) Befürworter dorthin gebracht. Dort können Sie dann die verbrauchten Brennstäbe zum Bettenwärmen oder als Lockenwickler verwenden.

 

Es ist einfach nicht zu fassen! Kein Bär sch... in die eigene Höhle, aber die Atomlobby vergiftet den Planeten, den wir unseren Kindern hinterlassen, auf zehntausende Jahre!

 

Ermutigt werden diese Leute von einem Führungsduo, bei dem die eine keine Kinder will und der andere keine bekommen kann. Wirklich eine gute Wahl!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

10.10.09

 ...wird bei der Behandlung des Themas Umweltverschmutzung dem akustischen Müll viel zu wenig Beachtung geschenkt. Die Erzeugung von diesem hochtoxischen Müll wird so gut wie nie in Frage gestellt. Man versucht allenfalls die Folgen zu mindern durch Schallschutzmaßnahmen. Als wären die schallerzeugenden Einrichtungen unumgänglich!

 

Lassen wir jetzt mal den Verkehr als eine der akustischen Hauptdreckschleudern außer acht und umgehen wir damit die Diskussion um Notwendigkeit von Arbeitsplätzen und die Haltung zur modernen Gesellschaft im allgemeinen. Reden wir doch mal über das ganz selbstverständliche Gedudel von Fernsehen und Radio zu jeder Zeit und an allen Orten. Nicht nur, das es schwer ist, ein Restaurant zu finden, in den man ohne "Musik" essen kann. Der Glaube an die Unverzichtbarkeit von ständiger Ohrenverkleisterung geht so weit, daß in den Toiletten Lautsprecher installiert werden.

 

Viele Menschen hören grundsätzlich Radio, wenn sie mit dem Auto fahren. Sie stellen das Radio gar nicht mehr ab, es plärrt los beim Starten! Man hängt sich Radios in die Dusche und der Fenseher läuft, sobald die Wohnung betreten wird. Man geht mit Laubsaugern und -bläsern auf die anscheinend unvermeidliche Herbstlaubjagd, ein Besen ist zu still! 

 

Die Folgen dieser Ignoranz gegenüber akustischem Müll spüren zunächst einmal unsere Kinder. Sie übernehmen unsere Gewohnheiten und Wertschätzungen. Die sensibleren unter ihnen reagieren z. B. mit Hyperaktivität und anderen symptomatischen Vehaltensweisen, die man dann wunderbar therapieren kann.

 

Ich plädiere deshalb für die Einführung eines Grundrechts auf Lärmschutz. Jede Geräuscherzeugung gehört auf den Prüfstand, akustische Umweltverschmutzer an den Pranger. Der öffentliche Raum ist von akustischen Medien freizuhalten! 

 

Und soll ich Ihnen etwas verraten? Sollte ich der einzige sein, den das stört, stört mich das gar nicht.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

 ...ist der Erfolg der Fantasy-Serie um "Harry Potter" vor allem darauf zurückzuführen, daß die Protagonisten ihre egoistischen Beweggründe überwinden und bereit sind für andere, ihre Freunde aber auch Unbeteiligte, Opfer zu bringen. Deshalb sind sie die Guten und gewinnen. So ist es in jedem Märchen, in jedem guten Kinderbuch, so lehrt es noch jede echte Religion. 

 

Wie sind unter diesen Gesichtspunkten unsere Politiker, Spitzensportler, Wirtschaftsführer oder Stars zu bewerten? Wie soll ich einem Kind erklären, daß Atomkraftwerke betrieben werden, obwohl niemand diese Technik beherrschen und keiner die Abfälle sicher lagern kann? Wie soll ich ihm erklären, daß Arbeitsplätze wichiger sind als Umweltschutz, weshalb wir alles für die Wirtschaft tun müssen? Warum werden Menschen aus anderen Ländern, die bei uns Schutz und Hlfe suchen, eingesperrt und wie Verbrecher behandelt?

 

Machen Sie mal eine Wahlumfrage in einer deutschen Schule und vergleichen Sie die Ergebnisse mit der Wahl der Gesamtbevölkerung. Die Schüler wählen sozial und umweltbewußt. Wenn sie ein paar Jahre später in die Marktwirtschaft integriert sind, wählen sie asozial und zerstörerisch.

 

Das Ergebnis der diesjährigen Bundestagswahl ist zustande gekommen, weil man den Gewählten Wirtschaftskompetenz zutraut. Mal ganz davon abgesehen, daß es für eine solche Vermutung nicht einen einzigen Hinweis aber tausende Gegenbeweise gibt, ist das eigentlich Traurige an dem ganzen Vorgang, daß die Wähler egoistisch gewählt haben. Soziale Gedanken haben die Wahlentscheidung nicht beeinflußt! Ihre Kindheitsträume vom guten Prinzen und dem Sieg der Gerechten opfern sie für einen Opel aus Trompetenblech und ein Reihenhäuschen.

 

Aber dann im Kino wieder Rotz und Wasser heulen, wenn es den Guten an den Kragen geht? Lasst Euch ja nicht erwischen,

Euer A. Schmid-Ohren

 

 

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Meiner Ansicht nach...

... gibt es keinen vernünftigen Grund für einen erwachsenen Menschen, ein Fernsehgerät einzuschalten. Natürlich gibt es jede Menge Gründe - der Mensch will unterhalten und abgelenkt werden oder einfach ausspannen - aber keinen vernünftigen. Kinder sind von diesem Medium aus einer Vielzahl von Gründen sowieso fernzuhalten. 

 

Ein einmal der Glotze entwöhnter Mensch kann nicht begreifen, wie jemand sich diesem würde- und geistlosen Müll, der da über die Kanäle gesendet wird, freiwillig aussetzen kann. Mit regelmäßigen Fernsehguckern ist es schwer, ein Gespräch zu führen. Die halten die Tagesschau für eine Informationssendung und das dort verbreitete Wort/Bild-Amalgam für einen Ausschmitt aus der Realität. Die wissen Bescheid über den Balkan, über Israel, den Hindukusch und den Rest der Welt, denn sie haben es ja im Fernsehen gesehen! Selbst wenn der eine oder andere die Meldungen kritisch hinterfragt, das ganze Ausmaß der Manipulation ist nur denen bewußt, die sich dieses Mediums weitestgehend oder gänzlich enthalten. Der Rest trottet im verordneten Diskurs den ausgewählten(!) Informationen hinterher wie der Esel der vorgehaltenen Möhre.

 

Weshalb bitte sollten Sender, die im Unterhaltungsbereich einen solchen geist- und würdelosen Müll ausstrahlen, daß man dem nicht mal zur kritischen Betrachtung ausgesetzt sein möchte, im informativen und politischen Bereich plötzlich seriös sein? Das sind doch die gleichen Programmdirektoren und Intendanten! Wer sich also vor dem Unterhaltungsprogramm ekelt, sich aber von den Politsendungen gut informiert fühlt, sollte sich mal fragen, ob man aus einem stinkenden Brunnen wirklich frisches Wasser schöpfen kann.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... kann es nur gut tun und zu eventuell richtigen Schlüssen führen, wenn wir die extremen Taten von Amokläufern und Terroristen einmal so betrachten, als lebten wir mit christlichen Traditionen und die Bergpredigt hätte etwas mit unseren moralischen Maximen zu tun.

 

Stellen Sie sich einmal vor, Frau Merkel drückt im Fernsehen gleichzeitig mit ihrer großen Trauer um die Opfer und dem Mitgefühl für die Hinterbliebenen, ihre Ahnung von der unerträglichen Verlassenheit des Täters aus!

 

Stellen Sie sich einmal vor, Präsident Bushs erste Reaktion auf die Anschläge auf das Worldtrade-Center wäre die Forderung nach Vergebung für die Täter gewesen!

 

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sehen einen Film, in dem am Anfang eine Familie getötet und dann 90 Minuten lang grausame Rache am Täter genommen wird, so wie es in hunderten solcher Produktionen üblich ist - und Sie schalten, sobald Sie das gemerkt haben, einfach aus!

 

Also, ich stelle mir das jetzt einmal vor...

 

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... muß man nicht zu allem und jedem eine Ansicht haben. Und wenn man trotzdem zu einem Thema eine Ansicht hat, kann man die auch mal für sich behalten. Ich werde deshalb meine Ansicht zum gleichzeitigen Auftreten von Schweinegrippe, Systemkrise und dem Duo Merkel/Westerwelle ausnahmsweise mal für mich behalten und hoffe auf allgemeines Verständnis.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... kann man Kinder weder verwöhnen noch erziehen. Falls Sie diese Ansicht spontan für unrichtig oder übertrieben halten: Sie sind hiermit herzlich eingeladen, darüber zu reflektieren. Auch wenn Sie am Ende Ihrer Überlegungen zu einem anderen Ergebnis kommen als ich, das deswegen nicht falsch sein muß, haben Sie sicher den einen oder anderen überraschenden Gedanken auf dem Weg dahin gehabt. Darüber freut sich mit Ihnen,

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... kann man Frau Merkel kaum einen Vorwurf nach der Bombardierung Unschuldiger in Afghanistan machen. Sie hat gesagt, Sie will Kanzlerin aller Deutschen sein, nicht aller Afghanen. Also ist es im Sinne der Deutschen wenn sie für jeden toten Afghanen 16760 Euro anbieten lässt. Mehr sind die nämlich nicht wert, hier muß hart verhandelt werden. Das entspricht der monatlichen Pension für Herrn Jung, hat also eine sachliche Vergleichsgröße.

Für afghanische Kinder sollte man auch nur die Hälfte zahlen. Wie bei der Bahn und im Zirkus. Aber die Kosten für die verschossene Munition und das eingesetzte Personal sollte man schon noch vorher abziehen. Denn wir brauchen ja bald wieder Geld - wenn es das nächste mal knallt bei der Verteidigung der deutschen Interessen am Hindukusch.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... hätte es nur unter einer Bedingung in Kopenhagen so etwas wie ein Ergebnis geben können, das der Klimaentwicklung nützt: Der Meeresspiegel steigt während der Sitzungen bis zur Oberlippe des größten Teilnehmers. Nur ein sehr naiver Mensch erwartet von den dort versammelten Industrievertretern, dass sie sich wie Volksvertreter verhalten. Dafür werden die nicht bezahlt. daß sie Klimaschutz beschließen, der sich nicht rechnet.

 

In des Friedensnobel-

preisträgers Heimat erwägen übrigens 11 Senatoren, die Todesstrafe abzuschaffen.

Erraten Sie warum?

Richtig! Wegen der Kosten!!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... braucht sich kein deutscher Vertreter auf irgendeiner Klimakonferenz kämpferisch zu geben, solange in Deutschland das Billigfliegen nicht durch horrende Steuern unmöglich gemacht wurde.

 

Und es braucht sich auch kein Vater und keine Mutter über die Klimasituation, die unseren Kindern bevorsteht aufzuregen, der oder die selbst mit den Kinderchen in den Urlaub oder mal eben zum Shoppen nach London fliegt.

 

Aber diese Konsequenz ist ja nicht mal denen abzuverlangen, die direkt im Lärm und Dreck der Einflugschneisen leben. Kaum zu glauben, aber wahr.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... kann man ja bei Betrachtung der Zustände in der deutschen Politik und Gesellschaft kaum noch lachen. Was uns diese Metzgers- und Putzfrauensöhne, Pastorentöchter und Raubrittererben da so alles zumuten, ist schweißtreibend für einen aufgeklärten Betrachter.

 

Aber eins muß man unserem Gemeinwesen anrechnen, ohne Wenn und Aber: Es gibt keine Todesstrafe! (Es sei denn die GSG9 vollstreckt sie aus Versehen auf dem Bahnsteig.)

 

Ich finde, daß ein Land, das die Todesstrafe vorsieht und vollstreckt, nicht im eigentlichen Sinne zivilisiert genannt werden kann. Es ist irgendwie eine Art Kannibalismus, oder?

 

Ihr A. Schmid-Ohren

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Meiner Ansicht nach...

... sollte man Mütter oder Väter, die auf der Straße, im Supermarkt, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder sonstwo ihr Kind kommandieren wie einen Hund, auf Leinenzwang und Maulkorbpflicht hinweisen.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist die Aussage, die Spende an die FDP lege den Verdacht nahe, die Politik sei käuflich, gleichbe-

deutend mit der Aussage, das dauernde Beten und Messenhalten des Papstes lege den Verdacht nahe, daß der irgendwie katholisch sei.

 

Und wenn ein Politiker den anderen käuflich nennt, kann das vielleicht den einen oder anderen noch zum Lachen reizen. Mich schon lange nicht mehr.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... sollte man ein Schulfach einrichten, das den Umgang mit Duftstoffen lehrt. In mindestens 10 Wochenstunden wird den Kindern klargemacht, daß Duftstoffe in Wäsche und auf dem Körper nicht nur für den Träger sondern auch für andere wahrnehmbar sind. Sie lernen - um es später als Erwachsene zu beherzigen - daß es eine Belästigung ist, wenn man ungebeten die Duftstoffe seiner Wahl in die Umgebung absondert, so daß ein Passant, also ich zum Beispiel, riechen muß, was er gar nicht riechen will!! Vor allem lernen Sie, daß man sich niemals und unter gar keinen Umständen parfümiert in ein Kino setzt, wo andere, zum Beispiel ich, schutzlos ihrem Odeur ausgeliefert sind!

 

Himmelsakra, noch einmal!!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist das die Meldung des Jahres:

 

Das Recht auf den Besuch einer Regelschule für behinderte Kinder gilt sofort, Deutschland muss die UN-Konvention umsetzen. Ein Rechtsgutachten stellt jetzt die unmittelbare Wirksamkeit des Rechts auf Unterricht an Allgemeinen Schulen klar - die Bundesländer müssen handeln, um die Inklusion umzusetzen.

 

Das freut mich sehr, weil ich an dieser Stelle schon genau das gefordert hatte.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... lohnt es sich, den Stundenlohn des Deutsche-Bank-Vorstands auszurechnen (5000! €), der noch vor kurzem Staatsgelder, also Steuergelder, also Ihr und mein Geld gefordert hat, um die Verluste seiner Investments auszugleichen und jetzt strahlend 5 Milliarden Gewinn verkündend, keine Anstalten macht, das Steuergeld zurück zu zahlen. Was muß der Mann machen, damit man ihn feuert? Auf dem nächsten Bankett eine Frikadelle klauen?

 

Daß der Schaden, den die 150000 Hartz4-Betrüger angeblich oder tatsächlich verursachen, nicht annähernd die Größe der Verluste hat, die höchstbezahlte Bankvorstände zu verantworten haben, gibt eine Vorstellung von der Bedeutung des Managements.

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... haben diejenigen, die unserem Außenminister ständig seine Homosexualität unter die Nase reiben, genau so eine neoliberale Null als Volksvertreter verdient. Die sexuellen Vorlieben eines Menschen sind seine absolute Privatsache und rein numerisch gibt es mehr Hetero-Idioten als in der anderen Fraktion.

 

Nur mal so am Rande,

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... hätten Sie, Herr Westerwelle, wenn wir in "spätrömischer Dekadenz" lebten, als selbst im Mutteridiom radebrechender Politkasper ohne Charisma und Würde, zum Senat keinen Zugang!

 

Trotz Ihrer erschöpfend zelebrierten Dekadenz: Erst denken, dann reden!

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist es unzureichend, anzunehmen, daß die politische Führung in unserem Lande durch und durch verdorbene Kreaturen sind, die auf dem Weg zur Macht alle Hemmung und jedweden Skrupel verloren haben. Die meisten von denen handeln nach bestem Wissen. Ihrem Wissen entsprechend, reden und entscheiden sie. Das ist ja das eigentlich Furchtbare, das der Westerwelle, der so daherredet, nicht weil er verdorben, sondern weil er doof ist wie ein Stein, in diesem Land Außenminister werden und bleiben kann.

 

Naja, die Weichen sind gestellt. Der nächste Außen- oder Innenkasper heißt Jauch oder Raab. Was gilt die Wette?

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... kann man die Olympischen Spiele mit ihrem ganzen Kommerzquatsch auch einfach ignorieren. Naja, fast :-)

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... kann man seinen Augen kaum trauen, wenn man jetzt in der Tagespresse liest, daß die Kirche aufgefordert wird, an der Aufklärung der jahrzehntelangen tausendfachen schweren Kindesmissbrauchsfälle in ihren Einrichtungen "mitzuwirken". Wieso sitzen die ganzen Pfaffen, Bischöfe und Kardinäle, die nicht nur verdächtig, sondern mittlerweile teilweise geständig sind, nicht längst in Untersuchungshaft? Wieso rücken keine Sonderkommandos der Polizei aus, um die Amststuben des Klerus zu durchsuchen? Wieso werden keine Unterlagen beschlagnahmt, Zeugen vernommen und Anklageschriften vorbereitet? 

 

Ich habe für die Aberglaubensvereinigungen jedweder Couleur nicht viel übrig, aber hier geht es wirklich nicht um Ressentiments und Pauschalverurteilung ungeliebter Institutionen. Hier geht es um schwere Verbrechen an Schutzbefohlenen und der Staat agiert wie ein Lakai! Hinterziehen Sie mal ein paar Euro Steuern oder engagieren Sie sich im politisch linken Umfeld, dann können sie die oben geforderten Maßnahmen alle an sich exekutiert erleben. Dann besucht sie sicher der Gefängnisseelsorger, viel Spaß dabei!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 PS: Es geschehen noch Zeichen und so weiter...

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=6046160/1wpoqap/index.html

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Meiner Ansicht nach...

... hat der Bischof Zollitsch recht, wenn er sagt, das der Missbrauch von Kindern sei kein spezifisches Problem der katholischen Kirche. Und er hat vielleicht recht, mit der Meinung, der Mißbrauch habe nichts mit dem Zölibat zu tun. Um das einzuschätzen fehlt mir die zölibatäre Erfahrung. Ich wünschte nur, der Runde Tisch, an dem die Kirche ihre Verbrechen diskutiert, würde in der Justizvollzugsanstalt stehen. Das wäre gut für die Gesprächsbereitschaft solcher Hardliner wie Zollitsch, Lehmann und Kosorten.

Ihr A. Schmid-Ohren

 PS: Es geschehen noch Zeichen und so weiter...

http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=6046160/1wpoqap/index.html

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Meiner Ansicht nach...

... ist die Integration Behinderter in die Regelschulen eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe. Unsere Gesellschaft ist laut UN Charta nun auch dazu verpflichtet, wie an dieser Stelle bereits verlautbart.

 

Wir sollten aber nicht übersehen, daß Integration ein umfassender Begriff ist und zur Kenntnis nehmen, dass z.B. die Art und Weise der Behandlung von Zuwanderern aus armen Ländern in Europa, vorsichtig ausgedrückt, nicht integrativ ist. 

 

Das eine ja, das andere nicht? Das ist entweder fremdenfeindlich oder schizophren.

 

Nur mal so als Anregung...

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... brauchen wir dieses Jahr noch nicht abzuschreiben. Es gehe wieder aufwärts, war eine frohstimmende Nachricht des Tages, die Zahl der Milliardäre habe weltweit zugenommen.

 

Das hat mir Mut und Kraft verliehen. Jetzt will ich auch nicht mehr tatenlos zusehen, wie alles den Bach runter geht. Ab sofort, und ich bitte Sie es mir gleichzutun, werde ich jede Woche eine Million beiseite legen, bis ich in zwanzig Jahren Milliardär bin. So einfach ist es nämlich, alles zum Guten zu wenden. Mir nach!

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist hin und wieder ein wenig Dankbarkeit angebracht. Anstatt dauernd zu meckern über Sozialstaatsabbau, undichte Atommüllendlager, Bildungsmisere, Steuerungerechtigkeit oder den Zustand der Fußball-Nationalmannschaft, kann man ruhig einmal den dankbaren Blick auf die hart arbeitenden Manager und Politiker richten, die eine Verdoppelung der deutschen Rüstungsexporte erkämpft haben!!

 

Da haben Sie die Zukunftsoptionen unserer Kinder! Die können dann, wenn nichts mehr geht, Granaten drehen und Panzer montieren. Das Testen der Landminen aus deutscher Produktion überlassen wir aber den Kindern und ihren Eltern aus den Schwellenländern. Die sollen ja auch irgendwie teilhaben können am Wachstum, oder?

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... sollte die Bildzeitung konsequenterweise mit folgendem Titel aufmachen:

 

Wir waren leider Papst!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist der Wettbewerb um die Veröffentlichung der grässlichsten Mißhandlungsgeschichten so unappetitlich wie man es von profitorientierten Medien nun mal erwartet. Um die Opfer geht es bei all den Enthüllungen doch zuletzt. Andererseits können wir aber irgendwie auch froh sein, daß wir in Zeiten leben, in denen die Nachrichten von geschlagenen und mißbrauchten Kindern Entsetzen auslösen. Noch vor einer Generation hielt man das Verprügeln von Kindern für pädagogisch notwendig. "Wer sein Kind liebt, züchtigt es!" Es ist noch gar nicht so lange her, daß man den Lehrern das Schlagen der Schüler untersagen mußte. Wenn ein Pfaffe in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zur Seelenrettung körperliche Gewalt anwandte, war er sich im Unterschied zu seinen sexuellen Übergriffen keiner Schuld bewußt. Die meisten sexuellen Übergriffe finden übrigens im familiären Umfeld statt. Prozentual ist der Ministrant also eher auf der sicheren Seite. Nur mal so am Rande...

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist die Ungeheuerlichkeit, daß nach 1914 und 1939 wieder ein deutscher Kanzler, diesmal eine Frau, von für Deutschland gefallenen Helden spricht, wenn aus Gegenden, in denen kein Deutscher Militärangehöriger etwas verloren hat, die Soldatensärge heimgekarrt werden, einfach nur noch lähmend. Wie soll man denn darauf in einem Elternforum eingehen?


Sitzen lernen, erste Schritte, Frühförderung, Einschulung, Sorge um gute Ernährung und allseitige Entwicklung, Schulstress, endlose Hausaufgaben, Sportverein, erste Liebe, Berufsausbildung, Traum vom eigenen Heim - und dann ab an die Front und für ein paar gewissenlose Großverdiener im Hintergrund eine Kugel fangen?

 

Bin ich im falschen Jahrhundert? Ist das ein geschmackloser Albtraum? Kann mich mal jemand wecken, bitte?

Ihr A. Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... haben die Griechen, wenn sie jetzt den Staatsbankrott erklären, uns etwas voraus:

sie haben es schon hinter sich.

 

Ich meine ja nur...

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist es schon pikant, wenn es jetzt ausgerechnet die USA sind, an denen exemplarisch vorgeführt wird, was es heißt, Profitmaximierung als höchstes Prinzip zu etablieren. Die Folgen des Untergangs der unsinkbaren Ölplattform werden wahrhaft biblische Ausmaße annehmen, aber sie werden gering ausfallen, verglichen mit den Folgen des Einsturzes der sicheren Endlagerstätte Gorleben.

 

So wie der Change-Prediger Obama vor ein paar Wochen erst Ölbohrungen vor der US-amerikanischen Küste wieder zugelassen hat, versucht Schwarzgeld-Kohls Mädchen Angela die Atomlobby zu bedienen.

 

Das Dumme ist, daß diese Leute längst Fraß der Würmer geworden sind, wenn unsere Kinder noch mit deren Hinterlassenschaften zu überleben versuchen werden.

 

Da kommt man doch besser gleich als Wurm auf die Welt!

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist das eigentlich Furchtbare ja nicht, daß die Industrienationen bis auf ganz wenige Ausnahmen so hoffungslos überschuldet sind. Auch, daß die Treffen der demokratisch gewählten Obergauner mittlerweile nicht mal mehr den Charme der Zusammenkünfte von Mafia-Paten haben, weil die wenigstens nicht als Bankrotteure zusammensitzen.

 

Nein, das Entstzliche an der Systembilanz nach 200 Jahren Kampf um freie Märkte ist, daß keines der drängenden Probleme auch nur im Ansatz gelöst worden ist und werden wird. Ein ökologisch verwüsteter Globus, auf dem drei Viertel der Menschen keine Grundversorgung mit den lebenswichtigen Dingen haben, ist das Erbe, das unsere Kinder antreten sollen.

 

Und in dieser Situation ist eine der wichtigsten Fragen, die viele Menschen jede Woche aufs Neue beschäftigt: "Wer wird Millionär?"


Aua!!

 

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... hat der Dichter Peter Hacks das Fazit der aktuell stattfindenden "Kritik an der Kirche" schon vor vielen Jahren gezogen:

 

"Die Glocke stört, es stört der Muezzin.

Man bringe sie zum Schweigen, die wie ihn."

 

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... wäre es ein schönes Detail meiner Biographie, wenn ich noch erleben dürfte, wie ein Gnadengesuch Köhlers abgelehnt wird.

 

Die Hoffnung stirbt zuletzt, Herr Köhler!

 

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... löste man zwei Probleme auf einmal und machte die Welt ein bischen lebenswerter, wenn BP sich entschließen könnte, das verflixte Bohrloch im Golf von Mexico mit den Teilnehmern und Zuschauern des Eurovision Song Contest zu füllen.

 

Man denke dem einmal nach!

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... hat er Dichter Peter Hacks, als er feststellte "Ein Land, das Medien hat, braucht keine Zensur!" die überzeugendste Begründung dafür vorgebracht, weshalb solche Lakaien wie Köhler oder Merkel oder Koch überhaupt in der öffentlichen Diskussion auftauchen. Das wäre ohne diesen Hinweis ein unlösbares Rätsel.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... sind die Einzelheiten über einen in Südchina umgefallenen Sack Reis spannender und von weitaus größerem Interesse für die Allgemeinheit als die Beantwortung der Frage, wer den grenzdementen Köhler als Grüß-August im Bundespräsidialamt ersetzt. 

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... sind die Menschen, die von Merkel oder Westerwelle Besteuerung der Reichen fordern, sich nicht im Klaren darüber, daß Sie verlangen, der Schwanz solle doch bitte mit dem Hundt wedeln.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist ein Massenmörder, der aus Wahnsinn oder Idealismus handelt, moralisch höher zu bewerten als die Politmafia, die für nichts als ein paar Silberlinge die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken durchsetzt.

 

Die wissen, dass die Dinger so sicher sind wie Tiefseebohrlöcher und die wissen, dass es keine sichere Lagerstätte für die verbrauchten Brennstäbe gibt. Die wissen auch, dass der Dreck, den sie für ihr schönes Leben unseren Kindern hinterlassen, noch Jahrhunderte lang ein unlösbares Problem bleiben wird.

 

Wenn solche Leute Kanzler und Minister werden, kann man einen Massenmörder auch zum Justizminister machen. Der Schaden wäre geringer.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist ein gütiger Gott nicht denkbar und die Existenz des Menschen als sein Ebenbild empirisch widerlegt durch die Tatsache, daß die Stechmücke sich in ihrem Versorgungs-

drang nicht auf die Tierwelt beschränkt. Zumindest die Unfehlbarkeit ist damit definitiv vom Tisch.

Was zu beweisen war.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

 

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist ein gütiger Gott nicht denkbar und die Existenz des Menschen als sein Ebenbild empirisch widerlegt durch die Tatsache, daß die Stechmücke sich in ihrem Versorgungs-

drang nicht auf die Tierwelt beschränkt. Zumindest die Unfehlbarkeit unseres gemeinsamen Schöpfers ist damit definitiv vom Tisch.

Was zu beweisen war.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

 

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist die Schuldiskussion deshalb so überhitzt (siehe Hamburg), weil die Wirkungen der pädagogischen Bemü-

hungen völlig überschätzt werden.

Das Kind findet in der Schule vor allem ein soziales Angebot und ordnet sich ein. Die Absolventen von Eliteschulen profitieren von den sozialen Kontakten während ihrer Schulzeit und nicht so sehr von einem elitären Bildungsan-

gebot. Eine Gesamtschule vermengt mit den Bildungs- auch Einkommensschichten. Deshalb geht das Bürgertum dagegen auf die Barrikaden. Man befürchtet die Verwässerung der Unterschiede.

 

Aber auch diese Herrschaften übersehen dabei, wenn sie vom Mitteldeck hinab aufs Unterdeck schimpfen, dass sie das Oberdeck nie betreten werden, es sei denn als Dienstleister, z.B. als Kanzlerin. Die wirklichen Privilegierten in diesem Lande bleiben, völlig unabhängig von bildungs-

ministerieller Betriebsamkeit, unter sich. Bei den oberen zehntausend gibt es keine Fluktuation. Wenn Ihr Kind das bis zum Schulabschluß begriffen hat und dazu noch eine schöne Zeit hatte, gratuliere ich von Herzen.

 

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

 

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist es sehr traurig, wenn anderthalb Millionen Lemminge zusammenströmen und dabei einige zu Tode kommen. Das ist sehr, sehr traurig, aber keine Tragödie, sondern ein bei der Art der Veranstaltung kalkulierbares Risiko. Ursache des Unfalls ist, egal wie lange man noch debattiert, das Profitstreben der Veranstalter und der Stadtverwaltung.

 

Man wird auch in Zukunft solche Veranstaltungen gestatten, ebenso wie Tiefseebohrungen nach Öl. Denn die eigentliche Tragödie ist die Akzeptanz des Profitstrebens als Handlungsmaxime und, dass es hierzulande kaum Aufregung verursacht, wenn die Opfer irgendwo in der zweiten oder dritten Welt gebracht werden.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

 

 

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Meiner Ansicht nach...

... ist in einem Land, in dem ein zu Guttenberg und eine Merkel die Liste der beliebtesten Politiker anführen, von Volksentscheiden dringend abzuraten. Die medien-

dressierte Herde, der man solche Umfragewerte entnimmt, sollte höchstens entscheiden dürfen, ob sie zu ALDI oder zu Netto trabt.

 

Ihr A.Schmid-Ohren

 

 

 

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Meiner Ansicht nach...

 

...ist es unzulässig weil irreführend, Fernsehsendungen als "für Kinder geeignet" oder "für Kinder nicht geeignet" zu klassifizieren.

Fernsehen ist für Kinder schädlich! Keine weitere Diskussion!

 

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

 

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Meiner Ansicht nach...

 

... ist es nicht nachzuvollziehen, weshalb die Zigarettenwerbung eingeschränkt wird, aber die Werbung für alle Arten von Junk-Food nicht.

Wenn öffentlich behauptet werden darf, daß eine Milchschnitte gesund ist, muß auch behauptet werden dürfen, daß Rauchen Balsam für die Lunge ist.

Ihr A. Schmid-Ohren

 

 

 

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Sehr witzig!

Die Oma sagt zu Kevin: "Du würdest mir eine große Freude bereiten, wenn du in Zukunft zwei Wörter nicht mehr gebrauchst: Das eine ist ,Scheiße' und das andere ist ,Mist'."

"In Ordnung, Oma. Und wie heißen die Wörter?"

 

 

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