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Kidslife · das Elternmagazin

Da Wanda Mums: Tante Rö

      

DaWanda Mums: Yes, we can!

Unter diesem Motto haben wir uns für Euch mit erfolgreichen Shopinhaberinnen und Mums von DaWanda über ihre Geschäfts-Ideen und ihr Familienleben unterhalten. Für alle von Euch, die auch davon träumen, sich mit einer kreativen Idee von Zuhause aus selbständig zu machen: Das geht – auch mit Kind. 

Teil4: Regina über ihr Label Tante Rö.

 

Kidslife: Bitte stelle Dich und dein Label kurz vor.

Ich heiße Regina, lebe mit meiner Familie (1 Kind und Mann, der große Sohn ist zum Studieren schon ausgezogen) mitten in Hamburg. Wir haben eine schwarze Katze, einen Schrebergarten und fahren bei jedem Wetter überall mit dem Fahrrad hin, da wir kein Auto haben. Mein Label ist „Tante Rö“. Hier gibt es genähte Kleinigkeiten: Hüllen für Mutterpässe, Hochzeitskarten, kleine Dekoanhänger, Haarspangenhalter, Schultüten… die ich alle selber entwerfe und anfertige – am liebsten aus einer Kombination von neuen und schon gelebten Stoffen. Die meisten Teile nähe ich auf Bestellung nach individuellen Wünschen.

Wie kam es zu der Idee, deine Produkte zu entwerfen – wie hat alles angefangen?

Soweit ich zurückdenken kann habe ich mich am liebsten durch alle denkbaren kreativen Techiken gearbeitet: Knetgummi, Malen, Töpfern, Batik, Wolle spinnen, Stricken, Marionetten bauen…. In der Elternzeit mit dem 2. Kind habe ich zufällig beim Rumsurfen Dawanda entdeckt und dachte „Das probierst du einfach auch mal…“. Dass ich beim Nähen gelandet bin, war eher Zufall.

Was hast Du unternommen, um deinen Shop bekannt zu machen? Wie lange hat es gedauert, bis Du gute Resonanz auf dein Angebot bekommen hast?

In meiner Anfangszeit begann gerade der Boom des DIY. Dawanda war klein und übersichtlich. Die ersten Verkäufe ließen nicht lange auf sich warten und schon nach ein paar Wochen wurde meine Mutterpasshülle mit Schwangerenapplikation von der ELTERN-Redaktion vorgestellt, was, glaube ich ,viele Kunden einbrachte und den Start sehr erleichterte. Auch von Dawanda wurde ich entdeckt und in Newslettern usw. vorgestellt. Im Nachhinein ist es unfassbar: ich habe eigentlich gar nichts unternommen, um den Shop bekannt zu machen. Es ergabt sich von selbst und schnell wurde die Näherei zum Fulltime-Job. Ich habe eine Webseite und nutze inzwischen gerne instagram.

Viele junge Mütter träumen davon, ein kreatives Hobby zur Einnahmequelle – oder sogar zum Beruf zu machen. Welche Voraussetzungen braucht man dazu? Was würdest Du anderen Frauen raten, die sich mit einer kreativen Idee selbstständig machen wollen?

Man sollte es wirklich wollen/dafür brennen – dann einfach ausprobieren – erst mal klein anfangen und sehen, ob die Produkte ankommen. Dabei sollte man gute Fotos und wenn möglich einen eigenen Stil mitbringen.

Wie gelingt es Dir, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen?

Inzwischen völlig unproblematisch, da die Kinder schon so groß sind.

Unterstützt dich deine Familie dabei?

Ja. Nicht wirklich bei der Arbeit an sich. Sie nehmen aber Anteil daran und lassen mir meinen „Raum“ dafür.

Arbeitest Du von zu Hause aus?

Ja, sonst würde es sich finanziell nicht lohnen. Zu Hause ist aber voll o.k. für mich. Die erste Zeit habe ich mich im Wohnzimmer eingenistet. Meine Familie hat das geduldig mitgemacht, dafür bin ich immer noch wirklich dankbar. Dafür hatten die kranken Kinder auf dem Wohnzimmersofa immer eine Gesellschaft. Als der große Sohn auszog, habe ich sofort das freie Zimmer zum Arbeitszimmer gemacht und von dort aus arbeite ich immer noch.

 

Auf Reginas Seite http://www.tanteroe.de/ könnt Ihr Euch in Ruhe umschauen und noch mehr erfahren.

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