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Jede Menge Spaß im Haushalt

Aufräumen auf die lustige Art

Text: Karin Katz

 

Socken unter der Heizung, Playmo-Perücken und Ü-Ei Überraschungsbruchstücke in der Sofaritze und kleine bunte Teile überhaupt überall in der Wohnung. Aufräumen ist immer ein Thema in unserer Familie – vor allem für eine. Meine Kids verstehen gar nicht, was die ganze Aufregung immer soll und mein Partner versteht es prima, solche Probleme zu delegieren – an mich. „Warum erziehst Du die Kinder nicht mal ein bisschen?“ sagt er dann gerne, bevor er sich aufs Fahrrad setzt um dem Chaos einfach davon zu fahren. Ich bin selber kein Putzteufel und auch nicht das, was man die perfekte Hausfrau nennt, aber, nach einem anstrengenden Tag brauche ich ein bisschen Ruhe und Ordnung um mich herum. Man sagt ja, Kinder lieben eine strukturierte Umgebung und können mit kleinen Jobs schon ab vier bis fünf Jahren an das gemeinsame Aufräumen und ihre Mitverantwortung für den Haushalt herangeführt werden: Kleine Dienste wie Hilfe beim Tischdecken, Spülmaschine ausräumen und Müll heruntertragen schaffen auch Erstklässler, warum also nicht meine Kids, die ja schon die 4. und sechste Klasse besuchen?

 

Kleiner Trost: es muss nicht so sein. Ich habe gehört, es gibt durchaus Familien, bei denen das alles super klappt mit dem Aufräumen. Wahrscheinlich die, in denen mehrere Mitglieder im ordnungsliebenden Sternzeichen der Jungfrau geboren sind. Ich selber kenne ein Kind, das schon im Gitterbettchen seine Sachen in ordentlichen Häufchen sortiert hat. Und dessen Mutter, selbst auch stets gut organisiert und keineswegs unsympathisch, hat mir einige gute Kniffe verraten:

 

10 Tipps für Eltern

• Aufräumen und Putzen bezeichnen nur wenige als ihre Lieblingsbeschäftigung, aber es gehört einfach dazu – und ob es als lästig empfunden wird, liegt auch an uns. Wenn wir darüber jammern, dass schon wieder aufgeräumt werden muss, oder wenn immer die liebe Mama - und sonst niemand - ständig hinter allen herräumt, werden die Kids auch nicht finden, dass Saubermachen Spaß machen kann und sich gerne daran gewöhnen, dass Putzen eben Mamas Job ist, ganz egal, was und wo sie sonst noch arbeitet.

Eltern sollten von Anfang an möglichst oft die Kinder dazu animieren, Ihnen dabei zu helfen – nicht nur im Kinderzimmer, damit es eine Gewohnheit wird wie Zähneputzen.

 

• Mit Musik geht alles besser! Bleiben Sie locker und machen Sie ruhig mal einen Spaß aus der Aktion. Statt mit drohendem Zeigefinger und gerunzelter Stirn (Vorsicht, macht alt!) dabei zu stehen und die Kids zu überwachen, lieber flotte Musik auflegen, während gemeinsam das Chaos beseitigt wird.

 

• Kinder mögen Wettspiele – warum nicht auch beim Aufräumen? Machen Sie ein Spielchen: Wer hat als erster zehn Sachen weggeräumt? Der Gewinner bekommt eine kleine Überraschung, so macht es noch mehr Spaß! Man kann auch würfeln um die Anzahl der Dinge, die weggeräumt werden, oder bestimmte Dinge mit dem Aufräumen verknüpfen: z. B. wenn aufgeräumt ist, dürft ihr eine Stunde an den Computer.

 

• Kochen ist cool, finden viele Kids, und helfen gerne mit, leckere Dinge zuzubereiten, die einfach zu machen sind und (nicht nur ihnen) schmecken. Dabei kann man ihnen ganz nebenbei zeigen, dass Aufräumen einfach dazugehört und von allen miterledigt wird; das erleichtert dann auch die Argumentation im Kinderzimmer.

 

• Um eine gute Ordnung möglich zu machen, sollte genügend Raum und praktische Dinge zum Verstauen der Sachen vorhanden sein. Gut ist ein System von Kisten, Körben, Schachteln oder Schubladen, in die das bunte Durcheinander jeden Abend hineinwandert und die dann ab und zu aussortiert und neu geordnet werden – das jeden Abend zu tun, ist einfach zu viel verlangt!

 

• Im Kinderzimmer sollte die Ordnungsliebe manchmal Grenzen haben: Haben die Kids in geduldiger und kreativer Kleinarbeit aus vielen Teilen ein bodendeckendes Haus oder anderes Gesamtkunstwerk errichtet, wäre es grausam, es gleich wieder kaputt zu machen. Für solche Situationen muss es Ausnahmen geben und vielleicht bestimmte Abmachungen, z. B. dass an einem bestimmten Wochentag das Zimmer gründlich geputzt werden und dafür dann alles frei geräumt werden muss.

 

• Die Häppchen-Methode: Wenn die Unordnung groß ist, wächst auch die Unlust, sich überhaupt damit zu beschäftigen. Teilen Sie anstehende Aufgaben in überschaubare und kleinere Einheiten ein. Jetzt kommt alle Wäsche in den Korb, morgen wird der Schreibtisch entmüllt, übermorgen sind die Stapel von Blättern und Schulsachen dran, etc. Wichtig hierbei: Überwachen, ob die Aufgaben auch wirklich erledigt wurden!

 

• Sorgt für ein entspannteres Klima: die Wühl-Ecke, ein kleiner Bereich im Kinderzimmer, der auch für die Aufräumwut der Eltern oder der Putzfrau tabu ist. Dort dürfen Sachen liegen bleiben und es darf unordentlich sein!

 

• Bevor Ihnen alles über den Kopf wächst: Ziehen Sie Grenzen und verteidigen Sie Ihr Reich. Auch tolerante Eltern haben das Recht auf eine spielzeugfreie Zone, die für tobende Kinder tabu ist – bei kleinen Wohnungen wenigstens ab einer bestimmten Uhrzeit. Gleichberechtigung muss sein!

 

• Bei älteren Kindern und Teenagern die ihr kreatives Chaos verteidigen, einige hygienische Mindeststandards festlegen, die wenigstens einmal pro Woche kontrolliert werden: dreckige Klamotten kommen in den Wäschekorb, Bananenschalen, angekrustete Teller oder leere Packungen in Küche oder Müll.

 






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Inklusion, ja bitte! Aber wie?

 

HOFGEISMAR. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen künftig gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb widmet sich dem Thema Inklusion, der Einbeziehung aller Kinder in der Schule, eine Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Von Freitag, 9. März, bis Samstag, 10. März, wird unter dem Titel „Praxis Inklusion! Anforderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion in der Schule“ diskutiert, wie dieses Recht, das eine UN-Richtlinie festschreibt, im Schulalltag umgesetzt werden kann. Erziehungswissenschaftler und Schulpraktiker zeigen auf, was Lehrkräfte und Eltern beachten müssen, wenn künftig Schulen alle Kinder integrieren sollen. Anmeldung und Information bei der

Evangelischen Akademie Hofgeismar,

Tel. 05671/881-0 und

unter www.akademie-hofgeismar.de.

 

 

 

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Sehr witzig!

 

Stolz sitzt der frisch ernannte Abteilungsleiter in seinem neu eingerichteten Büro.

Als ein junger Mann sein Büro betritt, greift er zum Telefon:

"Aber ja Herr Direktor, wirklich ein reizender Abend gestern bei Ihnen Herr Direktor, aber ja, bis dann".

Er hängt wieder ein, wendet sich an den Besucher: "Was kann ich für Sie tun?"
"Nichts, ich will nur das Telefon anschließen!"

 

 

Let´s party, Strolche!

Unter www.partystrolche.de gibt es jede Menge Partyzubehör für den Kindergeburtstag, von der Tisch- und Raumdekoration, bis hin zu Mitgebseln, Bastelartikeln, Geschenken, Verkleidungen und Backzubehör für über 50 verschiedene Mottopartys.

 

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