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Dicke Freunde!

Vom Arbeitstier zur gewinnbringenden Wertanlage - vom guten und verlässlichen Freund zum Sportgerät. Manchmal ist es schwer, zu verstehen, was die Menschen in diesen wunderbaren Geschöpfen sehen. Oberst von Spohr stellte im Jahre 1908 ein paar Regeln für den richtigen Umgang mit Pferden auf - die noch heute zum Nachahmen animieren sollten. Außerdem stellen wir Ihnen auch einige tolle Pferdebücher vor, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen: Die Freundschaft zwischen Pferd und Mensch.

 

Der langjährige Stallmeister und Ausbilder an der Hannoverschen Kavallerieschule, Oberst von Spohr, stellte im Jahre 1908 folgende Grundregel zum Umgang mit Pferden auf: Nur wer des Pferdes bester Freund ist, wird es auch zu seinem besten Freunde machen können. Praktisch ergeben sich dazu einige wichtige Regeln:

Beschäftige dich möglichst viel und freundlich mit deinem Pferde.

Begrüße es freundlich und scheide freundlich von ihm.

Was das Tier noch nicht leisten kann und noch nicht leicht und freundlich leistet, das verlege nie an das Ende der Lehrstunde! Diese schließe stets mit sicher Gekonntem, mit freudig Geleistetem, damit Gelegenheit zu Lob und Gunstbezeugung sei!

Strafe, wenn Strafe sein muss, mit Ernst, unter Umständen mit Strenge, niemals im Zorn oder mit aufbrausender Heftigkeit! Und der Strafe folgt stets die Versöhnung!

Wenn es nicht gelingt, das Gewollte zu erreichen und der Moment des Scheidens naht, dann fordere man eine andere, der nicht erreichten möglichst nahestehende Leistung, deren man sicher ist, um durch sie Gelegenheit zu erhalten, als Freund von dem Tier zu scheiden, mit Lob und Belohnung die Lehrstunde zu schließen.

Dulde keine unfreundliche Behandlung des Tieres von anderen, am wenigsten von seinem Wärter!

 

 

Es ist schon eine ganze Weile her, dass der kluge Oberst Spohr diese Worte gesprochen hat, doch noch heute würde wirklich jeder Pferdefan gut daran tun, diese Regeln zu befolgen – wenn ihm wirklich etwas daran liegt, des Pferdes Freund zu werden.

Antje Szillat

 

 

 

Buchtipps:

 

Der Andalusier - Babieca - Das Pferd des El Cid

Ein schrilles Wiehern hallte über den Hof. So laut, dass das anschwellende Knurren des Löwen übertönt wurde“. Nein, es war sogar so laut, dass ich dachte, selbst neben Cristina zu stehen. Ich hörte den Trommelwirbel der galoppierenden Hufe und sah den prächtigen und legendären Hengst Babieca auf den Löwen zu galoppieren. Was für eine spannende Geschichte, um dieses herrliche Pferd Babieca, dass seinen Reiter El Cid von Sieg zu Sieg trug und ihn somit zu einem der größten Helden Spaniens machte. Anrührend ist dabei die wahre Liebe zwischen dem stolzen Hengst und der Tochter des Cid. Cristina ist ein unglückliches Mädchen, die zu allem Überfluss, auch noch den verwöhnten Sohn des Königs heiraten muss. Nur wenn sie mit Babieca zusammen sein kann, ist sie glücklich. Als dann eines Tages Fernando Cristina zwingt den Hof ihres Vaters und somit ihren geliebten Barbieca zu verlassen, kommt es zu einem schlimmen Streit und Cristina gerät in Lebensgefahr. Eine wirklich wunderschöne und traurige, aber auch hoffnungsvolle Geschichte. Voller Emotionen und so packend geschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil des Geschehens zu sein. Unbedingt mehr davon ...

 

Der Andalusier – Babieca – Das Pferd des El Cid

Von Katrin Kaiser

Verlag: Egmont Franz Schneider Verlag ( Juli 2006 )

9,90 Euro

 

 

 

Das Königspferd

Xene ist glücklich, sie darf ihren Vater nach Pella begleiten und ihm helfen seine Pferde dem König Phillip vorzuführen. Besonders bei Bukephalos muss Xene ihrem Vater helfen. Doch es kommt ganz anders als geplant, denn Alexander, der Sohn Phillips, will nicht nur den schwarzen Hengst Bukephalos sondern auch noch seine Pflegerin Xene. Am Hof des Königs erlebt Xene viele Abenteuer, wie zum Beispiel eine gefährliche Flucht mit Alexander und dem Stallburschen Nikolos um Mitternacht. Doch immer wenn Xene von einem Abenteuer wiederkommt, wartet schon ein guter Freund, Namens Kyros, auf sie. Ein wunderbare Geschichte über die Freundschaft zwischen einem Pferd und einem Mädchen.

 

Das Königspferd

Von Katrin Kaiser

Verlag: Egmont Franz Schneider Verlag (Juli 2005)

9,90 Euro

 

Der Ritt nach Orléans - Johanna und ihr Hengst Uriel

Plötzlich hörte Johanna eine Stimme. Klar und deutlich. „Ich kann nur mit einem Schwert in deiner Hand zuschlagen. Ich kann die Feinde nur unter den Hufen deines Pferdes zermalmen. Nimm das Schwert! Dann kann ich dir helfen, dass es nie wieder einem anderen Menschen so ergeht wie Catherine.“ Htte der Erzengel wirklich mit ihr geredet? Zwei Tage zuvor hatte Catherine es ihr vorausgesagt: „Du wirst es lernen, ihn zu hören!“

Und jetzt lag ihre wunderschöne und sanfte Schwester Catherine schrecklich blass am Boden. Blutverschmiert – misshandelt - getötet von widerlich stinkenden Barbaren. Es ist das Jahr 1428 in einem kleinen französischen Dorf, als das Mädchen Johanna hilflos zusehen muss, was englische Besatzungssoldaten ihrer Schwester antun. ohanna schwört Rache – für ihre Schwester und für Frankreich. Sie will Frankreich von den Engländern befreien. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Erzengel sie für diese Aufgabe bestimmt hat. Alle halten sie für verrückt, aber Johanna gibt nicht auf und es gelingt ihr schließlich bis zum König vorzudringen. Er vertraut Johanna sein Heer an und stellt ihr den Hengst Uriel an die Seite. Gemeinsam reiten sie in die entscheidende Schlacht von Orlèans.

Von diesem fesselnden Abenteuer und der tiefen und wunderbaren Freundschaft zwischen dem Mädchen Johanna und dem Schimmelhengst Uriel berichtet dieser packende Roman.

Sehr empfehlenswert!

 

Der Ritt nach Orléans - Johanna und ihr Hengst Uriel

Von Katrin Kaiser

Verlag: Egmont Franz Schneider Verlag (Juli 2005)

9,90 Euro

 

Über die Autorin Katrin Kaiser

 

Katrin Kaiser wurde 1967 geboren, studierte in Münster und in München Politik, Kommunikationswissenschaften und neue Geschichte. Ab 1993 arbeitete sie als Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften, bevor sie sich als Beraterin von Redaktionen und Autorin selbständig machte. Karin Kaiser lebt in München und verbringt ihre Freizeit am liebsten mit ihren beiden Pferden Weingau und Lennox.

 

 






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