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Das kleine 1 mal 1 des Enerigesparens

Haushaltsgeräte auf dem Prüfstand

Von Christopher Sternemann

 

Treibstoffpreise, Heizölpreise, Strompreise, Gaspreise – alles steigt und wir sind noch längst nicht am Ende der Preisentwicklung angelangt. Höchste Zeit also, Energie effizienter zu nutzen – und so den eigenen Geldbeutel kräftig zu schonen. Für den Haushalt gibt es viele, zum Teil sehr einfache und preisgünstige Möglichkeiten. Christopher Sternemann.

Wissen Sie, wie viel Energie Ihr Kühlschrank verschlingt?

Kühl und Gefriergeräte machen rund ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs Ihres Haushaltes aus. Dabei verbrauchen alte Geräte viel mehr als die neusten Modelle. Kühlgeräte der besten Energieeffizienz-Klasse A++ kommen gegenüber Kühlschränken der A-Klasse mit knapp der Hälfte des Stroms aus. Ist Ihr Kühlgerät älter als 5 Jahre, lohnt sich die Anschaffung eines neuen Geräts. So können Sie jährlich bis zu 100 Euro sparen.

Größter Energiefresser: Heizung

Nicht das Auto, sondern die Heizung ist der größte Energieschlucker in Deutschlands Privathaushalten. Etwa die Hälfte der Energie wird für die Wärmeversorgung verwendet. Die steigenden Preise für Öl und Gas machen das Heizen zu einer kostspieligen Angelegenheit. Zu hohe Raumtemperaturen sind nicht nur ungesund, sondern kosten auch unnötig Energie und damit Ihr Geld. Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart 6 % Heizkosten. Für Wohn- und Arbeitsräume sind 20 Grad Celsius völlig ausreichend.

Und achten Sie darauf, dass Heizkörper nicht abgedeckt oder zugestellt sind, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann.

Dem Stromklau ein Ende machen

Auch sonst ist in jedem Haushalt eine Vielzahl an Stromfressern versteckt: Mirkrowelle, Fernseher, Computer, Anrufbeantworter, die Sie bestehlen, ohne dass Sie das merken. Dadurch summiert sich ein beträchtlicher Wert beim Energieverbrauch. Überprüfen Sie, welche Ihrer Haushaltsgeräte betroffen sind. Strom ziehende Trafos erkennen Sie beispielsweise, wenn diese nach dem Abschalten warm bleiben oder brummen.

Der Stand-by-Verbrauch ist bei vielen Elektrogeräten nicht zu unterschätzen und Sie können den Verbrauch nur beenden, wenn die Geräte richtig ausgeschaltet werden. Die Stromzufuhr muss unterbrochen sein. Das erreichen Sie am Besten, indem Sie eine Steckerleiste vor die Geräte schalten. Mit einem Knopfdruck können Sie Fernseher, Videorekorder, Computer und Musikanlage gleichzeitig ein- und ausschalten. Nur so bekommen die Geräte wirklich gar keinen Strom mehr und verbrauchen somit auch keinen mehr. Vor dem Kauf eines neuen Elektrogerätes sollten Sie stets ein Gerät auswählen, dass sowohl im Leerlaufbetrieb (Stand-by) als auch im Normalbetrieb effizient ist.

Glühlampen erzeugen Licht mit hohen Verlusten. Dagegen verbrauchen Energiesparlampen rund 80 % weniger Strom bei einer weitaus höheren Lebensdauer.

Achten Sie beim Kauf auf den EU-Energieaufkleber, den es auch für Lampen gibt.

Pro Energiesparlampe können Sie etwa 50 Euro gegenüber herkömmlichen Glühbirnen sparen.

Kontrollieren Sie Ihren Energieverbrauch

Die anfallenden Kosten für Strom und Heizung werden meistens direkt vom Konto abgebucht. Das ist zwar bequem, führt aber leider auch dazu, dass man schnell den Überblick über die verbrauchte Energiemenge verliert. Achten Sie deshalb genau auf Ihre Verbrauch. Vergleichen Sie zum Beispiel Ihre Heizkostenrechnung mit der von Nachbarn und Freunden. Kontrollieren Sie den Energieverbrauch der in Ihrem Haushalt existierenden Geräte. Verbraucherberatungsstellen und Stromversorger halten dafür kostenlos Messgeräte bereit, mit denen Sie Stromfressern auf die Spur kommen können.

Bei Neuanschaffungen bevorzugen Sie die energiesparenden Alternativen. Sie werden bald feststellen, dass sich Ihre Bemühungen in Ihrem Geldbeutel und auch für die Umwelt bezahlt machen. Möglichkeiten zum Energiesparen im Haushalt gibt es genug – werden Sie konsequent genutzt, müssen Sie sich um steigende Energiepreise keine Gedanken mehr machen.

Allein der Energieverbrauch für Wärme und Warmwasser machen zusammen 90 Prozent aus!

Wie viel Geld kann ein Haushalt einsparen?

Bis zu 1.000 Euro pro Jahr spart ein durchschnittlicher Haushalt, wenn bewusster und effizienter und mit Energie umgegangen wird. Mit jeder vermiedenen Kilowattstunde Strom – also etwa Strom für eine Trommel Wäsche oder sieben Stunden Fernsehen – bleiben bei heutigen Strompreisen im Durchschnitt 18 Cent mehr für die Haushaltskasse übrig.

Leerlauf vermeiden

Allein die Leerlaufverluste verursachen in einem durchschnittlichen Haushalt Kosten von rund 85 Euro jährlich – mit steigender Tendenz bei weiter steigenden Energiepreisen. Leerlaufverluste treten auf, wenn ein Gerät Strom verbraucht, ohne seine eigentliche Funktion zu erfüllen. Das ist zum Beispiel im Bereitschaftsbetrieb (Stand-by) der Fall. Manche Geräte können auch gar nicht ausgeschaltet, sonder nur heruntergeregelt werden: Sie verbrauchen ungenutzt 24 Stunden täglich Strom.

 

Quelle: Umweltbundesamt (UBA)

 

 






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