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Kidslife · das Elternmagazin

Der Traum vom eigenen Gartenpool

Bild von rodshinkado auf Pixabay

Heiße Sommertage im Garten sind einfach herrlich – und wer wünscht sich nicht, dabeii ab und zu mal ins kühle Wasser zu springen? Auch Kinder lieben es, im Wasser zu spielen und viele Familien mit Garten wünschen sich einen eigenen Pool. Dank der verschiedenern Arten von Gartenpools, die heute erhältlich sind, muss dieser Wunsch auch bei schmalerem Budget kein unerreichbarer Traum bleiben.

Aufstellbare Gartenpools

Aufstellbare Gartenpools bieten Erfrischung und Spaß. Um richtig darin schwimmen zu können, sind sie jedoch für Erwachsene und größere Kinder zu klein. Im Grunde sind sie wie große, stabile Planschbecken, die auch meistens eine runde Form haben – denn diese bietet die größte Stabilität. Es gibt Modelle zum Aufblasen oder auch solche mit Stahlwänden, die auch mit Holz oder anderem verkleidet sein können.

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Aufstellpool ‘Fast Set’ von Bestway, ca. 70 Euro, z.B. bei Toom

Selbstaufstellende Pools

Pools zum Aufblasen auch selbstaufstellende Pools genannt, haben eine Außenwand aus Kunststoff mit einen aufblasbaren Wulst am oberen Rand. Wird nun Wasser in den Pool gefüllt, treibt dieser Rand auf und verursacht damit, dass die übrige Wand angehoben wird.

Es klingt sehr einfach, doch damit es auch so klappt, sind einige Vorarbeiten im Garten nötig. Der Pool benötigt nämlich einen ganz ebenen, glatten Stellplatz Schon das geringste Gefälle führt dazu, dass der Pool zu wandern beginnt. Auch muss der Platz völlig gesäubert sein von spitzen Steinchen, Ästen, Wurzeln und ähnlichem. Je größer der Pool, desto sorgfältiger sollte hier gearbeitet werden. Denn wird der Kunststoff beschädigt, ist der Spaß schnell vorbei und es kann sogar passieren, dass sich die ganze Wasserfüllung von mehreren Kubikmetern, auf einmal in den Garten entleert.

myPOOL Aufstellpool ‘Splash’ mit Filterpumpe, ca. 250 Euro, z.B. bei Toom

Pools mit Stahlwand

Die deutlich solideren – und auch etwas teureren – Stahlwand-Pools sind zwar stabiler und länger haltbar. Doch erfordern sie auch bei der Aufstellung mehr Aufwand und Kosten, Man könnte denken, dass man einen solchen Aufstellpool einfach in Eigenregie aufbauen kann. Doch oft werden dazu doch Handwerker benötigt, besonders dann, wenn es sich um größere Modelle handelt.

Bestway Aufstellpool Steel Pro™ ‘Splash Frame’, ca. 200 Euro

Aufbau und Vorbereitung

Einen eigenen Gartenpool bei sich aufzubauen, besonders bei größeren Modellen, erfordert doch deutlich mehr Arbeit – auch bereits im Vorfeld – als bei einem Planschbecken. Wer also rasch einer spontanen Idee folgen will, und sich und seiner Familie möglichst von heute auf morgen den Traum vom eigenen Pool erfüllen will, der sollte sich für ein möglichst kleines Becken entscheiden – oder gleich eine professionelle Firma mit dem Aufbau beauftragen.

Für größere Modelle muss meist der Untergrund des Stellplatzes ausgehoben werden, also heißt es erst mal schwitzen statt spritzen. Bei entsprechender Tiefe des Pools halten die relativ leichten Wände dem Druck des Wassers ohne Unterstützung durch umgebendes Erdreich nicht stand. Ein stabiler, gewachsener Boden als Untergrund eignet sich dazu am Besten. Damit der recht empfindliche Boden des Pools, der aus Folie besteht nicht beschädigt wird, wird die Grube mit feinem Sand gefüllt, der dann gut geglättet werden kann. Einige Hersteller raten sogar dazu, einen Pooluntergrund aus Beton gießen zu lassen – um größere Stabilität. und längere Haltbarkeit zu garantieren.

Ist der Untergrund gut vorbereitet, wird der Aufblaspool (selbstaufstellender Pool) auf dem ebenen Stellplatz ausgebreitet und zunächst mit ein wenig Wasser gefüllt. So lässt sich der Boden aus Folie leicht glatt ziehen. Das kann man auch mit den Füßen erledigen – aber Achtung: entweder ohne oder mit Wasserschuhen auf die Fläche treten, keinesfalls mit schwerem Schuhwerk. Wenn die Folie des Poolboden ganz glatt ist, kann es endlich losgehen – und der Rest des Wassers eingefüllt werden. Eine riesige Auswahl der verschiedensten Modelle findet man z. B. bei der Firma toom. Man kann in den Märkten kaufen oder online und die nötigen Pflegemittel und das Zubehör gleich mit.

Tipp: Auch wenn man aus dem Becken nicht trinken will, sollte das Wasser im Pools aus Trinkwasser bestehen. Es ist am einfachsten zu pflegen und Kinder, die spielen und schwimmen lernen, schlucken schon mal etwas davon. Je größer das Becken, desto länger kann es dauern, bis der Pool gefüllt ist.

Bild von Rodrigo Lourenço auf Pixabay

Pflege und Wartung

Alle Menschen, die bereits glückliche Poolbesitzer sind, wissen: Damit das Wasser stets einladend, sauber und hygienisch einwandfrei bleibt, muss es ständig gepflegt und gewartet werden. Dazu müssen eine Pumpe und eine Filteranlage angeschafft werden. Kälteempfindliche Badefreunde benötigen vielleicht auch eine Heizung, um die Temperatur des Wassers, sollten die Tage mal nicht so heiß sein, etwas angenehmer zu machen.

Mit Anschaffung und Aufbau des Pools alleine, ist es also nicht getan, wenn man den Spaß am Baden im eigenen Garten genießen möchte. Die Reinhaltung des Wassers und seine entuelle Aufheizung sind auch ein Thema, das regelmäßig etwas Aufmerksamkeit – und auch zusätzliche Ausgaben – erfordert.

Clever also, an diese Dinge schon im Vorfeldzu denken – und sich vor dem Kauf eines Pools umfassend über dessen jeweilige Vor- und auch Nachteile informieren zu lassen, beziehungsweise, eine Vorstellung davon zu bekommen, welche „Nebenkosten“ und regelmäßig erforderlichen Arbeitsschritte mit dem ganz privaten Badespaß verbunden sind.

 

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  • Posted by kidslife on 30. September 2019
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