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Kidslife · das Elternmagazin

Für Eltern: 5 Tipps für Entspannung im Alltag

Entspannung am Bergsee
Foto: Becca Tapert 7 Unsplash

Kinder, Haushalt, Beruf, Partnerschaft, soziales Leben – Der „moderne Fünfkampf” bringt viele Eltern an den Rand Ihrer Kräfte. Höchste Zeit, endlich mal los zu lassen. Wir haben 5 Tipps für einfache Entspannungstechniken, die frische Energie und innere Ruhe bringen.

Stress ist eine Frage der Einstellung

Kleine Ruhepausen einlegen, für Ausgleich sorgen, sich Auszeiten gönnen – all das ist gut und richtig, um dem Stress die Spitze zu nehmen. Doch um dauerhaft in Balance zu bleiben, lohnt es sich, eine gewisse Achtsamkeit im Alltag zu entwickeln. Verabschiede Dich vom schlechten Gewissen, wenn nicht alles perfekt läuft oder die Kinder mal nicht bespaßt werden, denn auch Du bist wichtig. Nimm den Druck aus Deinem Leben und lerne, loszulassen und immer wieder tief durchzuatmen. Du wirst sehen, dass nicht nur Du davon profitierst, sondern die ganze Familie. Es muss nicht alles perfekt sein. Dein Outfit nicht. Dein Haushalt nicht. Und auch Deine Familie nicht. Denn Glück findest Du nicht in einem vollkommen gestylten Bild auf Instagramm sondern im entspannten, liebevollen Miteinander, das Raum für spontane Ideen lässt.

Erste Hilfe für Eltern: 5 Tipps für Entspannung  zwischendurch

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Foto: Darius Bashar / Unsplash

Anspannen und entspannen

Wenn Dich akuter Stress übermannt: Schüttle die Hände aus, lasse die Finger zappeln, balle die Faust in der Tasche, klemm die Arme ganz eng an die Seiten, drücke die Knie aneinander – und spanne den gesamten Körper 10-15 Sekunden lang so fest an, wie es geht. Dann lasse langsam los und spüre, wie sich Dein ganzer Körper entspannt. Bei Bedarf mehrmals wiederholen.

Dampf ablassen

Wenn Du so wütend oder frustriert bist, dass Du Dich kurz vorm Platzen fühlst: Geh schnell raus an die frische Luft und schreie Dir den Ärger von der Seele. Mache einen kurzen Sprint. Oder, wenn Du gerade nicht raus kannst, schlage mit einem Kissen auf Dein Sofa oder den Boden ein. Hauptsache, Du lässt die Aggression raus und verwandelst die sehr kraftvolle Energie der Wut in Energie, die frei fließen kann – und die Du konstruktiv verwenden kannst.

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Foto: Piscilla du Preez / Unsplash

Die 4-7-8-Atmung

Lerne die 4-7-8-Atmung – eine einfache Atemtechnik zur Entspannung. Sie kann Wut- und Angstzustände lindern und manche Menschen sagen, sie schlafen mit dieser Technik in einer Minute ein. Setz Dich dazu bequem auf einen Stuhl oder leg Dich hin.
Leg die Zungenspitze an das Zahnfleisch hinter den oberen Vorderzähnen.
Atme dann aus, bis die Lungen ganz leer sind.
Atme nun langsam durch die Nase ein – 4 Sekunden lang.
Halte dann den Atem 7 Sekunden lang an, doch bleibe dabei ganz entspannt.
Nun atme 8 Sekunden langsam und kräftig durch den Mund aus.
Den Zyklus ca. 8 x wiederholen – oder so oft, wie es Dir gut tut.

Gesicht entspannen

Entspanne Dein Gesicht. Das gelingt am besten, indem Du zuerst alle Gesichtsmuskeln anspannst, die Augen aufreißt und dem Leben die Zunge zeigst, dann das Gesicht zusammenziehst, wie, wenn Du etwas sehr Saures oder Bitteres gegessen hast. Dann entspanne bewußt alle Muskeln in Gesicht, Stirn, Wangen, Kiefer und Nacken, indem Du tief und langsam hinein atmest. Dabei denke an etwas sehr Schönes oder Lustiges und spüre, wie ein Lächeln deine Züge erhellt.

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Foto: S-Migaj / Unsplash

Fantasiereise

Wenn Du 10 bis 15 Minuten Zeit hast: Lass den Alltag für eine kleine Weile hinter Dir und unternimm eine kleine Fantasiereise oder Meditation. Sorge dabei dafür, dass Du ungestört bist. Schalte Deine Lieblingsmusik ein und denke an eines Deiner Traumreiseziele. Stelle Dir diesen Ort ganz genau vor: Was siehst Du dort? Welche Geräusche kannst Du hören? Wie fühlt sich die Luft an? Was riechst Du? Lasse Dich einfach treiben.

Wenn du andere Methoden zur Entspannung kennst, die du unseren Lesern mitteilen möchtest, kannst du das in der Kommentarfunktion tun. Wir freuen uns über jede Anregung!

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