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Kidslife · das Elternmagazin

Probleme in der Schule? – Was macht einen guten Lehrer aus?

Foto: Pixabay

Die Schule hat einen wichtigen Einfluss auf das Leben eines Kindes. Dabei kommt es nicht nur auf die Qualität des Unterrichts und auf gute Noten an, sondern auch auf die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern. 

Fachwissen, Kompetenz und Verständnis


Lehrermangel, Unterrichtsausfälle und ein angespanntes Verhältnis zu Mitschülern oder Lehrern ist für viele Schüler ein Problem. In den Sommerferien können die Kinder vom schulischen Alltag abschalten und haben genügend Zeit, um wieder Spiele im Freien zu spielen. Sobald die Schulferien beendet sind, beginnt jedoch der tägliche Stress in der Schule wieder. Von den Pädagogen wird viel erwartet. Qualifizierte Lehrer müssen sich nicht nur in ihrem Lehrfach auskennen, sondern darüber hinaus auch über bestimmte Eigenschaften und Kompetenzen verfügen. Dabei sind sich Eltern und Schüler durchaus nicht immer einig darüber, was eine gute Lehrkraft ausmacht.

Während Eltern von einem Pädagogen neben Fachwissen auch erzieherische Kompetenzen erwarten, ist es den Kindern wichtiger, dass der Lehrer Verständnis zeigt und ihnen richtig zuhört. Der Beruf Lehrer zählt zu den anspruchsvollsten Tätigkeiten und erfordert ein Höchstmaß an Fachkompetenz, Persönlichkeit und Engagement. Obwohl die Einstellungsaussichten für Pädagogen generell als gut bezeichnet werden, leiden viele Schulen unter akutem Lehrermangel. Beim Lehramtsstudium kommt es nicht nur darauf an, mit Wissen in einem bestimmten Fachgebiet zu punkten, sondern sich auch für pädagogische Themen zu interessieren. 

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Schulprobleme selbstständig lösen

Bewerber, die nicht für ein Lehrerstudium geeignet sind, erleben später den Unterricht als Dauerfrust. Im Mittelpunkt einer pädagogischen Tätigkeit sollte deshalb immer die Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen stehen. Lehrer sind in erheblichem Maß an der intellektuellen Ausbildung der Schüler beteiligt. Darüber hinaus müssen sie aber auch vertrauenswürdig, gerecht und flexibel sein, um sich mit Fragen und Problemen sowie mit den speziellen Herausforderungen aufgrund der sprachlichen und kulturellen Herkunft der Schüler auseinanderzusetzen. Falls sich ein Kind in der Schule benachteiligt oder gar gemobbt fühlt, sollten die Eltern das Gespräch mit dem Lehrer suchen. Häufig entsteht der Eindruck der Benachteiligung aufgrund subjektiver Kriterien. Für Pädagogen ist es wichtig, die Probleme der einzelnen Schüler genau zu kennen, um angemessen darauf zu reagieren. Im gemeinsamen Gespräch zwischen Eltern, Lehrer und Schüler kann eine geeignete Lösung gefunden werden.

 

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Auf keinen Fall sollten Kinder Angst vor ihren Lehrern haben müssen. Pädagogen werden im Studium auch im Umgang mit ungünstigen Verhaltensweisen geschult. Die Kooperationsfähigkeit zählt deshalb zu den wesentlichen Qualifikationen für Lehrer. Grundsätzlich sollte jedes Kind allein mit der Schule und den Lehrern zurechtkommen. Falls ein Schüler jedoch überfordert ist und sich nicht selbst helfen kann, ist es wichtig, dass die Eltern ihr Kind unterstützen und gemeinsam versuchen, die Ursachen für die Schulprobleme abzuklären. Die Lehrer sind die besten Ansprechpartner für schulische Probleme und sollten auch involviert werden, falls die Hausaufgaben zu schwierig sind oder zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Während von älteren Schülern durchaus erwartet werden kann, dass sie diese Probleme selbst ansprechen, sind Grundschüler häufig auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen, um den schulischen Alltag zu meistern.

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