Streichelstunde für die Wahrnehmung
Nähe, Wärme, Geborgenheit – für die gesunde Entwicklung eines Kindes sind Sinneswahrnehmungen durch zärtliche Berührungen und liebevoller Zuwendung von grundlegender Bedeutung. Die Kinder erfahren und be-greifen durch das Berührt werden und Berühren, ihren Körper und ihre Gefühle bewusster wahrzunehmen. Eine gute Selbstwahrnehmung macht es ihnen leichter, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu entwickeln. Seid Eurem Kind eine verständnisvolle Begleitung auf diesem Weg. Nutzt die gemeinsamen „Kuschelstunden der Sinneswahrnehmungen“!
Diese Spiele sind hilfreich, fördern die körperliche Wahrnehmung und lassen Nähe zu:
Die Wetterkarte:
Das Kind sitzt oder liegt (auf den Bauch). Ein zweites oder ein Erwachsener sitzt direkt dahinter / daneben, so das es den Rücken des Kindes berühren kann. Nun beginnt es den Wetterbericht „vorzulesen“.
Es ist ein schöner warmer Tag, die Sonne scheint -
Den Rücken des Vorderkindes mit den Handflächen abreiben.
Plötzlich beginnt es zu regnen -
Mit den Fingern auf den Rücken des Kindes trommeln.
Aus dem anfänglich sanften Regen wird Hagel -
Mit den Fäusten den Rücken des Kindes abklopfen.
Heftige Blitze begleiten nun das Gewitter -
Mit den Fingerspitzen Blitze auf den Rücken des Kindes malen.
Ein starker Wind bläst -
In den Nacken des Kindes pusten
Langsam zieht das Gewitter vorüber, die Sonne schiebt die dunklen Wolken zur Seite und scheint wieder warm und hell auf die Erden hinunter. Zum Abschluss dem Kind mit den Handflächen den ganzen Rücken abreiben.
Dann wird gewechselt!
Heute wollen wir Pizza backen
Das Kind legt sich gemütlich auf den Bauch während sich das zweite oder ein Erwachsener daneben hockt. Jetzt wird der Rücken des liegenden Kind zum „Pizzaboden“!
Das Rezept wird laut vorgelesen:
Zuerst wird der Teig geknetet:
Der Rücken des Kindes wird mit beiden Händen durchgeknetet.
Dann muss der Teig ausgerollt werden:
Das Kind sanft hin- und herrollen, mit den Fäusten den Rücken hinauf- und hinunterfahren.
Jetzt wird der Teig schön glatt gestrichen:
Mit den Handflächen beider Hände von unten nach oben, von der Mitte nach außen streichen.
Nun kommt der Belag an die Reihe:
Tomaten: Mit den Fäusten Kreise malen.
Schinken: Handflächen fest aufdrücken und dabei etwas drehen.
Pilze: Leichter Druck mit dem Daumen.
Oliven: Alle Fingerspitzen einer Hand zu einer Spitze formen und punktförmig streichen.
Zwiebelringe: Mit dem Fingerspitzen Kreise malen.
Paprikastreifen: Mit dem Daumen streifenförmig streichen.
Käse: Mit den Spitzen der gespreizten Finger klopfen.
Die Pizza in den Ofen schieben: Kräftig an den Rändern des Rückens entlang streichen und der Pizza einen kleinen Schubs geben.
Und schon ist die Pizza fertig!
Kätzchenstreicheln
Das Kind wird zu einem kleinen Kätzchen, ein weiteres (oder ein Erwachsener) ist für das Streicheln zuständig. Das kleine Kätzchen legt sich gemütlich hin und lässt sich streicheln. Dabei signalisiert es durch leichtes Mauen und Schnurren, wo ihm das Streicheln besonders gut tut.
Nach einer Weile wird gewechselt.
Bierdeckelentspannung
Das Kind liegt bequem auf dem Bauch, ein weiteres (oder Erwachsener) hockt daneben und verteilt gleichmäßig – von den Füßen aufwärts – Bierdeckel auf dem liegendem Kind. Ist der letzte - von circa 40 Deckeln - abgelegt, wird einen kurzen Moment abgewartet, damit das liegende Kind die Bierdeckel spüren kann. Dann werden die Bierdeckel wieder entfernt und die Rollen getauscht.
Sorgen abstreichen
Das Kind liegt gemütlich auf dem Rücken. Ein weiteres oder eine Erwachsener, beginnt nun das liegende Kind von seinen Sorgen „zu befreien“! Mit den Fingern werden zuerst die Ohren von oben nach unten ausgestrichen. Dann ist die Stirn und der ganze Kopf an der Reihe. Weiter zu den Armen und Händen, die Seiten des Rumpfes, die Beine und abschließend die Füße.
Dabei wird folgender Satz gesagt:
Ich streich dir deine Sorgen ab - von oben bis ganz hinunter - gleich wirst du´s sehen - gleich wirst du´s spüren - bist du ganz schnell wieder munter.
Text und Idee: Antje Szillat
Foto: photocase.com
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Inklusion, ja bitte! Aber wie?
HOFGEISMAR. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen künftig gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb widmet sich dem Thema Inklusion, der Einbeziehung aller Kinder in der Schule, eine Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Von Freitag, 9. März, bis Samstag, 10. März, wird unter dem Titel „Praxis Inklusion! Anforderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion in der Schule“ diskutiert, wie dieses Recht, das eine UN-Richtlinie festschreibt, im Schulalltag umgesetzt werden kann. Erziehungswissenschaftler und Schulpraktiker zeigen auf, was Lehrkräfte und Eltern beachten müssen, wenn künftig Schulen alle Kinder integrieren sollen. Anmeldung und Information bei der
Evangelischen Akademie Hofgeismar,
Tel. 05671/881-0 und
unter
www.akademie-hofgeismar.de.
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Sehr witzig!
Stolz sitzt der frisch ernannte Abteilungsleiter in seinem neu eingerichteten Büro.
Als ein junger Mann sein Büro betritt, greift er zum Telefon:
"Aber ja Herr Direktor, wirklich ein reizender Abend gestern bei Ihnen Herr Direktor, aber ja, bis dann".
Er hängt wieder ein, wendet sich an den Besucher: "Was kann ich für Sie tun?"
"Nichts, ich will nur das Telefon anschließen!"
Let´s party, Strolche!
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