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Kidslife-Magazin · Leben mit Kindern

Stillen ganz entspannt!

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Stillen – die natürlichste Sache de Welt. Foto: Pixabay

Keine Angst: Stillen ist die natürlichste Art der Babynahrung und Stillen ist unkompliziert und wunderschön: Wenn ein Baby sich wohlig an Mamas Brust kuschelt und zufrieden schmatzend seine Milch trinkt, sind das immer wieder innige Momente, die für eine tiefe Bindung zwischen Mutter und Kind sorgen. Nehmen Sie sich in den ersten Tagen viel Zeit für ihr Baby und lernen Sie, auf seine Körpersignale zu achten. So können Sie schneller auf seine Bedürfnisse eingehen und verstehen bald genau, wann es Hunger hat.

7 Tipps für Mütter

Bequeme Stillhaltung suchen

Sicher haben Sie den Bogen bald raus und wissen, welche Stillposition Ihnen und dem Baby am angenehmsten ist. Wenn Sie beweglich sind und Ihnen diese Haltung gut tut, ist es besonders praktisch und gesund im Schneidersitz zu stillen. Die überkreuzten Beine bilden eine Art Wiege und Sie haben beide Hände frei. Zum Anlehnen und als bequeme Rückenstütze eignet sich ein großes Kissen. Nachts lieben viele Mütter das Stillen im Liegen: Schieben Sie ein Kissen unter das Baby sowie unter Ihren Kopf, damit der Baby Ihre Brustwarze auf seiner Höhe hat.

Anlegen nach Bedarf

Ob Sie Ihr Baby anfangs alle zwei Stunden anlegen oder seltener: sicher finden Sie bald Ihren Rhythmus. Achten Sie darauf: damit Baby gut und richtig saugen kann, muss es die ganze Brustwarze im Mund haben. Um an der Brust richtig satt zu werden, muss ein Baby mindestens zehn Minuten saugen: anfangs kommt die wässrige, fettarme und durstlöschende Vordermilch, danach die sättigende Hintermilch.

familleStillposition und Brust wechseln

Wechseln Sie ruhig hin und wieder mal die Stillposition. So wird Ihre Brustwarze nicht immer an derselben Stelle beansprucht und die Brust kann besser geleert werden.
Ist eine Brust vom Trinken geleert, legen Sie das Baby an der anderen an, solange bis es satt ist. Zur nächsten Mahlzeit mit dieser Seite beginnen.

Baby sanft von der Brust lösen

Um das Baby behutsam von der Brust zu lösen, wenn es genug getrunken hat stecken Sie den kleinen Finger in den Mundwinkel des Kindes um das Vakuum zu lösen. Nach dem Stillen können Sie einige Tropfen der Milch auf der Brustwarze trocknen lassen – so wird die Haut geschützt. Erst dann die Stilleinlage in den BH legen, falls Sie eine benötigen.

Nachts die Ruhe bewahren

Kleine Säuglinge können in den ersten Wochen noch nicht die Nacht vom Tag unterscheiden  und wecken ihre Mama mehrmals pro Nacht um frische Milch zu tanken. Das kann schnell zu Müdigkeit und Erschöpfung am Tag sorgen. Wenn die nächtlichen Schritte zur Routine werden wird alles ein bisschen einfacher. Viele Eltern finden es praktisch, wenn Ihr Baby anfangs mit im Ehebett schläft  – so ist es zum Stillen gleich an Ort und Stelle. Wenn es im eigenen Bettchen schläft, stellen Sie es ganz nah an Ihr Bett, um es schnell und einfach zu sich holen zu können.

Viel Trinken und gesunde Sachen essen

Ihr Körper benötigt viel Flüssigkeit um täglich die 2 – 3 Liter Muttermilch zu produzieren, die ein Baby braucht. Gewöhnen Sie sich an, zu jeder Stillmahlzeit auch selbst ein Getränk zu sich zu nehmen. Besonders geeignet sind stilles Wasser, Stilltees oder säurearme Saft-Schorlen. Übrigens: Stillende Mütter verbrauchen täglich etwa 500 Kalorien zusätzlich. Achten Sie bewusst auf eine ausgewogene Ernährung: frisches Obst und Gemüse, Milch- und Vollkornprodukte sorgen dafür, dass Sie sich gut fühlen und gesund bleiben.

Gönnen Sie sich etwas Gutes

Stillende Mütter leisten viel – nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Denken Sie daran: Ihr Baby wächst und gedeiht stetig und jedes Gramm, das es zunimmt kommt von Ihrer Milch! Lassen Sie sich mal von der Kosmetikerin verwöhnen, gehen Sie gut essen, gönnen Sie sich ein neues Outfit – es ist wichtig, dass Sie sich richtig gut fühlen! Dazu brauchen Sie, wenn möglich, auch die Unterstützung Ihres Partners. Lassen Sie ihn ruhig merken, wenn Ihnen mal alles zu viel wird. Zusammen finden Sie bestimmt eine Lösung.

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So nahe sind sich Mutter und Kind sonst nie! Foto: Pixabay

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