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Was Vorschulkinder mit dem Fernsehen anfangen – und wie Eltern sie richtig begleiten

 

Text: Redaktion Flimmo

Fernsehen will gelernt sein – von den ersten Erfahrungen mit der Flimmerkiste bis hin zur bewussten Auswahl und zum kritischen Blick auf das Programmangebot ist es ein langer Weg. Denn kleine Kinder müssen erst lernen, mit dem Medium Fernsehen umzugehen, Inhalte zu verstehen und Botschaften zu entschlüsseln. Die Drei- und Vierjährigen sind noch an den direkten Augenschein gebunden, nehmen Szenen unverbunden wahr und können nicht zwischen den Eigenarten unterschiedlicher Sendungen unterscheiden. Für sie sind Zeichentrickserien genauso „echt“ wie Nachrichtensendungen. Den Fünf- und Sechsjährigen gelingt es mit zunehmender Fernseherfahrung schon leichter, Unterschiede festzustellen, Muster von Sendungen zu erfassen und zu benennen.

 

Vorschulkinder lieben Fernsehfiguren

Dreh- und Angelpunkt im Fernseherleben der Drei- bis Sechsjährigen sind die zentralen, handelnden Figuren. Die Mädchen und Jungen konzentrieren sich auf deren Tun, beobachten, wie sie aussehen und was sie können. Der fünfjährige Ruben etwa ist von der Zeichentrickfigur Spiderman fasziniert, die fünfjährige Katharina ist besonders von Bibi Blocksberg angetan: „Ich mag an Bibi, dass sie auf einem Besen fliegen kann.“ Schon bei den Vorschulkindern beginnen sich die Vorlieben der Geschlechter zu unterscheiden. Mädchen lassen sich tendenziell eher auf Mädchenfiguren wie Bibi Blocksberg ein. Oder auf niedliche Tierfiguren, wie den kleinen Zeichentrickhasen Felix. Die Jungen konzentrieren sich schon sehr früh auf männliche Figuren. Über die Hälfte von ihnen haben sich einen ziemlich schrägen Gesellen als Lieblingsfigur ausgesucht: SpongeBob Schwammkopf (SuperRTL).

 

Vorschulkinder wollen wiederentdecken

Ebenso wichtig wie die Fähigkeiten und Eigenschaften der handelnden Figuren ist den jüngsten Kindern die Nähe zu ihrer eigenen Alltagswelt. Entdecken sie etwas, was sie schon kennen oder zu sich selbst in Beziehung setzen können, sind sie begeistert: "An dem Bob mag ich am liebsten das Werkzeug. Weil das so aussieht, wie mein Papa hat" (Paul, 5 Jahre). Der fünfjährige Max ist von der Ausrüstung des Zeichentrickhasen Felix fasziniert: "Der Koffer gefällt mir. Weil da gute Sachen drin sind: Ein Seil, ein Kompass, eine Karte." Und Max berichtet stolz, dass er auch einen Kompass hat, mit dem er die Abenteuer von Felix nachspielt. Das Wiederentdecken bekannter Elemente hat gerade für die Kleinsten einen besonderen Reiz. Zum einen wird ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit vermittelt, zum anderen kann es helfen, Inhalte zu begreifen und zu behalten.

 

Vorschulkinder gehen mit

Besonders für die Jungen ist Bob, der Baumeister (SuperRTL) eine Hauptfigur im Programm. Die kleinen Geschichten rund um Bob und seine sprechenden Baufahrzeuge und -gerätschaften machen ihnen einen Heidenspaß. Der sechsjährige Jonas erklärt, worum es geht: "Die tun Sachen bauen und schön machen, so verputzen." Auch Ferdinand, vier Jahre alt, erzählt eifrig von seiner Lieblingsserie: "Dann kommt der Baggi und der hat geschaufelt und der Bob der Meister hat gesägt." Dass Ferdinand seine Erzählung mit lebhafter Mimik und Gestik illustriert, zeigt, dass er im wahrsten Sinne des Wortes mitgeht und das Bildschirmgeschehen in spielerischer Weise nachvollzieht.

Diese "tatkräftige" Auseinandersetzung ist typisch für das Vorschulalter und sollte ernst genommen und unterstützt werden. Nichts ist für die Kleinen schlimmer, als vor dem Fernseher still sitzen zu müssen. Die Möglichkeit, sich vor dem Bildschirm zu bewegen, zu spielen, herumzuhüpfen und zu singen, gehört zu ihrer natürlichen Art, das Gesehene zu verarbeiten.

 

Tipps für Eltern

Spielerische Verarbeitung unterstützen

Vorschulkinder sind beim Fernsehen mit Leib und Seele bei der Sache. Dieses Mitgehen brauchen sie, um das Gesehene zu verarbeiten. Gerade wenn es auf dem Bildschirm aufregend wird, sollte man sie anregen, mit dem Gesehenen spielerisch umzugehen.

 

Geschichten in kleinen Happen servieren

Kinder im Vorschulalter haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Deshalb ist eine Geschichte, die länger als ca. 20 Minuten dauert, für sie kaum durchzuhalten. Die Lieblingsgeschichte, auf Video oder DVD aufgezeichnet, kann in kleinen Stücken angeschaut werden – und noch dazu so oft man will.

 

Vor Überforderungen schützen

Gerade bei den Vorschulkindern ist eine sorgfältige Auswahl altersgerechter Angebote wichtig. Actionreiche Kost wie Yu-Gi-Oh ist für die Vorschulkinder zu aufregend. Aber auch bei kindgerechten Sendungen können einzelne Szenen den Fernsehanfängern zuviel werden. Hier ist es wichtig, auf die Signale der Kinder zu reagieren und ihnen bei Bedarf mit Rat oder Trost zur Seite zu stehen.

 

Problemfall Merchandising

Den Produkten zu Fernsehsendungen und figuren ist mittlerweile kaum noch zu entrinnen. Viele Kinder kommen erst durch Figuren oder Spielzeug auf die Idee, die entsprechende Sendung anschauen zu wollen. Nicht alle Wünsche müssen erfüllt werden, vor allem, wenn – wie bei Yu-Gi-Oh – zweifelhafte Inhalte transportiert werden. Wichtig: Auch mit den Großeltern und anderen Verwandten klare Absprachen treffen, was gekauft wird und was nicht.

 






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Inklusion, ja bitte! Aber wie?

 

HOFGEISMAR. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen künftig gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb widmet sich dem Thema Inklusion, der Einbeziehung aller Kinder in der Schule, eine Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Von Freitag, 9. März, bis Samstag, 10. März, wird unter dem Titel „Praxis Inklusion! Anforderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion in der Schule“ diskutiert, wie dieses Recht, das eine UN-Richtlinie festschreibt, im Schulalltag umgesetzt werden kann. Erziehungswissenschaftler und Schulpraktiker zeigen auf, was Lehrkräfte und Eltern beachten müssen, wenn künftig Schulen alle Kinder integrieren sollen. Anmeldung und Information bei der

Evangelischen Akademie Hofgeismar,

Tel. 05671/881-0 und

unter www.akademie-hofgeismar.de.

 

 

 

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Sehr witzig!

 

Stolz sitzt der frisch ernannte Abteilungsleiter in seinem neu eingerichteten Büro.

Als ein junger Mann sein Büro betritt, greift er zum Telefon:

"Aber ja Herr Direktor, wirklich ein reizender Abend gestern bei Ihnen Herr Direktor, aber ja, bis dann".

Er hängt wieder ein, wendet sich an den Besucher: "Was kann ich für Sie tun?"
"Nichts, ich will nur das Telefon anschließen!"

 

 

Let´s party, Strolche!

Unter www.partystrolche.de gibt es jede Menge Partyzubehör für den Kindergeburtstag, von der Tisch- und Raumdekoration, bis hin zu Mitgebseln, Bastelartikeln, Geschenken, Verkleidungen und Backzubehör für über 50 verschiedene Mottopartys.

 

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