Startseite > Schule & Kindergarten
StartseiteGreenKidslifeBabyGewinnspieleKochplanerTrotzkiUnsere PartnerSuche

Die Schullandschaft in Deutschland ist unübersichtlich, ineffizient und lernfeindlich. Alle Beteiligten - Eltern, Schüler und Pädagogen - leiden an nicht zeitgemäßen pädagogischen Konzepten und hoffnungslos zersplitterter, von Bundesland zu Bundesland obendrein unterschiedlich strukturierter Bürokratie.

Das “Eltern-Mitmachbuch” von Andrea Micus und Günther Hoppe beschreibt, ohne verallgemeinern zu wollen, in seinem Einführungskapitel wie Schule vielfach erlebt wird.

Doch es geht den Autoren nicht darum, die Schulen zu verurteilen. Antrieb und Ziel der Autoren ist, Möglichkeiten der Veränderung vorzustellen. Es wird keine Anklage erhoben; die Interessen aller Beteiligten werden bei den Gestaltungsvorschlägen in den folgenden Kapiteln berücksichtigt. Es wird erklärt, wie Eltern sich in den Schulbetrieb einbringen und, ihre Kinder aktiv begleitend, Einfluss nehmen und Schule mitgestalten können. Als positiv-praktischer Ansatz wird die Zusammenarbeit von Eltern und Schule gefordert.

 

“Erziehungs- und Bildungspartnerschaft von Schule und Eltern” - das ist das Leitmotiv des Buches.

 

“Erfolgreiche Erziehungs- und Bildungsarbeit gelingt dann, wenn Eltern und Lehrer sich anlassunabhängig über die schulische als auch über die häusliche Entwicklung des Schülers austauschen.”

 

Das ist natürlich nur eine von vielen Voraussetzungen, aber deswegen nicht weniger gültig. Wie dieser Austausch vonstatten gehen kann, welche Möglichkeiten Eltern haben, sich einzubringen, was Schule tun kann, um den Gestaltungswillen der Eltern zum Nutzen der Einrichtung und vor allem natürlich zum Nutzen der Schüler erfolgreich anzunehmen, wird ausführlich behandelt.

Die Strukturen des Schulsystems werden eingangs erklärt. In der Folge werden die Schnittstellen für Mitarbeit der Eltern aufgezeigt. Die Offenheit der Schule für die Elternmitsprache wird grundsätzlich vorausgesetzt. Wo sie nicht vorhanden sein sollte, werden die Beschwerdemöglichkeiten erläutert. Fallbeispiele am Schluss des Buches geben eine Vorstellung von praktischer Umsetzung des vorher Ausgeführten.

Wenn fehlende Gestaltungsansätze der Bürokratie beklagt werden, muss der Impuls von den Beteiligten kommen. Das “Eltern-Mitmachbuch” versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und genügt diesem Anspruch vollauf.


2014, 191 Seiten, Maße: 13,5 x 21,5 cm, Kartoniert (TB), Deutsch
Verlag: Gütersloher Verlagshaus
ISBN-10: 357907069X
ISBN-13: 9783579070698


Jedes Kind ist anders - die Schulen müssen sich ändern!

Die Individualisierung des Lernens steht derzeit ganz oben auf der Tagesordnung der Pädagogen. Doch häufig wollen Schulen dann doch vor allem eins: Alle auf den gleichen Stand bringen. Ein Ziel, das zwar nie erreicht wird, aber großen Schaden hinterlässt, weil das Einzigartige eines jeden Kindes weiterhin nicht anerkannt wird.

Reinhard Kahl hat jetzt 25 Filmclips und zwei Essays zusammengestellt, die zeigen, wie Individualisierung an Schulen gelingen kann.

 

Der Kinderarzt und Bestsellerautor Remo Largo hat an der Universität Zürich eine der größten europäischen Langzeitstudien zur Entwicklung von Kindern durchgeführt. Sein Resümee: „Jedes Kind ist anders. Alle sind verschieden. Und wir werden im Laufe unseres Lebens immer verschiedener." Seine Schlussfolgerung für die Schulen: „Nur die Individualisierung des Lernens wird den Kindern gerecht.“
Wie dieses Wissen in die Praxis umgesetzt werden kann, zeigt der berühmte Filmemacher und Bildungsjournalisten Reinhard Kahl nun auf seiner neuen DVD „Individualisierung. Das Geheimnis guter Schulen“. Die DVD führt eindrucksvoll das A und O guter Schulen vor Augen: in ihnen ist die Individualisierung des Lernens geglückt. Und Kahls Filmbeiträge beschreiben noch ein Zweites: Gute Schulen bieten immer auch eine Gemeinschaft. Denn Lernende brauchen diesen Schutz, um eigene Wege wagen zu können.
25 filmische Exkurse führen zunächst in skandinavische Kindergärten und zeigen dann, wie in der Schweiz die Trennung zwischen Kindergärten und Schulen aufgehoben wurde. Weiter geht es zu Schulen nach Kanada, Finnland, Schweden und Deutschland. Man erlebt, wie aus Lehrern „Gastgeber“ werden und kann kaum glauben, wie Kinder in einem dreiwöchigen Sommercamp einen „Kompetenzzuwachs" in ihrer sprachlichen Fähigkeit erreichen, der sage und schreibe den Fortschritt eines Schuljahres übersteigt. Schließlich überlegen Bildungsforscher, darunter Prof. Elsbeth Stern, Dr. Andreas Schleicher und Prof. Jürgen Oelkers, was es heißt, Abschied von einer hierarchischen Belehrungskultur in den Schulen zu nehmen und sich zu einer Wissensgesellschaft aufzumachen, in der es auf jede eigenständige Stimme ankommt.
 
Weitere Informationen zu Reinhard Kahl, seiner neuen DVD und einen Ausschnitt daraus finden Sie hier http://www.beltz.de/de/sachbuch/beltz-sachbuch/titel/individualisierung.html

 

 

Berg Fidel – Eine Schule für alle

 

Inklusion, bzw. Integration sollte vor allem gelebt und nicht nur diskutiert werden. Wir von Kidslife freuen uns, Einrichtungen und Projekte vorstellen zu können, die in diesem wichtigen Bereich Pionierarbeit leisten. Meistens still und unspektakulär, nur der Sache verpflichtet.

 

 

Wenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass die Menschen verschieden sind, wann dann?

 

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen vier Kinder der inklusiven Grundschule „Berg Fidel“ in Münster. Drei Jahre hat Regisseurin Hella Wenders David, Jakob, Lucas und Anita in der Schule, zu Hause und in ihrer Freizeit mit der Kamera begleitet.

Während aktuell die Idee einer „offenen Schule“ lebhaft diskutiert wird, kommen in diesem einfühlsamen Porträtfilm die Kinder zu Wort. Sie erzählen von sich selbst und lassen uns teilhaben an ihren Träumen und Sorgen. Der Zuschauer erlebt eindrucksvoll, wie selbstverständlich sie miteinander umgehen und hat Teil an einer kleinen Welt, die auf wundersame Weise funktioniert.

„Ich kann nicht gut hören und auch nicht gut sehen und das ist halt ein Stickler-Syndrom und ein Syndrom ist etwas, wo etwas schon von Geburt an anders ist, aber mich stört es eigentlich nicht. Ich kann trotzdem ziemlich genauso schnell rennen wie der Niklas.“

David, Schüler von „Berg Fidel“

 

Die Regisseurin Hella Wenders:

 

Als ich zum ersten Mal den Klassenrat der Grundschule "Berg Fidel – Eine Schule für alle" erlebt habe, war ich sehr beeindruckt, wie selbstständig die Kinder dort ihre Probleme lösen. Auch das Lernen in den altersgemischten Klassen schien dort wie von allein zu gehen, obwohl! 25% der Kinder offiziell behindert waren und 60% aus dem Ausland stammten.

 

Der Film startet am 13. September 2012 bundesweit im Verleih von W-film.

Alle Kinotermine, inklusive Sonderveranstaltungen, werden laufend aktualisiert und sind zu finden unter: www.kinotermine.bergfidel.wfilm.de


Ranzen, Rucksack oder Tasche?

Ranzen, Rucksack oder Tasche?

 

Der richtige Ranzen beugt Haltungsschäden vor

Beim Kauf eines Ranzens sollten Eltern nicht nur auf das Design achten: Wichtiger als das Aussehen ist der richtige Sitz. Doch auch andere Faktoren sind für die Gesundheit des kindlichen Rückens von Bedeutung. 

Der Ranzen ist ein treuer Begleiter: Im Rahmen des schulischen Alltag wird er fast täglich genutzt. Für den Nachwuchs ist der Tornister mehr als nur ein Transportmittel - längst wird er als Statussymbol gehandelt. Das äußere Erscheinungsbild des Ranzens ist demnach für Schüler besonders wichtig. Sie interessieren sich nicht etwa für Sicherheit, Funktionalität oder Ergonomie, sondern vielmehr für ansprechende Farben und trendige Motive.

 

Für die kindliche Gesundheit ist die Qualität des Schulranzens jedoch von entscheidender Bedeutung. Fehlt es beispielsweise an der Stabilität, können Haltungsschäden hervorgerufen werden. Aus diesem Grund sollten Eltern verstärkt darauf achten, was sie ihren Sprösslingen kaufen. Grundsätzlich gilt: Bis zum 12. oder 13. Lebensjahr sollten Kinder mit einem klassischen Ranzen ausgestattet werden, der auf dem Rücken getragen wird. Rückenfreundliche Modelle zeichnen sich durch eine hohe Eigenstabilität aus und sind gut gepolstert - auch im Bereich der Gurte. Taschen und Koffer, die am Griff getragen oder über die Schulter gehangen werden, sind hingegen ungeeignet. Sie führen zu einer einseitigen Belastung des Rückens und können eine Verformung der Wirbelsäule bewirken. Rucksäcke sind in der Regel keine Alternative. Fehlt es an der Polsterung, sind Rückenschmerzen vorprogrammiert. Die Passform ist die wichtigste Grundlage.

 

Ein Ranzen sollte grundsätzlich nur dann gekauft werden, wenn er dem Nachwuchs optimal passt. Er sitzt perfekt, wenn er nicht nur am Rücken, sondern auch an beiden Schulterblättern anliegt. Die Oberkante des Tornisters sollte dabei auf der Höhe der Schultern abschließen. Auch das Gewicht des Ranzens ist von Bedeutung: Empfehlenswert sind Modelle mit einem Leergewicht von bis zu 1500 Gramm. Zu leicht sollte die Schultasche allerdings auch nicht sein - denn dann müssen Abstriche im Hinblick auf die Stabilität, den Tragekomfort und die Schutzfunktionen gemacht werden (mehr dazu). Ein guter Ranzen ist sowohl im Bereich des Rückens als auch an den Riemen gepolstert und ist so breit wie die Schultern des Kindes. Auch die Breite der Tragegurte ist von Bedeutung: Vier oder mehr Zentimeter stellen sicher, dass sich der Druck optimal verteilt. Der Tragegriff wiederum muss ausreichend weit sein und darf unter Belastung nicht ins Fleisch schneiden. Auch auf die richtige Einstellung kommt es an Der Kauf eines hochwertigen Ranzens bietet keinen automatischen Schutz vor Fehlbelastungen - auch durch eine falsche Einstellung kann es zu Haltungsschäden kommen.

 

Aus diesem Grund sollten Eltern den Sitz des Tornisters regelmäßig überprüfen und bei Bedarf korrigieren. Sind die Tragegurte zu lang, hängt der Ranzen auf dem Po und kann vom Rücken nicht abgestützt werden. Sitzen sie hingegen zu stramm, scheuert und drückt der Tornister. Die falsche Belastung muss durch ein gebeugtes Gehen ausgeglichen werden. Auch das Packen des Schulranzens will gelernt sein: Schwere Bücher sollten nach Möglichkeit nah am Körper platziert werden. Weiterhin empfiehlt es sich, überflüssige Materialien umgehend auszusortieren. Wer darüber hinaus darauf achtet, dass das Gewicht der Tasche nicht mehr als zehn Prozent des Körpergewichts ausmacht, kann wesentlich zur Rückengesundheit des Kindes beitragen.


Streitthema Inklusion in der Bildungspolitik: Ausweg oder Sackgasse?

 

 

Lohnen sich Inklusionsklassen statt Förderunterricht? Schule der Münchner Aktion Sonnenschein startet neues Pilotprojekt zum gemeinsamem Lernen

 

 

Während über Jahrzehnte hinweg die gängige Leitlinie darin bestand, Kinder mit Behinderung von speziell geschulten Fachkräften in sonderpädagogischen Förderschulen zu unterrichten, verlangt die UN inzwischen für alle jungen Menschen eine „größtmögliche Teilhabe und Chancengleichheit“: Kein Kind soll wegen seiner Behinderung vom Besuch der allgemeinen Schule ausgeschlossen werden. Auf lange Sicht sollen 90 Prozent der Kinder mit Förderbedarf gemeinsam mit nichtbehinderten unterrichtet werden. Doch die Realität sieht anders aus. So lernen etwa in Bayern gerade einmal 23 Prozent in so genannten Inklusionsklassen. Dass Kinder davon tatsächlich profitieren können, zeigt bereits heute die Schule der Münchner „Aktion Sonnenschein“. Seit fast 40 Jahren setzt sich die Stiftung für die Integration und Inklusion von Schülern mit und ohne Behinderung ein und kann damit als Vorzeigeschule für ganz Deutschland gelten. Für ihr Engagement hat ihr die Bundesregierung bereits den Jakob Muth-Preis verliehen. Das neueste Projekt ist das so genannte „Bildungsdorf“, bei dem sogar Kinder aus unterschiedlichen Klassen miteinander lernen.

 

Es geht lebhaft zu in dem Schulgebäude der Stiftung Aktion Sonnenschein im Münchner Stadtteil Großhadern: Manche Kinder sitzen an einem der zahlreichen Tische vor den Klassenzimmern, erklären sich gegenseitig den Unterrichtsstoff oder besprechen ihn mit einem Lehrer. Andere wandern von einem Klassenraum in den nächsten. Es ist die Zeit der Freiarbeit, während der die Schüler selbstbestimmt das Gelernte aufarbeiten und die Lehrer um Rat fragen können. Auch in der Jahrgangsstufe 5, die drei Klassen umfasst, stehen die Türen offen. Die Fünftklässler sind die ersten offiziellen „Bewohner“ in der Hauptschulstufe des Bildungsdorfs, einer Initiative, die von einigen Lehrern der Schule ausging und vier Jahre lang als Pilotprojekt in der Grundschule erprobt wurde.

 

Für die Schüler ist es selbstverständlich, andere in ihren Alltag zu integrieren

 

„Die Idee basiert auf dem Prinzip eines Ortskerns“, erklärt die Klassenlehrerin Annekatrin Rittmeyer-Breu. „Die Kinder einer Jahrgangsstufe sowie alle beteiligten Lehrer und Betreuer kennen sich untereinander und leben wie um einen Dorfplatz.“ Die räumliche Cluster-Form der Schulflure in der Heiglhofstraße unterstützt diese Struktur, denn die Klassenräume einer Stufe gehen jeweils sternförmig von einem Zwischenraum ab. Dort stehen Bänke und Tische zum Lernen und für Besprechungen bereit. „Im Alltag kooperieren die Klassen sehr eng miteinander, gestalten gemeinsame Projekte, unternehmen gemeinsam Ausflüge, Unterrichtsgänge und Klassenfahrten“, berichtet Rittmeyer-Breu. „Dennoch bleibt jedem Kind immer die Möglichkeit, sich in sein „Nest“, also seine eigentliche Klasse, zurückzuziehen.“ Vor vier Jahren hatte Rittmeyer-Breu mit zwei Kollegen das Projekt Bildungsdorf entwickelt und in die Tat umgesetzt. Nach einer Testphase gehört es seit diesem Sommer offiziell zum Angebot der Schule.

 

Die Schule, der Kindergarten und die Heilpädagogische Tagesstätte, die zur Stiftung Aktion Sonnenschein gehören, folgen dem Grundsatz der Inklusion und Integration: Alle Kinder lernen und spielen gemeinsam. Das Konzept orientiert sich dabei an den Prinzipien der Montessori-Pädagogik. Demnach wird jeder Mensch als Einzelperson mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Potentialen angesehen, die es erst diagnostisch abzuklären und dann zu fördern gilt. So steht auch im Bildungsdorf jedes Kind mit seinen persönlichen Stärken und Anforderungen im Mittelpunkt, wie der Schulleiter Heribert Riedhammer erklärt: „Wir konnten feststellen, dass die Kinder im Rahmen des Bildungsdorfs noch besser voneinander und miteinander lernen.“ Indem sie Mitschüler in ihren Alltag integrieren, lernen die Mädchen und Jungen zum einen, anderen zu helfen und selbst Hilfe anzunehmen. Zum anderen sorgt das freie Arbeiten dafür, dass sie selbstverantwortlich und eigenständiger werden – ein Prinzip, das unabhängig vom Förderbedarf des einzelnen Kinds funktioniert.

 

Mehrere Lehrer sind gleichermaßen für jeden Schüler verantwortlich

 

Im Vergleich zu den anderen Klassen der Schule ist das Bildungsdorf personell besser ausgestattet, denn die teilnehmenden Schüler werden von einer zusätzlichen Lehrkraft, einem Erzieher und Assistenten unterstützt. Dadurch können die Kinder noch besser gefördert werden. „Dieses Team muss bereit sein, eng zusammenzuarbeiten, gemeinsam zu planen und die pädagogische Arbeit regelmäßig zu reflektieren“, erklärt Riedhammer.

 

Für die beteiligten Lehrer bedeutet das in der Praxis natürlich auch einen Mehraufwand an Arbeit: „Damit unser Konzept funktioniert, muss jeder Lehrer immer über jeden einzelnen Schüler informiert sein. So haben die Kinder immer mindestens drei gleich verantwortliche Personen, an die sie sich wenden können und die für ihre Lernergebnisse verantwortlich sind“, erklärt Rittmeyer-Breu. Konkret heißt das, dass die beteiligten Lehrer sich regelmäßig austauschen, individuelle Schwerpunkte bei jedem Schüler setzen und immer wieder diskutieren, wie man die Förderung der Kinder verbessern kann. Im Alltag entlaste diese Aufteilung gleichzeitig aber auch den Einzelnen: „Ich muss nun nicht mehr alleine allen Kindern gerecht werden, sondern kann gemeinsam mit den anderen planen und mich besprechen“, so Rittmeyer-Breu. Als eigene Gruppe innerhalb des Bildungsdorfs fungiert das Lehrerteam für die Schüler zudem als Vorbild, da es sich, ebenso wie die Kinder, gegenseitig unterstützt und hilft.

 

 

„Inklusion fordert ein neues Menschenbild“

 

Auch bei den Eltern kommt die gemeinschaftliche Lernmethode nach anfänglicher Skepsis inzwischen gut an. Ein großer Vorteil liege darin, dass die Kinder nun unterschiedliche Anlaufstellen und auch mehrere Erwachsene haben, denen sie sich anvertrauen können. „Für unseren Sohn bot das Konzept des Bildungsdorfs zusammen mit der Montessori-Pädagogik Möglichkeiten, die in Bayern einzigartig sind“, so Olav Blasberg. „Die Schule war die ideale Wahl für ihn, da er hier seine sozialen, kognitiven und emotionalen Kompetenzen entfalten konnte. Die große Vielfalt der Schüler mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten war eine Bereicherung.“

 

Wenn das bayerische Bildungssystem die UN-Forderung nach Inklusion konkret angeht, könnte das Konzept des Bildungsdorfs auch für andere Schulen interessant werden. Der Grundgedanke einer offenen Schule, die Kinder nicht nach ihrer Behinderung, sondern ihren persönlichen Stärken und Bedürfnissen bewertet, kann durchaus auch für andere pädagogische Ansätze ein sinnvolles Vorbild sein. „Inklusion fordert ein neues Menschenbild“, erklärten die Mitglieder des Forums Bildungspolitik in Bayern jüngst in einer Pressemitteilung. „Der Fokus der Aufmerksamkeit geht weg vom Reparieren der Fehler und Defizite und wendet sich hin zur Förderung der individuellen Person“.

 

 

Redaktionstipp: Sprachferien in England

 

 

 

 

 

Chancengleichheit?

Freie Schulen durch Innovationen erfolgreich Der Erfolg der freien Schulen in Deutschland liegt „in ihrem Innovationspotential“. Streitgespräch zwischen Prof. Heiner Barz und Prof. Manfred Weiß
mehr lesen.....
 

Keine Zeit zum Spielen!?

"Ich habe jetzt keine Zeit, mit dir zu spielen." "Schau doch lieber Fernsehen." Solche oder ähnliche Diskussionen finden in Familien nachmittags statt. Spielen macht Schule geht in die dritte Runde und vergibt Spiele im Wert von über 700.000 Euro an 200 Schulen.
mehr lesen.....
 

15 Tipps für den Schulstart

Endlich Schulkind! Nach den Sommerferien beginnt für viele Kids ein neuer Lebensabschnitt: Eine spannende Zeit, die auch den Eltern einiges abverlangt. Wie geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihrem Kind zu einem gelungen Schulstart verhelfen können
mehr lesen.....
 

Vokabeltricks für Kids

Fremdsprachen clever Lernen
mehr lesen.....
 

Dicke Luft

Wissenschaftler raten: Alle 20 Minuten stoßlüften
mehr lesen.....
 

Lernhilfe

Nur mit ausreichend frischem Sauerstoff kann der Körper auch wirklich produktiv arbeiten.
mehr lesen.....
 

Alphabet-Acht

Egal ob es darum geht, Schreibanfänger bei der Druckschrift zu unterstützen oder etwas ältere Schüler zu fördern, damit sie die Schreibschrift flüssiger bewältigen - insgesamt erleichtert die Alphabet-Acht den Lernprozess.
mehr lesen.....
 

Überkreuzbewegungen

Die Überkreuzbewegungen schulen die gezielte Zusammenarbeit der beiden Hirnhälften. Lernen sie hier einige der Übungen und Spiele zum Thema Überkreuzbewegungen kennen.
mehr lesen.....
 

Wenn Sprache zum...

Rund 800 000 Erwachsene in Deutschland stottern, und etwa 5% aller Kinder zwischen zwei und fünf entwickeln diese Störung meist ohne offensichtlichen Anlass.
mehr lesen.....
 

Linkshänder

Das Wissen, dass man Linkshänder nicht umerziehen soll, ist mittlerweile Allgemeingut. Allerdings haben Linkshänder es nicht immer leicht. Scheren, Stifte oder Hefte, die für Rechtshänder konzipiert sind, machen ihnen das Leben schwer
mehr lesen.....
 

Lernprofis

Manchmal kann Lernen richtig Spaß machen, zum Beispiel wenn ein Thema hochinteressant ist oder ausgefallene Methoden ausprobiert werden.
mehr lesen.....
 

Ein Tag im Wald

Photo: Kastanie im Wald
Die Natur ist der beste Spielplatz: Holz zum Hüttenbauen, Blätter zum Basteln, Büsche zum Verstecken und das Toben an der frischen Luftmachen fit und gesund. Die Initiatoren von Waldkindergärten haben das längst erkannt. Ihr Konzept: Die Kinder spielen und lernen ausschließlich im Freien - bei Wind und Wetter.
mehr lesen.....
 

Forschen, spielen, staunen

Warum fallen die Sterne nicht vom Himmel? Warum ist das Wasser blau? Mit solchen Fragen löchern neugierige Kinder die Erwachsenen –- und bringen diese oft genug in Verlegenheit. Gerade bei den Vier- bis Sechsjährigen ist das Interesse an den Gesetzen der Welt besonders groß. Schade nur, dass sie selten ausreichend Gelegenheit bekommen, ihre Umwelt spielerisch zu entdecken und ihren Forschungsdrang richtig auszuleben. Gut begleitete Versuche, die von den Kindern selbständig durchgeführt werden können und in einem Bezug zu ihrem Alltag stehen, setzen spielerisch Lernprozesse in Gang, die das Verhältnis zu den Naturwissenschaften nachhaltig beeinflussen können. Leider kommt dieses experimentelle Lernen zu Hause oder im Kindergarten in den meisten Fällen viel zu kurz.
mehr lesen.....
 

Auslandsschuljahr

Ein Jahr im Ausland – eine gute Gelegenheit, Sprachkenntnisse zu vertiefen, internationale Freunde zu finden, den Horizont zu erweitern und die eigene Selbstständigkeit zu erproben, weit weg von Mamas Rockzipfel.
mehr lesen.....
 

Die Schule der Zukunft

Frontalunterricht, starre Notensysteme und frühe Selektion – dass unser Schulsystem viele Kinder statt zum Lernerfolg in die Sackgasse führt, wissen wir spätestens seit PISA. Doch welche Alternativen haben wir? Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Was hat sich bewährt – und was muss anders werden? KidsLife stellt visionäre Modelle und erprobte Beispiele vor.
mehr lesen.....
 

7 Schritte zum Lernerfolg

Klar definierte Schritte, um Kindern das Lernen zu erleichtern und sie dabei zu unterstützen. Förderung von Lernerfolgen. Einfach Tipps zum Lernerfolg.
mehr lesen.....
 





Tipp der Redaktion

Ob Karten oder Einladungen, Briefpapier privat oder für die Firma, Broschüren für die Hochzeit, den Verein oder die Firma – hier bekommen Sie Großes für kleines Geld!

 

Design und Druck

Klick mich!

Sehr witzig!

 

 

"Dann passt mal auf", sagt der Lehrer zur Klasse, "Die Vorsilbe 'Un' bedeutet fast in allen Fällen etwas Lästiges oder Hässliches.

Als Beispiele nenne ich euch: Unfug, Unsinn. Wer nennt mir noch ein Beispiel?"

Kevin: "Unterricht!"

 

 

 

 

Flüsterpost!

 

 

Flüsterpost e.V. -  
Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern
Information, Beratung und Begleitung für Erwachsene,
Kinder und Jugendliche.Vertraulich und kostenfrei, bundesweit.
 
Wir leben ausschließlich von Spenden.
Herzlichen Dank für Ihre Solidarität und Unterstützung!
Gemeinsam sind wir stark!  
MVB Mainz, Konto 637 900 010, BLZ 55190000
 


Der Kidslife-Buchtip

 

Lese- und Praxisbuch 

für Eltern

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ zeigt, dass die volle gesellschaftliche Teilhabe geistig behinderter Kinder auch eine Frage ihrer in der UN-Kinderrechtskonvention festgehaltenen Rechte als Kind ist.

 

BAG Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e. V. (Hrsg.)
Ungehindert Kind – Kinderrechte und Behinderung

Ein Lese- und Praxisbuch für Eltern
222 S., 19,90 EUR

ISBN 978-3-940529-69-5

Bestellnummer 00169


Seitwerteltern netmoms urbia kinder

Presseportal
Kontakt Impressum Sitemap Mediadaten
© 2010 KidsLife Medienverlag GmbH & Co. KG

Willkommen im Elternportal Kidslife! Als Elternratgeber online ist das Portal eine Ergänzung der Zeitschrift „Kidslife“, die vierteljährlich erscheint. „Kidslife“ bietet Eltern, Großeltern und Erziehern, kurz allen Menschen, die mit Babys und Kindern leben, Beiträge zu den Themen Kindergarten, Grundschule, Schule, Erziehung, Bildung, Gesundheit, Freizeit und mehr. Stöbern Sie durch unsere Seiten und lassen Sie sich anregen und informieren. Nutzen Sie die praktische Suchfunktion im Menue oben auf der Seite, um in mehr als 300 Beiträgen Ihr Thema zu finden. Nehmen Sie an den zahlreichen Gewinnspielen teil oder lösen Sie unseren Ratekrimi, der alle zwei Wochen eine neue Nuss zu knacken gibt. Am besten gemeinsam mit Ihren Kindern. Wir freuen uns auch über Ihre Zuschriften und Fragen! Benutzen Sie dazu die Kontaktfunktion im Seitenmenue.