Der beste Freund des Menschen
Therapiebegleit-Hund Fithe unterstützt Logopädin im Therapiezentrum auromed
Um Kinder und Erwachsene mit Sprech- und Stimmstörungen sowie Sprachentwicklungs-Defiziten zu behandeln, geht die Logopädin Agnes Habenicht im Therapiezentrum auromed ungewöhnliche Wege. Sie setzt einen speziell ausgebildeten Hund bei der Sprachtherapie ein: Fithe, einen Berner-Sennen Rüden.
Wenn die Patienten des auromed hören, dass in der Logopädie ein Therapiebegleit-Hund eingesetzt wird, sind die meisten Menschen interessiert, einige wenige skeptisch. „Doch schon nach der ersten Begegnung sind auch die Skeptiker restlos von Fithe begeistert“, sagt die Logopädin Agnes Habenicht. Das hängt damit zusammen, dass der Hund eine ganz spezielle Ausbildung durchläuft. Nach rund einem Jahr und verschiedenen bestandenen Prüfungen wird der Hund vom Münsteraner Institut für tiergestützte Therapie als Therapie-Hund zugelassen. Ein alle drei Monate durch einen Tierarzt durchgeführter Check des Hundes garantiert, dass das Tier jederzeit völlig gesund ist.
Neben dem freundlichen Wesen des Hundes tragen verschiedene Eigenschaften des Tieres zum erfolgreichen Einsatz in der Logopädie bei. Ein großer Vorteil von Fithe ist, dass er auf alle Patienten gleich zugeht, ohne auf Äußerlichkeiten oder Behinderungen zu achten. Dieses Verhalten empfinden viele Patienten als stress-reduzierend und vertrauens-fördernd. Da auch der Hund Fehler macht, lernen die Patienten, die oft unter großem Leistungsdruck stehen, ihre Schwächen zu akzeptieren. Der Hund erfüllt für viele Patienten auch das Bedürfnis nach Nähe und Kontakt zu einem Lebewesen. Und oft ist Fithe sogar „Vertrauens-Person“. So flüstern ihm manche Patienten vor der Behandlung ihre Sorgen ins Ohr und reduzieren so ihre innere Anspannung.
Mit Fithe besser sprechen lernen
Jeder Patient respektive die Eltern geben vor einer Therapie mit Fithe ihr Einverständnis für diese besondere Art der Behandlung - kein Patient muss mit Fithe zusammen arbeiten. Zu Beginn der Therapie-Sitzung wird der Patient zunächst langsam mit Fithe vertraut gemacht. Das erfolgt über Füttern oder Streicheln des Hundes. Therapie und Einsatz des Hundes sind individuell abgestimmt auf die Person und das spezielle Krankheitsbild.
Kann ein Kind beispielsweise Zischlaute nicht richtig aussprechen, so hilft es ihm oft, gleichzeitig fließende Bewegungen zu machen, um den korrekten Laut zu bilden. In solch einem Fall wird der
Asklepios:
Asklepios ist eine der führenden internationalen Klinikketten. Die Gruppe trägt Verantwortung für über 100 Einrichtungen, knapp 40 Tageskliniken, rund 22.000 Betten und 36.000 Mitarbeiter in Deutschland, Europa und den USA. Jährlich vertrauen rund eine Million Patienten ihre Gesundheit Asklepios an. Mit diesen Kennzahlen und einer Umsatzverantwortung von rund 2,3 Milliarden Euro in der Gesamtgruppe ist Asklepios die größte private Klinikkette in der Bundesrepublik und in Europa. Die Asklepios Paulinen Klinik ist ein Akut- und Notfallkrankenhaus mit insgesamt 316 Betten und 15 geriatrischen Tagesklinikplätzen. Sie ist im Verbund zum onkologischen Schwerpunktkrankenhaus bestimmt worden.
Therapiebegleit-Hund zum Beispiel gemeinsam gebürstet und dabei der Zischlaut geübt. Hat ein Kind Wortschatzprobleme, werden gemeinsam mit dem Hund Wortfelder erarbeitet. So kann dem Kind das Wortfeld „Kleidung“ dadurch näher gebracht werden, dass es Fithe anzieht und damit spielerisch die einzelnen Kleidungsstücke kennen lernt. Fehlen Verben, spielt die Logopädin mit dem Kind ein Verb-Memory. Bei jedem korrekt aufgedeckten Pärchen, darf das Kind gemeinsam mit dem Hund das Verb ausführen, also springen, laufen, suchen, aufstehen et cetera.
„Es macht allen Beteiligten großen Spaß mit Fithe zu arbeiten. Für die Patienten trägt der Hund mit dazu bei, dass eine angenehme Therapiesituation entsteht. Wichtig ist es, dass wir immer den Patienten das Tempo im Umgang mit Fithe vorgeben lassen. So können auch ängstliche Menschen die Vorteile dieser Therapie erfahren, ohne überfordert zu werden. Fithe selbst genießt die Zuwendung der Patienten und natürlich die Leckerlies, die er zur Belohnung während der Therapiesitzungen erhält“, so Agnes Habenicht.
Kontakt:
Agnes Habenicht, Logopädin, Therapiezentrum auromed, Telefon: 0611-847-27158
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Inklusion, ja bitte! Aber wie?
HOFGEISMAR. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen künftig gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb widmet sich dem Thema Inklusion, der Einbeziehung aller Kinder in der Schule, eine Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Von Freitag, 9. März, bis Samstag, 10. März, wird unter dem Titel „Praxis Inklusion! Anforderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion in der Schule“ diskutiert, wie dieses Recht, das eine UN-Richtlinie festschreibt, im Schulalltag umgesetzt werden kann. Erziehungswissenschaftler und Schulpraktiker zeigen auf, was Lehrkräfte und Eltern beachten müssen, wenn künftig Schulen alle Kinder integrieren sollen. Anmeldung und Information bei der
Evangelischen Akademie Hofgeismar,
Tel. 05671/881-0 und
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www.akademie-hofgeismar.de.
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Sehr witzig!
Stolz sitzt der frisch ernannte Abteilungsleiter in seinem neu eingerichteten Büro.
Als ein junger Mann sein Büro betritt, greift er zum Telefon:
"Aber ja Herr Direktor, wirklich ein reizender Abend gestern bei Ihnen Herr Direktor, aber ja, bis dann".
Er hängt wieder ein, wendet sich an den Besucher: "Was kann ich für Sie tun?"
"Nichts, ich will nur das Telefon anschließen!"
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