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Vulkanasche ist zusätzliches Risiko für Asthmatiker

DAK Hessen rät zur Vorsicht – Atemspray bereithalten


Die Aschewolke des isländischen Vulkanausbruchs hat nicht nur große Teile des Flugverkehrs lahmgelegt, sondern kann bei chronisch kranken Menschen auch zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Obwohl führende Experten keine direkte Vergiftungsgefahr befürchten, rät die DAK Hessen zur Vorsicht bei Atemwegserkrankungen. „Asthmatiker sollten die aktuellen Hinweise in Radio und Fernsehen verfolgen“, sagte Claus Uebel, Pressesprecher der DAK in Hessen. „Patienten mit dieser Erkrankung sollten das Asthmaspray generell dabei haben, um bei Krisenfällen gewappnet zu sein.“

„Dreck in der Atemluft stellt bei chronischen Atemwegserkrankungen immer ein zusätzliches Risiko dar“, so Dr. Andreas Hellmann, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Pneumologen. Der Augsburger Spezialist für Lungen- und Bronchialheilkunde empfiehlt Asthmatikern gerade jetzt die regelmäßige Kontrolle per Peak-Flow-Meter und die Anpassung der Medikamente. Obwohl ihm keine Studien zu den gesundheitlichen Belastungen durch Vulkanasche bekannt seien, sollten Risikopatienten bei steigender Belastung vorsichtiger sein. Eine entsprechende Warnung erfolgte bereits in England, wo eine höhere Aschekonzentration vorliegt. Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten hier bei Reizungen der Augen oder Atemwege, bei Halsweh oder trockenem Husten ihre Aktivitäten im Freien einschränken.






Inklusion, ja bitte! Aber wie?

 

HOFGEISMAR. Behinderte und nichtbehinderte Kinder sollen künftig gemeinsam unterrichtet werden. Deshalb widmet sich dem Thema Inklusion, der Einbeziehung aller Kinder in der Schule, eine Tagung der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Von Freitag, 9. März, bis Samstag, 10. März, wird unter dem Titel „Praxis Inklusion! Anforderungen zur Umsetzung von Teilhabe und Inklusion in der Schule“ diskutiert, wie dieses Recht, das eine UN-Richtlinie festschreibt, im Schulalltag umgesetzt werden kann. Erziehungswissenschaftler und Schulpraktiker zeigen auf, was Lehrkräfte und Eltern beachten müssen, wenn künftig Schulen alle Kinder integrieren sollen. Anmeldung und Information bei der

Evangelischen Akademie Hofgeismar,

Tel. 05671/881-0 und

unter www.akademie-hofgeismar.de.

 

 

 

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