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Sparen für das Studium - Wie Eltern für die Zukunft ihrer Kinder vorsorgen können

Bildung ist ein teures Gut. Deshalb sollten Eltern frühzeitig Geld für die Ausbildung ihrer Kinder zurücklegen. Welche Anlageformen dafür am besten geeignet sind, und was von Ausbildungsversicherungen zu halten ist, erfahren Sie hier.

 

Eine gute Ausbildung wird immer wichtiger – und immer teurer. Allein der Lebensunterhalt eines Studenten, der sein Studium in der Regelstudienzeit absolviert, kostet nach Informationen des Deutschen Studentenwerks gut und gerne 45.000 Euro. Studiengebühren und Auslandsaufenthalte sind darin noch nicht enthalten. Und auch bei einer nicht-akademischen Ausbildung können hohe Kosten für Fachschulen, Zusatzqualifikationen, Sprach- oder Meisterkurse entstehen.

 

Eltern, Großeltern oder Tanten können also nicht früh genug damit beginnen, in die Zukunft des Nachwuchses zu investieren. An Angebote dafür mangelt es nicht: Garniert mit einer Glückwunschkarte flattern so manchem frisch gebackenen Elternpaar Broschüren über Ausbildungsversicherungen schon kurz nach Verlassen des Kreißsaals ins Haus. „Rundum-Sorglos-Pakete“ versprechen Versicherungsschutz im Unglücksfall plus eine attraktive Geldanlage. Eltern zahlen zugunsten des Kindes monatlich eine feste Summe ein, die zu einem festgelegten Zeitpunkt ausbezahlt wird. Meist ist auch noch eine Unfallpolice enthalten. Klingt sinnvoll.

 

Lukrativ ist es aber nicht. Außer für die Assekuranzen, die auf diese Weise ihre Ladenhüter verkaufen. Denn eine Ausbildungsversicherung ist nichts anderes als eine Kapital-Lebensversicherung. Mit all ihren Nachteilen: mangelnde Flexibilität, lange Laufzeiten, geringe Erträge. Und ein Ausstieg vor Vertragsende wird wegen der saftigen Abschlussprovisionen und üppigen Verwaltungskosten teuer erkauft. Der Bund der Versicherten sagt dazu ganz klar: „ Für die Absicherung im Unglücksfall gibt es Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherungen. Die Ausbildung für Kinder hingegen ist kein Versicherungs-, sondern ein Geldanlageproblem. Und das kann jeder besser und rentabler selbst machen.“

 

Aktienfonds statt Ausbildungsversicherung

 

Für die Bildungsvorsorge gelten im Grunde die gleichen Regeln wie für jede andere Geldanlage zum Vermögensaufbau. Zunächst ist zu klären, welche Summe zum Ansparen übrig ist, und wann das Kind darüber verfügen soll. Einmalzahlungen sind ebenso möglich wie monatliche Sparraten. Wichtig: Je weniger Geld zur Verfügung steht, desto früher sollten Eltern mit dem Einzahlen beginnen. Wer dabei auf Nummer Sicher gehen will, kann einen Banksparplan abschließen. Diese Anlageform ist wegen ihrer langen Laufzeiten aber ähnlich unflexibel wie eine Ausbildungsversicherung. Sinnvoller und ebenso sicher sind festverzinsliche Wertpapiere – etwa Bundesschatzbriefe oder Geldmarktpapiere – oder sogar Bausparverträge, deren Rendite die Versicherungsangebote deutlich übersteigt.

Mehr Risiken, aber auch bessere Renditechancen birgt der Aktienmarkt. Für die Bildungsvorsorge eignen sich vor allem Investmentfonds, die auf internationale Standardwerte und einen breit gestreuten Branchen-Mix setzen. „Bei einem langen Anlagezeitraum schlagen Aktienfonds alle anderen Anlagemöglichkeiten“, meinen die Experten der Stiftung Warentest. Nur sollten die Kinder beim Einstieg in diese Form der Vorsorge nicht schon zu groß sein. Sonst besteht die Gefahr, dass die Kurse gerade zum Auszahlungszeitpunkt im Keller sind. Deshalb macht es Sinn, die Kursentwicklung zu verfolgen und gegebenenfalls ein paar Jahre bevor das Geld benötigt wird, in sichere Anlageformen umzuschichten.

 

Tipp: Steuerfreibeträge richtig nutzen

Legen Sie das Geld für die Ausbildung auf den Namen des Kindes an, denn es verfügt ja über einen eigenen Sparerfreibetrag. Dies gilt vor allem, wenn die Erträge der Eltern über dem Freibetrag liegen. Allerdings dürfen die Einkünfte des Kindes 350,- Euro monatlich nicht übersteigen, sonst ist die kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse der Eltern gefährdet.

 






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Frisch, saisonal und gesund kochen – das hört sich in der Theorie gut an, ist aber im Familienalltag manchmal nicht so einfach umzusetzen. Wenn außerdem der Sohn oder die Tochter beschließt, sich ab sofort vegetarisch zu ernähren, können dem Familienkoch schon mal die Rezeptideen ausgehen. Die Autoren sind überzeugt: Eine vegetarische Familienküche kann ganz unkompliziert und einfach sein. „Vegetarier benötigen keine speziellen Lebensmittel. Erweitern Sie Ihre Lebensmittelauswahl einfach um mehr Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Ölsamen“, erklären Keller und Gätjen.
 
Im ausführlichen Rezeptteil finden Leser viele Anregungen vom Frühstücksmüsli bis zu Festtagsgerichten. Rezepte wie Spinatstrudel, Feta-Kartoffel-Bällchen mit Möhrensauce oder Polentapizza machen Lust auf die „Veggie-Familienküche“. Mithilfe von Wochenplänen und Einkaufslisten für saisonale Produkte können Leser sich die Vorbereitung vereinfachen. Kombi-Tipps zeigen „eingefleischten Mischköstlern“, wie sie Fleisch und Fisch integrieren können. Umgekehrt finden Veganer unter dem Stichwort „Tauschbörse“ Hinweise darauf, wie sie beispielsweise Milch und Eier ersetzen.

 

Edith Gätjen, Markus H. Keller
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TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014
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Der Grossvater erzählt dem kleinen Jakob: "Als ich in Alaska war, wurde ich von acht Wölfen angefallen."
"Aber Opa, letztes Jahr hast Du gesagt, es seien nur 4 gewesen!"
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